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| Aktuelles |
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| Lebenshilfe unterstützt bei der Betreuung |
29.11.2011 |
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LIPPSTADT- Der Lebenshilfe-Fachdienst zur Unterstützung von Kindertageseinrichtungen bei der Betreuung von Kindern mit Behinderung ist inzwischen seit zwei Jahren im Einsatz.
Von der Lebenshilfe wurde der Fachdienst 2009 aufgebaut und wird seitdem von der Stadt Lippstadt finanziell unterstützt. Anlass dafür war die Vorgabe des Gesetzgebers, Kinder mit Behinderung und von Behinderung bedrohte Kinder in den Kindertageseinrichtungen integrativ zu betreuen. Dies stellt Erzieher vor neue Aufgaben: Wie kann bei der gemeinsamen Erziehung und Bildung die Entwicklung aller Kinder gefördert und gestärkt werden? Um diesen anspruchsvollen Auftrag erfüllen zu können und die dafür erforderliche Qualifikation zu erhalten, ist für die Erzieher/innen eine kontinuierliche fachliche Unterstützung hilfreich und notwendig.
Verschiedene Bausteine
Zur Entwicklung der notwendigen Fachlichkeit bietet der Lebenshilfe-Fachdienst verschiedene Bausteine an. Dazu gehören Fortbildungsveranstaltungen mit der Option der Erlangung eines Zertifikates (Fachkraft für inklusive Pädagogik). Dies erfolgt in der Kooperation mit der VHS Lippstadt. Fortbildungen zu bestimmten Themen, wie z. B. Autismus, Wahrnehmungsstörungen, Förderung der Sprachentwicklung, psychomotorische Bewegungserziehung.
Ein weiterer Baustein ist die Möglichkeit von Fallbesprechungen in den Kindertageseinrichtungen bei Auffälligkeiten oder Fragen zu einzelnen Kindern. Dies erfolgt mit Einverständnis der Eltern. Mit den Fallverantwortlichen, wie Erzieherinnen und Eltern, wird eine Hilfeplanung entwickelt und begleitet.
Der dritte Baustein ist die Familienberatung für Angehörige von Kindern mit Behinderung und von Kindern, die von Behinderung bedroht sind, zu einer Vielzahl von Themen des alltäglichen Lebens, z. B. Fragen zu Angeboten der Förderung und Entlastung, sozialrechtlichen Ansprüchen, Fragen von Frühförderung über Schule und Arbeit bis hin zu Wohnen und Freizeit- und Begegnungsmöglichkeiten.
Zusätzlich zu diesen Bausteinen liegt die inhaltliche Gestaltung der sogenannten „AG Integration“ in der Verantwortung des Lebenshilfe-Fachdienstes. Dies erfolgte in Absprache mit der Stadt Lippstadt und ist mit dem breiten Wissen des Fachdienstes bezüglich behinderungsspezifischer Themen begründet. In dieser Arbeitsgruppe Integration im Jugendamtsbezirk Lippstadt treffen sich die Leitungen und Integrationskräfte der Kindertageseinrichtungen der Stadt Lippstadt zu Themen rund um die Integration von Kindern mit Behinderung und/oder Entwicklungsauffälligkeiten.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Ein Modell für integratives Laufen |
16.11.2011 |
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Lippstadt- Im Rahmen ihrer Ausbildung trafen sich jetzt am Gut Menzelsfelde 14 angehende Lauftherapeuten aus dem In- und Ausland und hospitierten bei der Lebenshilfe Lippstadt, um das Modell des „integrativen Laufens“ kennenzulernen. Prof. Dr. Alexander Weber aus Bad Lippspringe, Begründer des dortigen Deutschen Lauftherapie-Zentrums, machte die Teilnehmer nach der Begrüßung darauf aufmerksam, das Lippstadt weit über die Landesgrenzen hinaus als Beispiel für gelungene Integration gilt. Das Lippstädter Modell des „integrativen Laufens“ besteht bereits seit 16 Jahren und ist von Barthel Schumacher nach seiner Ausbildung zum Lauftherapeuten ins Leben gerufen worden. Hier laufen regelmäßig zweimal in der Woche Gesundheitsläufer gemeinsam mit Menschen von der Lebenshilfe. So hatten die angehenden Lauftherapeuten die Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen im gemeinsamen Laufen mit Menschen von der Lebenshilfe zu sammeln. Gelaufen wurde in kleinen Gruppen, um so auch der Kommunikation untereinander genügend Raum zu geben.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Besonderes nicht absondern |
28.10.2011 |
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In der vergangenen Woche haben die VHS Lippstadt und die Lebenshilfe ein Qualifizierungsprogramm gestartet, um die politischen und gesetzlichen Forderungen nach einer praktischen Umsetzung inklusiver Pädagogik zu bewältigen. Vor allem pädagogische Mitarbeiterinnen aus Kindertageseinrichtungen und Familienzentren werden sich im kommenden halben Jahr zur "Fachkraft für integrative und inklusive Pädagogik" weiterbilden.
Im Mittelpunkt stehe eine Pädagogik, die das breite Spektrum menschlicher Individualität respektiere,so die Organisatoren. Es sollten also nicht etwa besonders hohe oder niedrige Begabungen von "normalen" Begabungen abgesondert werden.
Nach Wissen der Organisatoren ist es das erste Qualifizierungsprogramm dieser Art in der Hellweg-Region. Dr. Eva Kneise (VHS) und Wilhelm Glarmin (Lebenshilfe) freuen sich dementsprechend über die Nachfrage: 14 Teilnehmerinnen begannen jetzt mit der Fortbildung. Sie kommen größtenteils aus Lippstadt, aber auch aus Erwitte, Geseke, Soest, Salzkotten oder Lünen. Für das kommende Frühjahr ist bereits ein Folgekurs unter Leitung von Karl-Heiz Schmidt geplant, der sich in der Region seit vielen Jahren als Erziehungswissenschaftler und Psychologe für die praktische Umsetzung der Leitziele inklusiver Pädagogik engagiert.
Text/Foto: "Der Patriot" |
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| Schützen bringen Kinder in Fahrt |
06.10.2011 |
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Schon fast traditionell geht beim Schützenfrühstück des Schützenvereins Esbeck der Hut durch die Reihen der Anwesenden. In diesem Jahr wurde für die Kinder der integrativen Kindertageseinrichtung „Tandem“ gesammelt. Die stolze Summe von 702,72 Euro ist bei dieser Sammlung der Schützen für einen sozialen Zweck zusammengekommen. Heinz Großekathöfer (2.v.l.) , Leiter der integrativen Einrichtung, nahm das Geld jetzt vom stellvertretenden Oberst des Esbecker Schützenvereins, Jörg Brinkmann (l.) , und dem Rendanten Norbert Schulte (r.) entgegen. „Wir können nun mit dem Geld einen lang gehegten Wunsch erfüllen. Wir werden die Rollbrettbahn Flizzi anschaffen. Mit diesem Gerät können alle Kinder mit dem Rollbrett durch die Turnhalle flitzen. Die Motorik und die Koordination werden spielerisch geschult und die Kinder haben auch viel Spaß dabei“, erklärt die Motopädin Anne Vechtel (2.v.r.). Ein großes Dankeschön im Namen der Einrichtung und Kinder in Richtung der Esbecker Schützen und allen Beteiligten beendete die Spendenübergabe.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Tandem unterwegs |
04.10.2011 |
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Die integrative Kindertageseinrichtung Tandem besuchte mit 100 Eltern und Kindern den Maximilian Park in Hamm
Bei bestem Wetter herrschte große Ausflugsstimmung bei den Eltern, Kindern und Mitarbeitern der integrativen Kindertageseinrichtung Tandem der Lebenshilfe e.V. Lippstadt.
Rucksäcke, Taschen, Bollerwagen und Kinderwagen gefüllt mit Verpflegung und Getränken wurden in den Bussen verstaut und dann ging es los.
Der Maximilianpark in Hamm bietet für Familien ein vielfältiges Angebot an Spiel Spaß und Unterhaltung. Klettern, auf den verschiedenen Spielplätzen spielen und vor allem die Matschanlage waren sehr beliebt und wurden intensiv genutzt.
Zur Mittagszeit wurde zur Stärkung der Grill angefeuert und mit gutem Appetit eine Pause eingelegt.
Den Abschluss bildete ein Stehgreif Theater in dem eine Geschichte aus dem Wald erzählt wird. Hier wird mit Hilfe des Publikums, die zum großen Vergnügen aller, als Jäger, Kaninchen oder röhrender Hirsch eine Rolle bekommen, die Geschichte lebendig dargestellt. So gab es viel Applaus für die „Laiendarsteller.“
Müde, etwas sandig und vor allem zufrieden wurde gegen 16.00 Uhr die Rückreise angetreten.
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| "Mein Kumpel und ich" |
22.06.2011 |
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„Mein Kumpel und ich“,
heißt dieses besondere Kunstwerk, das von den Kindern und Erzieherinnen der integrativen Kindertageseinrichtung Tandem gestaltet wurde.
Der Anlass für diese Aktion war ein Projekt der Lebenshilfe NRW zur „Ruhr 2010“ (Kulturhauptstadt Europa). Mit der Idee, 1000 alte Zechenhaken (Kleiderhaken der Bergleute) künstlerisch zu gestalten, sollte ein riesiger Skulpturenpark entstehen. Einrichtungen der Lebenshilfe aus ganz NRW, Menschen mit und ohne Behinderung, Vereine, Unternehmen und auch Privatpersonen beteiligen sich daran.
Nachdem die ursprünglich geplante Ausstellung im September 2010 verschoben werden musste, wird nun am 09. und 10. Juli 2011 im Rahmen des Industriekulturfestes „Extraschicht“ in Herten die Ausstellung unter dem Namen „Hak dich ein“ zu sehen sein.
Die Kinder vom Tandem sind stolz, dass auch ihr Kunstwerk dabei ist. Zusammen mit ihrem besten „Kumpel“ haben sie sich gemalt und fotografieren lassen. Mit den Bildern wurde ein echtes Tandem geschmückt und zwei alte Zechenhaken, als lustige Radfahrer verkleidet, daraufgesetzt. Das war eine Menge Arbeit, hat aber auch viel Spaß gemacht.
Nach der Ausstellung bekommt das “Kumpel Tandem“ einen festen Standort am Kindergarten und kann dort bewundert werden.
Text/Foto: Lebenshilfe
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| Weg vom Stuhlkreis |
17.06.2011 |
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Lippstadt- 100 weiße Schafe weiden auf einer Koppel. Zehn weitere sind schwarz und leben unter ihren weißen Artgenossen, erst in einem abgegrenzten Bereich, später dann auch unter ihnen. Trotzdem fallen sie auf und werden anders behandelt. Um sie kümmert sich ein Sonderschäfer. Mit diesem Beispiel beschreibt der Dipl.-Psychologe und -Pädagoge Karl-Heinz Schmidt die Integration von behinderten Kindern im heutigen Alltag der meisten Kindertagesstätten und Familienzentren.
„Die Inklusion stellt dieses Bild auf den Kopf“, sagt Schmidt, Referent beim Fachtag „Inklusive Frühpädagogik“ in der Volkshochschule (VHS) am Freitag. Rund 70 Zuhörer aus Kindertagesstätten und Familienzentren zog es zur Veranstaltung, die von VHS und Lebenshilfe organisiert wurde.
Bei gelebter Inklusion werden die 110 Schafe plötzlich bunt und die schwarzen sehen nicht mehr anders aus. Jedes Schaf ist etwas Besonderes, alle Schäfer sind für alle Schafe zuständig. „Auf dieser Koppel ist es normal, verschieden zu sein“, erklärt Schmidt seine Geschichte, die sich auch auf Kitas übertragen lässt.
Dort gebe es ängstliche Kinder, neugierige, ausländische, solche mit AD(H)S, Sinti, aufgeschlossene und auch tollpatschige, beschreibt Schmidt. Allen gelte es, gerecht zu werden - und nicht nur denen mit Behinderungen. Egal welche Pädagogik - ob Waldorf, Montessori oder andere - es gebe immer ein Ziel, das verfolgt werde: die Entwicklungs-, Erziehungs- und Bildungsziele zu erreichen, damit ein Kind die Anforderungen bewältigen kann, die das Leben ihm stellt. Dahinter verberge sich, so Schmidt, eine Lebenslehre, die sowohl das Wohlbefinden berücksichtige als auch einen gewissen Bildungs- und Lebenserfolg mit sich bringe.
Dabei ginge es nicht darum, einem Förderungswahn der Eltern gerecht zu werden, sondern dem Kind das zu geben, was es brauche, sagt der Experte. Deshalb betreffe die Inklusion auch nicht nur behinderte Kinder, sondern jedes Kind.
In der Praxis kann das so aussehen, dass ein hochbegabtes mit einem von Behinderung bedrohtem Kind an einem Projekt arbeitet. „Beide können dann etwas voneinander lernen“, erklärt die Kita-Leiterin und Expertin Karin Wandelt. In ihrer Kita in Soest sei es üblich, dass die Kinder bewusst in kleine Gruppen von maximal acht aufgeteilt werden und dann einen Teil zu einem Projekt beitragen.
Kinder lernen voneinander
Wenn ein Kind sehr schüchtern ist und nicht gerne Dinge vorträgt, dann wird es nicht „verschont“, sondern an die Hand genommen und lernt es. Wenn eines nicht lesen kann welche Zahl die Würfel zeigen, spielt es mit einem, das es kann aber in Sachen sozialer Kompetenz noch dazulernen muss. Eine Aufteilung nach Bildungsziel. Dieses Modell gehe „weg vom Stuhlkreis“, bei dem sie nach neuen soziologischen Erkenntnissen nicht einmal die Hälfte der Kinder erreichen würde, berichtet Karin Wandelt.
In ihrer eigenen Kita geht die Inklusion, die ursprünglich aus der Behindertenpädagogik kommt, sogar noch weiter: Dort finde eine Inklusion der Generationen statt, wenn Gemeindemitglieder kämen und mit den Kindern etwas unternehmen, so Karin Wandelt.
Prof. Dr. Georg Theunissen von der Universität Halle-Wittenberg kritisierte in seinem Vortrag „Inklusion und Empowerment von Anfang an - pädagogische Leitziele für eine humane Gesellschaft im 21. Jahrhundert“ die Sondereinrichtungen, die zwei Welten entstehen lassen. „Integration ist als Eingliederung vollzogen worden“, so Theunissen. Es sei darum gegangen Behinderte in die Welt der nicht Behinderten zu integrieren. Er plädierte für eine aktive Teilhabe. Diese sehe so aus, dass Betroffene eigene Angelegenheiten maßgeblich bestimmen. Dadurch erreiche man die gewünschte gesellschaftliche Zugehörigkeit und Akzeptanz. Auch Wohnkonzepte sollen sich in Zukunft „nach dem Bedarf richten“ den Menschen nichts von oben herab auferlegen.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Sternstunde für jedes Kind |
08.06.2011 |
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Lippstadt- Die Lebenshilfe und die Volkshochschule (VHS) veranstalten am Freitag, 10. Juni, eine Fachtagung zum Thema „Inklusive Frühpädagogik“. Dabei stehe eine Pädagogik im Mittelpunkt, die nicht aussondert, heißt es in einer Pressemitteilung beider Institutionen. Egal ob eine besonders hohe oder niedrige Begabung beim Kind vorliege.
Bei einem Pressegespräch erklärte der Referent Karl-Heinz Schmidt, was die so genannte „Inklusive Frühpädagogik“ in der Praxis bedeuten kann. So haben behinderte Kinder oftmals das „Privileg“, dass sich Heilpädagogen besonders intensiv um sie kümmern. Schmidt wird am Fachtag darüber referieren, wie eine Aussonderung verhindert wird und sich Grenzen zu Parallelwelten auflösen.
Karin Wandelt leitet eine integrative Kindertagesstätte (Kita) und fordert, dass jedes Kind in den Genuss kommt, die volle Aufmerksamkeit einer Erzieherin oder eines Erziehers für eine fest gelegte Zeit zu haben. Sie selbst wende in ihrer Kita in Soest ein Modell an, in dem jedes Kind monatlich eine „Sternstunde“ bekomme, in der sich eine Erzieherin alleine mit ihm beschäftige. „Dabei stellen die Mitarbeiter oft fest, dass sie dieses Kind gar nicht richtig kennen“, berichtet Karin Wandelt.
Solche und weitere Modelle wollen die Referenten am Freitag, 10. Juni, ab 9 Uhr im VHS-Gebäude (Barthstraße 2) anhand von Bildmaterial vorstellen. Auch kommen wird Prof. Dr. Georg Theunissen von der Universität Halle-Wittenberg. Er wird um 9.50 Uhr den Vortrag „Inklusion und Empowerment von Anfang an - pädagogische Leitziele für eine humane Gesellschaft im 21. Jahrhundert“ halten. Es schließt sich der Vortrag von Karl-Heinz Schmidt an. An den Präsentations-Ständen gibt es ab 12 Uhr praktische Tipps. Die Veranstaltung richtet sich an Träger, Leitungen und Fachkräfte von Kindertagesstätten und Familienzentren.
Durch die Kooperation zwischen Lebenshilfe und VHS wolle man nicht mehr nur Lippstadt erreichen, sondern das Thema in der Region verbreiten, erklärt Reinhold Schier, Leiter der Volkshochschule. Anmeldungen sind noch möglich unter
Tel. (0 29 41) 2 89 50.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Sterne leuchten zum Gedenken |
16.05.2011 |
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LIPPSTADT- Das Wetter spielte mit, das war schon mal viel wert. Zahlreiche Gäste, darunter Bewohner und Mitarbeiter, Freunde, Familienangehörige und Nachbarn, feierten die Eröffnung des neuen kleinen Parks der Lebenshilfe neben dem Dr.-Franz-Schlarmann-Haus. Bevor Klaus Dieter Orke vom Hausbeirat das rote Band durchschnitt, begrüßte Silvia Kiel, Einrichtungsleiterin der Wohnstätte Lippstadt, die Besucher und stellte das Projekt vor.
Die in wenigen Wochen entstandene malerische Grünfläche verfügt nicht nur über Bänke, Wege zum Spazierengehen und zahlreiche Bäume, sondern bekam auch einen ganz besonderen „Erinnerungsplatz“. Neben einem kleinen Brunnen ist eine Marmorplatte mit eingravierten Sternen angebracht, im Gedenken an verstorbene, geliebte Menschen. Denn für viele Bewohner sei der Weg zum Friedhof oft zu weit.
Nachdem der Eingang zum Park offiziell freigegeben wurde, gab es jede Menge Spiel und Spaß. So konnten sich die Gäste beim Dosenwerfen, am Glücksrad oder beim „Riesen-Mensch ärger dich nicht“ versuchen. Auch Besucherhund „Wins“, der regelmäßig bei den Bewohnern vorbeischaut, stellte sich mit seinem Frauchen vor und genoss die zusätzlichen Streicheleinheiten.
Natürlich wurden auch Kaffee und Kuchen angeboten, und die Gäste genossen den Aufenthalt im Freien. Ein Zauberer sorgte für Unterhaltung und ein Dudelsack-Duo lieferte den rustikalen musikalischen Rahmen. In den Räumen gab es die Möglichkeit zur Klangmassage und eine kleine Kunstausstellung mit Bildern der Bewohner.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Lebenshilfe baut Wohnhaus auf altem Wäscherei-Gelände |
04.04.2011 |
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Lippstadt - Nun sind sie zu zweit: Die langjährige Vorsitzende der Lebenshilfe Lippstadt, Waltraud Soltau, ist am Sonntag zur Ehrenvorsitzenden ernannt worden. Bei der Mitgliederversammlung im Speisesaal der Werkstatt für Behinderte an der Holzstraße hielt die erste Ehrenvorsitzende Dr. Barbara Christ die Laudatio: Sie würdigte ihre langjährige Mitstreiterin als eine entscheidende fachliche Hilfe in der Entwicklung der Behinderten-Organisation.
Seit 1976 gehört Soltau der Lebenshilfe als Mitglied an, von 1979 bis 2010 arbeitete sie im Vorstand, den sie von 1995 bis 2007 auch als Vorsitzende leitete. Dr. Christ hob besonders ihre Ausbildung als Sonderschullehrerin hervor, wie das damals noch hieß. „Wir standen ja fast ahnungslos da“, erinnerte sie an die Gründungsjahre der Lebenshilfe. Bald habe sich indes die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein gutes Herz allein für die Förderung von Menschen mit geistiger Behinderung nicht genüge. Soltau habe in dieser Zeit die nötige pädagogische Fachkenntnis in die Arbeit eingebracht. „Dafür sind wir Ihnen bis heute sehr dankbar.“
Der inzwischen hohe Grad der Professionalisierung war auch dem Jahresbericht des Vorsitzenden Joachim Gehrmann zu entnehmen. Nicht weniger als drei Bauprojekte beschäftigen die Lebenshilfe zurzeit. Am Marblicksweg hat die Wohnstätten gGmbH den Stammsitz der ehemaligen Wäscherei Erdmann + Kehl gekauft. Dort soll ein Wohnhaus für 24 Menschen mit Behinderung entstehen. Baubeginn sei 2012, ergänzte Geschäftsführer Wilhelm Glarmin. Nach der Fertigstellung sollen Bewohner aus den Häusern in der Mercklinghausstraße und vom Gut Mentzelsfelde einziehen.
Letzteres, 1973 die Wiege der Werkstatt, werde 2013 aufgegeben. Ganz kappt die Lebenshilfe ihre Wurzeln aber nicht: Seit fünf Jahren findet einmal im Monat eine Disco in „Cosacks Brennerei“ statt, zu der gar Besucher aus Hamm, Soest und Paderborn anreisen.
Anfang 2012 soll bereits ein Wohnhaus der Betreuen und Wohnen gGmbH neben dem Krankenhaus in Erwitte bezugsfertig sein. Es wird 24 Plätze in Erwitte und Benninghausen ersetzen. Wie bei dem Lippstädter Projekt geht es nicht um die Schaffung zusätzlichen Wohnraums, sondern um den Bau zeitgemäßer Wohnformen, wie Gehrmann verdeutlichte. Damit setzt sich die Entwicklung zu kleineren Einheiten fort. Künftig stehen den Bewohnern Apartments mit Bad und „Single-Küche“ zur Verfügung.
Auch die Alterung der Gesellschaft macht vor der Lebenshilfe nicht Halt: Deshalb entsteht derzeit ein neues Gebäude neben dem Wohnhaus in Warstein. Dort sollen demnächst bis zu 15 ältere Behinderte betreut werden, die nicht mehr in der Werkstatt arbeiten können. Weil sich im Alter auch der Pflegebedarf erhöhe, würden drei Mitarbeiterinnen der Wohnstätten Lippstadt bald die Funktion einer beratenden Pflegefachkraft wahrnehmen, um Mitarbeiter zu schulen, erklärte Gehrmann.
Weiter ausgebaut hat die Lebenshilfe ihr Angebot für Familien mit Kindern. Im Februar ist die Frühförderstelle in größere Räume in der Ferdinandstraße 15 umgezogen, auch um der weiterhin steigenden Zahl von Kindern gerecht zu werden. Seit Mitte 2010 macht der familienunterstützende Dienst Jugendlichen Angebote zur Freizeitgestaltung und entlastet Eltern stundenweise bei der Betreuung. Auch der Kindergarten Tandem erweitert sein individuelles Beratungsangebot für Familien, so Gehrmann.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Starker Mitarbeiterzuwachs |
04.04.2011 |
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Lippstadt - Wenn neue Arbeitsplätze geschaffen werden, ist das immer ein Zeichen für ein florierendes Unternehmen. Bei der Werkstatt für Behinderte (WfB) ist dieser Zusammenhang jedoch nicht gegeben. Die Einrichtung ist gesetzlich verpflichtet, jedem ihr zugewiesenen Menschen einen Arbeitsplatz anzubieten. Während die Zahl der behinderten Mitarbeiter von 2008 bis 2010 nur moderat um 13 anwuchs, ist sie seitdem um 24 neue Mitarbeiter „sprunghaft angestiegen“, wie WfB-Geschäftsführer Wolfgang Kißler am Sonntag bei der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe mitteilte. Damit beschäftigt die Werkstatt nun 804 Behinderte.
„Das kann nur bedeuten, in unseren Häusern wird es in absehbarer Zeit enger, allerdings nicht so eng, als dass wir über Neubauten nachzudenken hätten“, erklärte der Lebenshilfe-Vorsitzende Joachim Gehrmann. Auch die Zahl der Angestellten werde schon bald die Marke von 160 übersteigen. Eine Fortsetzung des Netto-Zuwachses bei den behinderten Mitarbeitern sei 2011 ebenfalls zu erwarten.
WfB und der Landschaftsverband als Kostenträger müssten „kreative Lösungswege“ finden, sagte Gehrmann. Eine Zielvereinbarung sehe zwei Instrumente vor: die Schaffung von „Außenarbeitsplätzen“ und die Vermittlung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Während Letzteres „äußerst schwierig“ sei, konnte die WfB mit den Außenarbeitsplätzen erste Erfolge verbuchen. Acht Behinderte arbeiten inzwischen bei Partnerfirmen, werden aber weiterhin von der WfB betreut.
Björn Müller ist seit dem 1. November in der Firma seines Vaters, dem Druckcenter Warstein, im Transport und der Auslieferung an die Kunden tätig. Anita Lütkemeier, Lubow Maschura, Bianca Wagner, Roman Hirsch, Michael Pyko, Klaus Struhs und Achim Tronnier haben einen „ausgelagerten Arbeitsplatz“ bei der Möbelfirma Langhorst in Mastholte gefunden. Als Anerkennung für ihren Schritt heraus aus dem gewohnten Umfeld bekamen alle acht am Sonntag den Mut-Preis der Stiftung Lebenshilfe überreicht.
Die wirtschaftlichen Einbußen infolge der Finanzkrise hat die WfB laut Gehrmann weitgehend wettgemacht. Musste die Werkstatt 2009 gegenüber dem Vorjahr noch einen 27-prozentigen Umsatzeinbruch hinnehmen, so konnte dieser 2010 bis auf fünf Prozent (rund 500 000 Euro) wieder ausgeglichen werden. Die strategischen Bemühungen der letzten Jahre um verschiedene Betätigungsfelder und Auftraggeber hätten sich ausgezahlt. Allerdings beabsichtige ein großer Auftraggeber, Tätigkeiten, die er bisher an die WfB vergeben hat, künftig im eigenen Werk auszuführen. Gehrmann: „Eine für unsere Werkstatt sehr schwierige Situation.“
Vize-Landrätin Irmgard Soldat zeichnete überdies einige langjährige Mitglieder der Lebenshilfe aus. Für 40 Jahre: Elisabeth Althoff, Hildegard Brunnert und Georg Strugholtz. Für 25 Jahre: Heinz Brockschnieder, die Firma Conacord Voigt, Ferdinand Giese, Paula Schmiedel, Willi Weitkemper und Bernhard Wrede.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Frühförderung der Lebenshilfe Lippstadt e.V. in neuen Räumen |
28.02.2011 |
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Die Mitarbeiterinnen der Frühförderstelle der Lebenshilfe Lippstadt e.V. setzen nach erfolgreichem Umzug seit dem 1. Februar ihre Arbeit in und von der Ferdinandstraße 15 in Lippstadt fort.
Die erweiterten Raumkapazitäten und die zentrale Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel bieten vor Ort ein verbessertes Angebot zur Förderung von Kindern vom Säuglingsalter bis zum Eintritt in die Schule.
Frühförderung unterstützt und begleitet Eltern/Erziehungsberechtigte auf dem Weg mit Ihrem Kind, das z.B. zu früh geboren ist, Entwicklungsverzögerung/en z.B. im Bereich Sprache, Spielverhalten, Wahrnehmung, Motorik und/oder im sozial-emotionalen Verhalten aufzeigt, mit einer Behinderung geboren ist oder diese erworben hat und dadurch eine anders verlaufende Entwicklung nimmt.
Die individuelle Entwicklungsförderung der Kinder zeichnet sich durch eine gezielte und spezifische Anleitung mit individuell ausgerichteten Spielangeboten aus.
Diese werden im direkten Kontakt und Austausch mit den Eltern erläutert und weitere Möglichkeiten für den Alltag in der Familie entwickelt.
Aus dem Team der Frühförderung, wozu Heilpädagoginnen, Sozial- und Sprachheilpädagogin zählen, steht dem Kind und seinen Eltern ein kontinuierlicher und fachkompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.
Die enge Zusammenarbeit mit Kinderärzten, Therapeuten, Kindertageseinrichtungen, sozialen Diensten, etc., begleitet und stützt den Werdegang und den Verlauf der weiteren Entwicklung des Kindes.
Die Ansprechpartner der Frühförderstelle erreichen Sie von Montag bis Freitag unter der bekannten Telefonnummer 0 29 41 / 96 70 - 17 / 18.
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| Lebenshilfe Lippstadt erstellt Film für eigene Internetseite |
10.02.2011 |
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Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Rhein-Erft-TV und mit der Unterstützung des Landesverbandes der Lebenshilfe NRW hat die Lebenshilfe Lippstadt e.V. ihre Medienpräsenz im Internet erweitern können.
Das Online-Projekt www.lebenshilfe.tv des Landesverbandes eröffnet den zusammengeschlossenen Orts- und Kreisvereinigungen die Möglichkeit, Filmbeiträge über ihre Arbeit zu produzieren und sie im Internet zu veröffentlichen.
Die Lebenshilfe Lippstadt e.V. hat dieses Projekt genutzt, um über die regelmäßig einmal im Monat stattfindende Lebenshilfe-Disco zu berichten.
Gedreht wurde der Filmbeitrag auf der Veranstaltung zum fünfjährigen Jubiläum der Disco in den Räumlichkeiten der Cosacks Brennerei. Erneut trafen Menschen mit und ohne Behinderung zusammen, um gemeinsam zu feiern. Zu den 250 Gästen zählten auch an diesem Abend Besucher aus Lippstadt sowie den angrenzenden Kreisen Gütersloh, Warendorf und Paderborn.
Ein besonderer Höhepunkt war das Filmteam, welches neben dem Verantwortlichen der Lebenshilfe Lippstadt e.V., Herrn Carsten Bunse, auch Gäste zu der besonderen Feierlichkeit interviewte.
Zu sehen ist der Filmbeitrag auf der Internetseite www.lebenshilfe-lippstadt.de oder www.lebenshilfe.tv.
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| Lebenshilfe Lippstadt e.V. schließt Kooperationsvertrag mit der Caritas Alten- und Krankenhilfe |
10.12.2010 |
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Die Lebenshilfe Lippstadt e.V. und die Betreuen + Wohnen im Kreis Soest gGmbH haben mit der Caritas Alten- und Krankenhilfe im Kreis Soest gGmbH einen zukunftsweisenden Kooperationsvertrag geschlossen.
Zukünftig werden sich beide Träger in der Behindertenhilfe sowie in der Pflege auf verschiedensten Ebenen unterstützen und beratend zur Seite stehen.
Foto: zur Vertragsunterzeichnung trafen sich nun Caritas-Vorstand Peter Wawrik und
Lebenshilfe-Geschäftsführer Willi Glarmin.
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| In der Spende ist Musik drin |
12.11.2010 |
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Über ein neues therapeutisches Musikbett freut sich die integrative Kindertageseinrichtung Tandem in Bad Waldliesborn.
Möglich gemacht haben das Susanne und Heinz-Rudolf Jöring vom Erlebnisbauernhof Sprikeltrix in Schallern. Zum 2009 gefeierten zehnjährigen Bestehen von Sprikeltrix hatte die Familie ihre Gäste anstelle von Geschenken um Geldspenden für die Kita gebeten. Mit der Summe von 2910 Euro wurde jetzt eine Musikmatratze finanziert, die über eingebaute Boxen verfügt und auf der die Kinder bei Entspannungsmusik zur Ruhe kommen.
Susanne und Rudi Jöring (v.r.), Tandem-Leiter Heinz-
Großekathöfer (l.) und Lebenshilfe-Geschäftsführer Willi Glarmin testeten zusammen mit Leon, Kevin und Kai (v.l) das neue Bett mit großer Freude.
Text/Foto: "Der Patriot" |
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| Bewohner der Lebenshilfe nehmen Platz „Auf Schalke„ |
10.11.2010 |
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Zwei Bewohner des Dr.- Franz - Schlarmann - Hauses der Lebenshilfe Lippstadt hatten am Freitag, den 05.11.2010 Gelegenheit, auf dem Fansofa der Möbelherstellerfirma „Arte M“ Platz zu nehmen und aus nächster Nähe das Heimspiel Schalke 04 gegen den FC St. Pauli zu verfolgen.
Eine persönliche Betreuung der Firma nahm die Bewohner Helmut Lindner und Daniel Sommer, sowie ihre Begleitung Nils Nonte, in Empfang und sorgte für einen erlebnisreichen und spannenden Tag.
Auf dem Programm standen u. a. ein Blick hinter die Kulissen der Veltins-Arena, ein leckeres Essen im LaOla –Club, eine Führung über das „Schalker Feld“ und durch das Museum.
Nach dem gewonnenen Spiel war die Stimmung natürlich hervorragend und es wurde die Gelegenheit genutzt, um Erinnerungsfotos mit Felix Magath so wie einigen Schalker Spielern zu schießen und bei der anschließenden Pressekonferenz selbst Fragen zu stellen.
„Das war ein toller Tag, so was haben wir noch nie erlebt!“ waren sich die Schalke-Fans Hr. Lindner und Hr. Sommer einig, als sie um Mitternacht wieder zurück in das Dr. Franz-Schlarmann-Haus kamen.
Foto Bank v.l.n.r.: Daniel Sommer, Helmut Lindner, Betreuer Nils Nonte
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| Treffen mit Freunden aus der Partnerstadt Uden |
25.10.2010 |
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Zehn Bewohner und drei Mitarbeiter des „Tannenhauses“ der Lebenshilfe Lippstadt e.V. trafen sich vom 02.09.10 bis zum 05.09.10 mit dem Radioteam der Udener Behinderteneinrichtung „Dichterbij“, welche im Vorjahr in Lippstadt zu Besuch war.
Dichterbij“ ist eine Einrichtung, die in der Region um Uden, aber u. a. auch in Nijmegen und Venlo, vielfältige Angebote für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen vorhält. Dazu zählen die Vermittlung von Beschäftigungsmöglichkeiten ebenso wie verschiedene Wohnangebote und diverse Freizeitaktivitäten.
Seit mehreren Jahren gestaltet das Radioteam einmal wöchentlich ein zweistündiges Radioprogramm, das über den örtlichen Sender „SkyLine“ ausgestrahlt wird und viele regelmäßige Hörer hat.
Während des Besuches der Lippstädter haben die Gastgeber ein vielfältiges Programm aufgestellt.
An dem ersten Tag wurden die Lippstädter gleich von dem Bürgermeister und einer Abordnung des Partnerschaftsstädtekomitees „Uden-Lippstadt“ im Rathaus zu einer Fragestunde und gemeinschaftlichem Kaffeetrinken eingeladen (siehe Photo).
Die nächsten Tage wurden die verschiedenen Arbeitsbereiche der Menschen mit Behinderung besucht, z.B. ein Bauernhof, eine Wäscherei, ein Restaurant und Park. Auch Einzelarbeitsplätze in der feien Wirtschaft gehörten zum Besichtigungsprogramm. Der Geschäftsführer der Stiftung „ Dichterbij“ stellte den Besuchern u.a. die Finanzierungsmodelle im Rahmen der Behindertenhilfe in den Niederlanden vor. Die Gruppe schaute sich ein Fussballturnier im Rahmen einer Einweihung eines neuen Spielfeldes an, besuchte den Tierpark und erkundete die Innenstadt von Uden.
Außerdem wurden die Lippstädter in verschiedenen Wohnungen zum Essen eingeladen. Die Wohnungen waren mit 4-6 Menschen mit Behinderungen belegt. Die Lippstädter erfuhren, dass alle Wohnungen mit einem Supermarkt vernetzt waren um Lebensmittel zu bestellen.
Die Bewohner und Mitarbeiter waren begeistert von der Gastfreundschaft der Udener Bürger. Egal wo sie hinkamen, sie wurden überall herzlich und offen empfangen. Die neu gewonnenen Freunde der Radiogruppe „ Skyline“ und die Mitarbeiter der Stiftung „ Dichterbij“ werden auf jeden Fall nächstes Jahr zum Gegenbesuch wieder nach Lippstadt kommen. Bis dahin wird der Kontakt weiterhin per Telefon, Mail und Briefe gehalten. |
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| Mitarbeiter der Lebenshilfe Lippstadt e.V. nahmen am Volkslauf in Wadersloh teil |
21.10.2010 |
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Am Samstag, den 16.10.10 nahmen sechs MitarbeiterInnen der Wohnstätten der Lebenshilfe für Behinderte e.V. Lippstadt zum ersten Mal an dem Volkslauf in Wadersloh teil. Die MitarbeiterInnen liefen oder walkten eine 5 oder 10 km Runde durch Wadersloh und Umgebung. Im Vordergrund standen der Spaß an der Bewegung und das gemeinschaftliche Erlebnis. Leider war das Wetter nicht so gut, so dass man froh war, sich nach dem Lauf bei einem reichhaltigen Kuchenbuffet und Kaffee aufzuwärmen. Es ist klar, dass beim nächsten Lauf mehr MitarbeiterInnen motiviert werden sollen. Das Ziel steht auch schon fest: der Volkslauf in Langenberg im März 2011.
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| Eine große Frau mit Tatkraft und viel Humor |
11.10.2010 |
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Die Ehrenbürgerin Dr. Barbara Christ ist 90. Von 1975 bis 1984 an der Spitze der Stadt
Lippstadt - Sie ist eine große Frau dieser Stadt. Und sie ist Ehrenbürgerin. Drei Jahre ist es her, als ihr diese hohe Auszeichnung - die höchste, die Lippstadt zu vergeben hat - zuteil wurde. Jetzt ist sie 90. Dr. Barbara Christ, eine herausragende Persönlichkeit im Leben dieser Stadt, feierte am Wochenende runden Geburtstag.
Als erster Frau überhaupt wurde ihr das Ehrenbürgerrecht verliehen. Es war der Dank und die Anerkennung für eine imposante Lebensleistung. In der Kommunalpolitik eine tragende Säule, ein Häuptling mit großer Ausstrahlung und auf der sozialen Ebene Initiator und Motor gleichermaßen. So hat Lippstadt Dr. Barbara Christ erlebt. Und geliebt. Ihre Tatkraft, ihre Raffinesse, ihre Gradlinigkeit und ihr trockener Humor sind vielen Bürgern noch in guter Erinnerung.
Über Jahrzehnte hat Barbara Christ die Entwicklung Lippstadts maßgeblich mitgeprägt. Bereits 1956 trat sie in den Stadtrat ein. Und von 1975 bis 1984 war die CDU-Frau Bürgermeisterin.
Zupackend, zielstrebig und bei allem immer bürgernah, das war Dr. Christ. Eine Frau, die stets „ihren Mann gestanden hat“. Ihr erfolgreiches Wirken wurde mit vielen Ehrungen und Auszeichnungen gewürdigt. So erhielt sie auch den Ehrenring der Stadt. Und das Ehrenkreuz der Bundeswehr; eine Anerkennung für das große Bemühen der Bürgermeisterin um die „Bürger in Uniform“, sprich: Die Soldaten in Lipperbruch. Sie in die Gemeinschaft zu integrieren war ihr stets ein großes Anliegen.
Doch nicht nur in der Politik setzte die gebürtige Lippstädterin Akzente. Der Aufbau und die Entwicklung der „Lebenshilfe“ als Einrichtung für Behinderte ist eng mit ihrem Namen verknüpft. 21 Jahre führte sie dort den Vorsitz. Heute ist die 90-Jährige Ehrenvorsitzende - und hoch dekoriert für ihren sozialen Einsatz: Mit der goldenen Plakette des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
Als Kinderärztin ließ sich Barbara Christ 1952 in Lippstadt nieder. Damals erfuhr sie hautnah das soziale Elend und die Not ihrer Patienten. Und die junge Ärztin fasste den Entschluss: „Ich gehe in die Politik und helfe an der Lösung der sozialen und wirtschaftlichen Probleme mit. Fast 30 Jahre hat sie es getan. Mit großem Erfolg. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde war dafür ein eindrucksvoller Beleg. -
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Kreatives Hoch mit spannenden Arbeiten |
03.10.2010 |
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Im Rahmen des Projekts „Tür auf“ auf dem Rathausplatz steckten die Projekte voller Überraschungen
Lippstadt - Die Tür erinnert an einen aus der Art geschlagenen Adventskalender. Mehrere kleine Klappen geben den Blick in ihr Innenleben frei. Beispielsweise verbirgt sich hinter dem Wort „Hilfsbereit“ etwas Pflaster und Verbandszeug. Voller Überraschungen steckt diese Tür, die der Jugendtreff Benninghausen gestaltet hat und die am Samstag auf dem Rathausplatz im Rahmen des Projekts „Tür auf“ zu sehen war.
Anlässlich des 825-jährigen Stadtjubiläums hatte der Stadtjugendring in Kooperation mit dem Kunstatelier T8 dieses Projekt ins Leben gerufen. Sechs Türen sind auf diese Weise entstanden. Beteiligt hatten sich an dem Kunstprojekt „Tür auf“ rund 60 Kinder und Jugendliche des THW, der Kolpingjugend Hörste, der evangelischen Jugendkirche, der Lebenshilfe, des Jugendtreffs Benninghausen und der Ausbildungsklasse der Hella.
Dass es gar nicht so leicht ist, Kunst aus einer Tür mit einem 2,50 Meter hohen Metallrahmen und einem hölzernen Türblatt zu gestalten, daran erinnerte sich die Projektleiterin Katinka Winz jetzt bei der Projektvorstellung. Sie erklärte, dass die Jugendlichen die „Tür zunächst als riesigen Stahlkoloss sahen. Doch was dann folgte, war ein kreatives Hoch mit vielen spannenden Arbeiten“, lobte sie die Nachwuchskünstler. So war die „Märchentür“ der Lebenshilfe ein Feuerwerk an knalligen Farben und sprühte vor Energie. Die Evangelische Jugendhilfe ließ indes über Spiegelsplitter den Schriftzug „Wer bin ich“ laufen. Hingegen setzte die Kolpingjugend Hörste ihrem Hobby ein ganz besonderes Denkmal. Sie hatten das Türblatt aus dem Rahmen komplett entfernt und ließen durch die Tür ein an Drähten befestigtes Mofa blicken. Vieles gab es bei der Präsentation der Türen zu entdecken. Wer die Arbeiten des Projekts noch sehen will, hat dazu vom heutigen Montag bis Mitte November im Foyer der Stadtbücherei Gelegenheit, wo die Türen ausgestellt werden.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Doppelt so viele Kita-Kinder mit Handicap |
24.09.2010 |
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Lebenshilfe-Fachdienst unterstützt seit einem Jahr Erzieherinnen und Eltern bei Integration
LIPPSTADT - In den letzten drei Jahren hat sich die Zahl behinderter Jungen und Mädchen in den Lippstädter Kindergärten mehr als verdoppelt. Wurden im Jahr 2007 noch 45 Kinder mit Handicap in einer Kita integrativ betreut, so sind es im laufenden Kindergartenjahr 95. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Verwaltung am Mittwochabend im Jugendhilfeausschuss vorlegte. In 26 der 35 Kindertageseinrichtungen ist Integration heute Alltag.
Diese Entwicklung wirft, wie Maria Struchholz von der Lebenshilfe im Ausschuss sagte, „in den Kitas viele Fragen auf“. Auf Seiten der Erzieherinnen und Kita-Träger besteht ein deutlich erhöhter Beratungs- und Informationsbedarf - den der vor gut einem Jahr gegründete Fachdienst der Lebenshilfe zu decken versucht.
Was offenbar auch gelingt. So sagte Ausschussmitglied Gabriele Oelze-Krähling (SPD), selbst Leiterin zweier Awo-Familienzentren, dass die Unterstützung durch die Fachleute der Lebenshilfe „uns echt weitergeholfen hat; schade, dass es das nicht schon länger gibt.“
Auffälligkeiten werden heute eher entdeckt
Dass die Zahl der Kinder mit Behinderung bzw. erhöhtem Hilfe- und Förderbedarf in den Regel-Kitas so stark zugenommen hat, liegt zum einen laut Lebenshilfe an den besseren Rahmenbedingungen für Integration im Vorschulalter und dem zunehmenden Wunsch der Eltern nach wohnortnaher integrativer Betreuung. Zum anderen fallen, so Struchholz, viele Entwicklungsstörungen und Handicaps durch das mittlerweile engmaschigere Netz von Untersuchungen und Tests (ob beim Kinderarzt oder in Kitas) heute eher auf als in der Vergangenheit. Das bestätigte auch Amtsärztin Dr. Francoise Kubinski, Vertreterin des Gesundheitsamtes im Jugendhilfeausschuss: „Es wird früher geguckt.“
Wunsch nach praxisnaher Beratung
Ziel des im August 2009 geschaffenen Lebenshilfe-Fachdienstes ist es, Erzieherinnen und Eltern zu unterstützen, damit Kinder mit Behinderungen bzw. Auffälligkeiten bestmöglich gefördert werden können.
Drei Lebenshilfe-Experten (etwa aus der Frühförder-Beratung und der Lebenshilfe-Kita „Tandem“) begleiten die Erzieherinnen in der pädagogischen Arbeit vor Ort und unterstützen sie auch bei der Beratung der Eltern. Zudem bieten sie Weiterbildungsmaßnahmen an - deren Themen sich nach den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen ausrichten. Und sie helfen bei sozialrechtlichen Fragen weiter.
In den Gesprächen in den Kitas geht es unter anderem um Förderpläne sowie die Einbeziehung zusätzlicher Fördermaßnahmen (etwa Logopädie, Ergotherapie). Auch Einzelfalldiagnostik wird nachgefragt. Der Fachdienst werde von den Mitarbeiterinnen in den Einrichtungen „bevorzugt genutzt, um praxisnahe Beratung und Anleitung zu erhalten“, heißt es in dem Bericht. Die positive Bilanz der Lebenshilfe nach einem Jahr: Das neue Angebot werde von den Kitas als „sehr hilfreich“ betrachtet.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Ambulant Unterstütztes Wohnen der Lebenshilfe Lippstadt e.V. zertifiziert |
19.05.2010 |
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Im Rahmen der jährlichen Wiederholungsbegutachtungen durch Frau Schröder, Auditorin der DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen, Frankfurt), wurde der Bereich Ambulant Unterstütztes Wohnen nach der Norm ISO 9001:2008 nun zertifiziert.
Die Ergebnisse der Interviews mit den pädagogischen Mitarbeiterinnen und mit zwei Nutzerinnen des Ambulant Unterstützten Wohnens haben deutlich gemacht, dass hier in sehr überzeugender Art und Weise die Verselbständigung von Menschen mit Behinderung gefördert, begleitet und gelebt wird.
Das Ambulant Unterstützte Wohnen ist ein Unterstützungsangebot der Lebenshilfe Lippstadt e.V.. Dieses Angebot, welches seit 2005 besteht, ermöglicht erwachsenen Menschen mit einer geistigen Behinderung ein eigenständiges Leben in der eigenen Wohnung. Je nach Unterstützungsbedarf bietet der Dienst mit erfahrenen MitarbeiterInnen punktuell Assistenz an.
In den Wohnstätten, der Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung, der Frühförderstelle, der Kindertageseinrichtung Tandem und der Verwaltung – bereits seit 2000 zertifiziert - wurde die kontinuierliche Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementsystems erneut bestätigt.
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| Jubilare ausgezeichnet |
07.04.2010 |
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Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Lippstadt e.V. wurden langjährige Mitglieder für
40- und 25-jährige Mitgliedschaft mit Urkunden und kleinen Präsenten ausgezeichnet.
Seit 40 Jahren unterstützen Gottfried Gösmann und Franz Eickhoff die Arbeit der Lebenshilfe. 25 Jahre gehören Franz-Josef Orth, Uwe Stüber, Winrich Bark, Wilhelm Künsting, Wilfried Wilmes, Georg Osdieck, Anneliese Rölleke und die SPD-Ratsfraktion dem gemeinnützigen Verein der Lebenshilfe an. |
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| Mit dem Wind gekämpft |
18.03.2010 |
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Erschwerte Bedingungen beim Volkslauf in Langenberg. 21 Teilnehmer von „Wir schaffens 42“ erreichen dennoch gute Zeiten
LIPPSTADT Von der Gruppe „Wir schaffens 42“ aus Lippstadt waren 21 Läufer in Langenberg beim Volkslauf am Start. Mit dabei waren auch Teilnehmer von der Lebenshilfe Lippstadt.Trotz des starken Gegenwinds wurden auf der mit Steigungen gespickten Strecke sehr gute Zeiten gelaufen.
Ergebnisse 19. Langenberger Volkslauf: Gesamtergebnisliste: 5 km Jedermannslauf, Männer:
16. Wilfried Kuberczyk, 20:42 Min.; 46. Helmut Steltemeier 35:18; 47. Klaus Sprenger 35:23; 50. Michael Walther 41:42; 51. Norbert Fischer 45:46; 53. Theo Lehmenkühler (Lebenshilfe) 53:52.
Frauen: 27. Kristin Jüttner (Lebenshilfe) 45:46 Min.11 km Volkslauf - Männer:112. Hans Herting 55:30; 154. Lennart Oelze 1:09:46 Std.; 155. Bernd Koers, 1:09:54; 156. Klaus Neunaber 1:10:30; 157. Klaus Tack, 1:10:49; 159. Barthel Schumacher 1:20:53; 160. Hans-Georg Doll (Lebenshilfe) 1:23:03; 161. Carsten Bunse, Carsten (Lebenshilfe) 1:23:04;Frauen:23. Bärbel Herting 58:35; 43. Beate Wegmann 1:05:15; 48. Hedwig Mense 1:10:44; Tanja Maas 1:10:45; 51. Magdalena Nowotny 1:19:36; 52. Marina Brockmann 1:20:52.
Text/Foto: "Der Patriot" |
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| „Sie sind mit dem Herzen dabei“ |
17.03.2010 |
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Lebenshilfe ehrt Hans-Peter Schröer mit dem Mutpreis. Er setzt sich vielfach für Behinderte ein. Jubilare mit Urkunden und Präsenten für 40- und 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet
LIPPSTADT Viel zugetraut haben sich am Sonntag einige Kinder der Tandem-Tagesstätte, als sie bei der Versammlung der Lebenshilfe mit Gebärdenunterstützung einige Lieder vortrugen. Auch einige Bewohner des Hauses in der Mercklinghausstraße überwanden ihr Lampenfieber und traten erstmals vor großem Publikum mit ihrer Trommelgruppe auf. Vielleicht sind auch sie irgendwann einmal Kandidaten für den Mutpreis.Diesmal zeichnete die Lebenshilfe damit Hans-Peter Schröer aus. Er wohnt seit 1995 im Wohnhaus „Am Nordhang“ in Warstein und engagiert sich seitdem im Hausbeirat, seit zwölf Jahren sogar als dessen Vorsitzender. Auch dem Werkstattrat steht er vor und setzt sich als Mitglied des Lebenshilferates für die Belange Behinderter in der Öffentlichkeit ein. „Man spürt, Sie sind mit dem Herzen dabei“, sagte Waltraud Soltau in ihrer Laudatio und vergaß nicht zu erwähnen, dass Schröer neben seinen Ehrenämtern auch noch seine Frau während einer schweren Erkrankung begleitet hat, bis sie 2006 verstarb. Gerührt nahm Schröer von Soltau, dem Vorsitzenden Joachim Gehrmann und Vize-Landrätin Monika Korn die Skulptur des Preises entgegen.
Urkunden und kleine Präsente gab es zudem für langjährige Mitglieder. Seit 40 Jahren fördern die Arbeit der Lebenshilfe Gottfried Gösmann und Franz Eickhoff. Seit 25 Jahren gehören dem gemeinnützigen Verein an: Franz-Josef Orth, Uwe Stüber, Winrich Bark, Wilhelm Künsting, Wilfried Wilmes, Georg Osdieck, Anneliese Rölleke und die SPD-Ratsfraktion
Text/Foto: "Der Patriot" |
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| Spiegel der Gesellschaft |
16.03.2010 |
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27 Prozent Umsatzminus: Auch Werkstatt für Behinderte spürt Wirtschaftskrise. Lebenshilfe widmet sich zunehmend Senioren. Waltraud Soltau verabschiedet
LIPPSTADT Wie eng das Leben geistig behinderter Menschen mit allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen verknüpft ist, zeigte sich am Sonntagvormittag bei der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe. Phänomene wie die Wirtschaftskrise oder die Alterung der Gesellschaft wirken sich auch auf die Arbeit der Behinderten-Organisation aus.So ging der Vorsitzende Joachim Gehrmann in seinem Jahresbericht auch auf die Situation der Werkstatt für Behinderte (WfB) ein. „Wir mussten einen Umsatzrückgang von 27 Prozent verzeichnen, was nicht so einfach zu verkraften war“, teilte er den gut 80 Anwesenden im Speisesaal der WfB an der Holzstraße mit. „Letztlich hat der Branchenmix unserer Auftraggeber Schlimmeres verhindert, und wir waren zu fast keiner Zeit beschäftigungslos, obwohl an der einen oder anderen Stelle mal kurzfristig keine Arbeit vorhanden war.“
Wie WfB-Geschäftsführer Wolfgang Kißler gegenüber dem Patriot erklärte, kann sich das gemeinnützige Unternehmen auf bis zu zehn Haupt-Auftraggeber und mehrere Dutzend kleinerer Auftraggeber stützen. Das neue Jahr habe „sehr zufriedenstellend“ begonnen, sagte Gehrmann, allerdings lasse sich die weitere Entwicklung nicht seriös vorhersagen, weil die Aufträge meist nur für vier Wochen bekannt seien. Derzeit bietet die Werkstatt 780 Behinderten einen Arbeitsplatz.
In zunehmendem Maße widmet sich die Lebenshilfe auch geistig behinderten Senioren. „Wegen einer steigenden Nachfrage wurde 2009 das Seniorenhaus erweitert“, berichtete Gehrmann aus dem Dr.-Franz-Schlarmann-Haus an der Mastholter Straße. Fünf weitere ältere Menschen finden hier nun ein Zuhause. Um ihnen den Lebensherbst angenehm zu gestalten, hat die Lebenshilfe neben dem Haus auch einen kleinen Park angelegt. In diesem Jahr soll noch ein Erinnerungsort für Verstorbene hinzukommen.
Die Integration behinderter Kinder erfolgt heute bekanntlich verstärkt dezentral im Lebensumfeld ihrer Familie. Auch dabei will die Lebenshilfe ihre Expertise einbringen und hat deshalb im Herbst einen Fachdienst gegründet. Er hilft in integrativen Tagesstätten bei der Diagnostik und der Erstellung von Förderplänen und bildet Integrationskräfte weiter.
Neu ist auch der Familienunterstützende Dienst der Lebenshilfe. Über die Schulbegleitung bei Einzelintegration hinaus trägt er auch zur Freizeitgestaltung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bei. Ziel sei es, die Angehörigen zur Gestaltung eigener Freiräume zu entlasten, erklärte die Leiterin Ulrike Buschmeyer.
„Geordnete wirtschaftliche Verhältnisse“ attestierte Steuerberater Helmut Steltemeier der Lebenshilfe in seinem Kassenbericht. Trotz deutlicher Rückgänge bei Spenden, Bußgeld-Zuweisungen und Zinsen konnte der Verein sein Vermögen um eine niedrige fünfstellige Summe mehren. „Spenden sind willkommen. Die werden dringend gebraucht“, betonte Steltemeier gleichwohl. „Und unsere Gesellschaft ist reich genug, sich so was zu leisten. Immer noch.“
Lange genug engagiert für die Belange der Behinderten hat sich Waltraud Soltau. 31 Jahre lang wirkte sie im Vorstand, davon zwölf als Vorsitzende. Ute Kussmann, die Soltau als Stellvertreterin Gehrmanns nachfolgt, bezeichnete sie als Vorbild. Soltau habe sich durch Optimismus, Herzlichkeit und Fachkenntnis ausgezeichnet, jeden Menschen von seinen individuellen Fähigkeiten aus betrachtet und, wenn es notwendig war, kritisch ihre Stimme erhoben. Die Mitglieder dankten ihr dafür mit stehendem Beifall. Joachim Gehrmann, den weiteren Stellvertreter Friedrich Müller und Beisitzer Gürcan Aydincioglu bestätigten sie im Amt. Neu in den Vorstand wählten sie Ute Scherberich-Rodriguez.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Fußballsport verbindet |
15.02.2010 |
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1. Hallenturnier für Menschen mit einer Behinderung in Wadersloh wird zu einem vollen Erfolg. Spaß steht im Vordergrund. Veranstaltung soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden
WADERSLOH Kürzlich veranstalteten die Fußball-Jugendabteilung des TuS Wadersloh und die Werkstatt für Behinderte Lippstadt ein Fußballturnier für Menschen mit einer Behinderung in der Mauritzhalle in Wadersloh. Dabei spielten insgesamt acht Mannschaften von verschiedenen Werkstätten für behinderte Menschen aus Nordrhein-Westfalen gegeneinander.Am Ende stand das Team vom Wittekindshof als Sieger fest. Die heimische Mannschaft der WfB Lippstadt erwies sich als guter Gastgeber und überließ die vorderen Ränge den angereisten Gastmannschaften.
Das sportliche Ergebnis stand bei diesem Turnier jedoch nicht im Vordergrund. Neben dem Spaß am Fußball war die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung ein wichtiger Aspekt dieser Veranstaltung. Daher bestritten die Mädchenmannschaften des SCW Liemke und vom TuS Wadersloh einige Einlagespiele.
Insgesamt gesehen war diese erste Austragung eines Fußballturniers für Menschen mit einer Behinderung in Wadersloh ein voller Erfolg und daher soll das Turnier nach Meinung der Verantwortlichen in den kommenden Jahren zu einer festen Institution werden.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Graf Bernhard |
22.12.2009 |
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Graf Bernhard... ...freut sich mit den Kindern der Kindertageseinrichtung „Tandem“ in Bad Waldliesborn. Die kriegten jetzt Besuch vom Weihnachtsmann, der einen ganzen Sack voller Überraschungen dabei hatte. Unter anderem für jedes Kind einen großen Schoko-Schalke-Nikolaus sowie eine 300-Euro-Spende für die Einrichtung. Der Nikolaus kam auf Bitten des Graf Bernhard-Schalke-Fanclubs, der für diesen guten Zweck seine „Strafkasse“ geplündert hatte. Der Fanclub möchte so die integrative Arbeit der Lebenhilfe unterstützen. Eine Idee, die Schule machen sollte, findet Graf Bernhard.
Text/Foto: "Der Patriot" |
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| Verbotene Worte bringen weihnachtliche Freude |
17.12.2009 |
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Zur großen Freude aller Kinder der Kindertageseinrichtung Tandem in Bad – Waldliesborn kam der Weihnachtsmann mit einem Sack voller Überraschungen. Er hatte für jedes Kind einen großen Schoko-Schalke-Nikolaus dabei und für die Einrichtung einen Spendenscheck in Höhe von 300 €. Der Graf Bernhard Schalke Fanclub hat eine Strafkasse, welche immer dann gefüllt wird, wenn ein verbotenes Wort genannt wird. Nun hat der Club, passend zur Weihnachtszeit, diese Einnahmen an den Einrichtungsleiter, Heinz Großekathöfer, übergeben.
Der Club möchte so gern die gemeinsame Förderung und Begleitung von Kindern mit und ohne Behinderung unterstützen, welche in der Einrichtung der Lebenshilfe Lippstadt sind.
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| Weihnachtlicher Geldsegen für karitative Vereine und Einrichtungen |
17.12.2009 |
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Über einen wahren Geldsegen konnten sich jetzt viele karitative und soziale Vereine und Einrichtungen in Lippstadt, Geseke und Erwitte freuen. Sie wurden in diesem Jahr durch die traditionelle Weihnachtsspende der Volksbank Lippstadt unterstützt, nachdem in den Vorjahren Sport, Kultur und die Fördervereine der Schulen profitiert hatten. In vorweihnachtlicher Runde übergab der Vorsitzende des Vorstandes der Volksbank Lippstadt, Günter Hippchen, den Vertreterinnen und Vertretern von rund 30 Vereinen in Lippstadt, Geseke und Erwitte die Spendenschecks. Insgesamt wurde dabei, wie die Volksbank Lippstadt mitteilt, die Summe von 15 500 Euro ausgeschüttet.
Text: "Der Patriot"
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| Gesprächskreis für Eltern |
04.12.2009 |
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LIPPSTADT Die Lebenshilfe und die Don-Bosco-Schule des Kreises Soest betreten gemeinsam einen neuen Weg. Ziel ist die Gründung eines „Elterngesprächskreises Autismus“ für betroffene Familien. Ein gegenseitiger Austausch ist möglich beim ersten Treffen am Mittwoch,9. Dezember, um 19 Uhr in der Don-Bosco-Schule in Bad Waldliesborn, Holzstraße 25.
Text: "Der Patriot"
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| Neues Fahrzeug von der Stiftung |
09.11.2009 |
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Die Wohnstätten gGmbH der Lebenshilfe Lippstadt e.V. erhielt mit Unterstützung der „Aktion Mensch“ jetzt ein neues Fahrzeug für das Wohnhaus „Am Nordhang“ in Warstein.
Dank der „Aktion Mensch“ besitzt das Wohnhaus „Am Nordhang“ der Wohnstätten für Behinderte gGmbH, eine 100 %ige Tochter der Lebenshilfe Lippstadt e.V., seit einigen Wochen ein neues Fahrzeug. Die Beförderung der Bewohnerinnen und Bewohner war früher, insbesondere für Rollstuhlfahrer, immer mit vielen Unannehmlichkeiten durch das ständige Ein- und Ausbauen der Sitzbänke verbunden.
„In dem neuen Fahrzeug haben wir nun die Möglichkeit bis zu 2 RollstuhlfahrerInnen in ihren Rollstühlen zu befördern, ohne dass dafür Sitzbänke ausgebaut werden müssen“, so Achim Hilger, Einrichtungsleiter des Wohnhauses.
„Das alte Fahrzeug war in die Jahre gekommen und das Neue ist auch viel moderner ausgestattet. Man hat jetzt ein viel schöneres Fahrgefühl damit“, berichten Hans-Peter Schröer und Cihadye Demirörs, Mitglieder des Hausbeirates des Wohnhauses.
„Das Fahrzeug hat insgesamt 66.000,- € gekostet und wurde zu 80% von der „Aktion Mensch“ gefördert, 20 % beträgt der Eigenanteil des Trägers!“ berichtet der Geschäftsführer Wilhelm Glarmin.
Das neue Fahrzeug bietet Platz für insgesamt acht Personen und Fahrer.
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| Radioteam der Udener Behinderteneinrichtung „Dichterbij“ besuchte Lippstadt |
21.10.2009 |
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Ganz im Sinne der Städtepartnerschaft zwischen Lippstadt und Uden sind sich jetzt die Mitglieder des Radioteams der Udener Ein-richtung „Dichterbij“ und die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses „Tannenhaus“ der Lebenshilfe Lippstadt näher gekommen.
Nach Vermittlung durch die beiden Partnerschaftskomitees und eine umfangreiche Planung durch Bernadette van Lanen auf Udener Seite und Silvia Kiel als Leiterin des Wohnhauses „Tannenhaus“ konnte der zweitägige Besuch im Rahmen der Herbstwoche in Angriff genommen werden. Natürlich ließ es sich Bürgermeister Sommer nicht nehmen, die Gäste aus Uden sowie die Gastgeber des „Tannenhauses“ im Veranstaltungsraum „Alte Kapelle“ der Thomas-Valentin-Stadtbücherei herzlich zu begrüßen.
Dieser Empfang wurde von „Reporter“ Joep Hanegraaf gleich genutzt, um Bürgermeister Sommer für das wöchentliche Radioprogramm zu interviewen. Fragen zum beruflichen Werdegang und zu den Aufgaben des Bürgermeisters standen dabei ebenso an wie Einschätzungen zur Städtepartnerschaft. Bürgermeister Sommer stellte in seiner Begrüßung deutlich heraus, wie wichtig die vielfältigen Kontakte unterschiedlicher Gruppen, Vereine und Institutionen für den Erfolg der Städtepartnerschaft sind und dankte allen, die sich dafür eingesetzt hatten, dass der Austausch zwischen „Dichterbij“ aus Uden und der Lebenshilfe Lippstadt zustande kommen konnte.
Nachdem sich die Gäste Kaffee und Kuchen schmecken gelassen hatten, stand ein Highlight des Besuches an, ein gemeinsamer Bummel über die Herbstwoche. Natürlich durfte dabei eine Fahrt im Riesenrad nicht fehlen. Neben einem gemütlichen Beisammensein standen zudem eine Besichtigung des Wohnhauses „Tannenhaus“ und der „Werkstatt für Behinderte“ sowie ein gemeinsames Mittagessen und ein fröhlicher Minigolf-Wettbewerb auf dem Programm, bevor es für die Gäste aus Uden wieder heimwärts ging.
„Dichterbij“ ist eine Einrichtung, die in der Region um Uden, aber u. a. auch in Nijmegen und Venlo, vielfältige Angebote für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen vorhält. Dazu zählen die Vermittlung von Beschäftigungsmöglichkeiten ebenso wie verschiedene Wohnangebote und diverse Freizeitaktivitäten.
Seit mehreren Jahren gestaltet das Radioteam einmal wöchentlich ein zweistündiges Radioprogramm, das über den örtlichen Sender „SkyLine“ ausgestrahlt wird und viele regelmäßige Hörerinnen und Hörer hat. Die Mitglieder des Teams interviewen den „Gast der Wo-che“, berichten über verschiedene Aktivitäten, versenden Geburtstagsglückwünsche und stellen natürlich auch das Musikprogramm komplett eigenständig zusammen.
Foto: Bürgermeister Sommer (hintere Reihe Mitte) begrüßte das Radioteam der Udener Einrichtung „Dichterbij“ sowie die Bewohnerinnen und Bewohner des „Tannenhauses“ der Lippstädter Lebenshilfe im Veranstaltungsraum „Alte Kapelle“. Über den gelungenen Austausch freuten sich auch die Udener Betreuerin Bernadette van Lanen (li.) sowie der Geschäftsführer der Lebenshilfe, Wilhelm Glarmin (hintere Reihe 3. v. r.) und die Leiterin des „Tannenhauses“, Silvia Kiel (hintere Reihe 2. v. r.).
Text/Foto: Stadt Lippstadt
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| Wo´s normal ist, anders zu sein |
23.09.2009 |
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Lebenshilfe-Fachdienst berät Kindergärten bei der Betreuung von Kindern mit Behinderung
LIPPSTADT Er soll Erzieherinnen und Eltern „unbürokratisch und kollegial Hilfe und Unterstützung“ bei der Integration von behinderten bzw. verhaltensauffälligen Kindern sein: der neue Fachdienst der Lebenshilfe. Bei einer Auftaktveranstaltung in der Kapelle der Stadtbücherei wurde das Projekt jetzt den Mitarbeiterinnen von Kindergärten und Familienzentren vorgestellt.„Nur dort, wo es normal ist, verschieden zu sein, bekommt jedes Kind, was es braucht“ - das ist der Leitsatz der integrativen Arbeit, die Kinder nicht aussondert, sondern einschließt. Dieser Aufgabe stellen sich immer mehr Kitas. Lebenshilfe-Geschäftsführer Willi Glarmin wies zum Projektauftakt darauf hin, dass sich die Zahl der integrativ arbeitenden Einrichtungen in Deutschland innerhalb von zehn Jahren von 7800 auf über 14 000 fast verdoppelt habe.
Dieser Trend ist auch in Lippstadt spürbar. In den letzten beiden Jahren ist die Zahl der Integrations-Kindergärten von 15 auf 27 gestiegen, rief Bürgermeister Christof Sommer die bereits im Jugendhilfeausschuss genannten Zahlen (wir berichteten) in Erinnerung. Sommer: „Hier verändert sich massiv etwas.“ Zurzeit werden 87 Kinder mit Handicap betreut; im letzten Jahr waren es 45 Jungen und Mädchen.
Dadurch entstehen zugleich neue Bedürfnisse, beispielsweise nach verstärkter Beratung. Diesen Bedarf soll der neue Fachdienst decken, der nach den Worten des Bürgermeisters vor Ort in den Kindergärten tätig ist „und eben nicht in einem Büro“. Ansprechpartner der Erzieherinnen und Erzieher sind die Lebenshilfe-Mitarbeiter Heinz Großekathöfer, Leiter der heilpädagogischen Kita „Tandem“, Ulrike Buschmeyer (Behindertenberatung) sowie Maria Struchholz (Frühförderung). Ziel dieser „Vernetzung“, so der Bürgermeister, sei es, die „bestehenden Kompetenzen zu nutzen“.
Der Fachdienst soll nach den Worten von Lebenshilfe-Geschäftsführer Willi Glarmin Hilfestellung bieten bei der Einzelfalldiagnostik und der Erstellung von Förderplänen, zu sozialrechtlichen Fragen informieren und bei Elterngesprächen und -veranstaltungen beratend tätig sein. Auch sind verschiedene Fortbildungsveranstaltungen geplant, die „modulweise“ gebucht werden können.
In einem Fachvortrag stellte der Erzieher und Psychologe Karl-Heinz Schmidt schließlich das „PowerPäd-Qualitätsmodell“ vor für eine Kindertageseinrichtung, in der Verschieden-Sein eben normal ist und jedes Kind das bekommt, was es braucht. Das Ziel sind „gerechte Bildungschancen“, indem „die Entwicklungspotentiale jedes einzelnen Kindes erfolgreich ausgeschöpft werden“. Schmidt: „Kinder bekommen heutzutage viel zu oft das, was sie wollen, aber nicht das, was sie brauchen.“
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Behinderte: Mehr Hilfe für Eltern und Erzieherinnen |
18.09.2009 |
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Zahl der integrativ betreuten Kinder hat sich binnen eines Jahres verdoppelt: Stadt und Lebenshilfe rufen neues Beratungsangebot ins Leben
LIPPSTADT Immer mehr Kinder mit einer Behinderung werden in Lippstadt in einem Regelkindergarten betreut. Aus diesem Anlass haben Stadt und Lebenshilfe ein neues Beratungsangebot für Erzieherinnen und Eltern geschaffen: den „Lebenshilfe-Fachdienst“. Am Mittwochabend stellte die Verwaltung das Projekt im Jugendhilfeausschuss vor.Dabei handelt es sich um einen mobilen Beratungsservice, der bei der (möglichst frühen) Diagnose und der Förderung von behinderten, aber auch verhaltens- oder entwicklungsauffälligen Kindern helfen soll. Das Spektrum reicht von der Einzelfalldiagnose über die Förderplanung und Fortbildungsangebote bis zur Unterstützung bei der Elternarbeit. Die Fachleute der Lebenshilfe sind auch in den Kitas tätig - schließlich zeigt sich manche Auffälligkeit erst in der Situation vor Ort, etwa in der Spielgruppe.
Willi Glarmin, Geschäftsführer der Lebenshilfe, sagte gestern gegenüber unserer Zeitung, dass die Lebenshilfe über vielfältige Erfahrungen auf dem Gebiet der Förderung von Menschen mit Behinderung verfüge. So betreibt der Verein nicht nur seit vielen Jahren den heilpädagogischen Kindergarten Tandem, auch gibt es eine Frühförderstelle und eine Beratungsstelle für Behinderte. „Das dort vorhandene Wissen möchten wir auch in die integrativ arbeitenden Kindertageseinrichtungen einstreuen“, so Glarmin.
Der Bedarf ist zweifellos vorhanden angesichts der stetig steigenden Zahl von behinderten Kindern, die integrativ betreut werden. Zurzeit besuchen 87 Jungen und Mädchen mit einem Handicap einen Regelkindergarten - doppelt so viele wie im Jahr zuvor (da waren es 45). Die Zahl der integrativ arbeitenden Kitas ist von 15 im Jahr 2006 auf heute 27 gestiegen. Das, so Glarmin, sei auch eine Folge des neuen Kinderbildungsgesetzes (Kibiz) in NRW.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Hilfe für die Lebenshilfe |
27.07.2009 |
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LIPPSTADT Im Rahmen der „Initiative plus“ der Deutschen Bank wurden mit einer Spende über 2000 Euro nun zwei Ausflüge realisiert. Mitarbeiter der Deutschen Bank begleiten dabei eine Gruppe aus dem ambulant unterstützten Wohnen der Lebenshilfe in den Burgers Zoo/Arnheim sowie eine ca. 15-köpfige Gruppe des Freizeitprojekts „Mach Mit“ der Lebenshilfe bzw. der Karl-Bröcker-Stiftung in den Wuppertaler Zoo inklusive Schwebebahn-Fahrt.
Foto/Text: "Der Patriot" |
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| Lebenshilfe-Fest |
09.07.2009 |
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Zauberer bezog die Bewohner des Schlarmann-Hauses in magische Tricks ein
LIPPSTADT Bei strahlendem Sonnenschein feierten jetzt die 60 Bewohner des Dr. Franz-Schlarmann-Hauses der Lebenshilfe ein Sommerfest. Die Vorführung eines Zauberers sorgte für ausgelassene Stimmung und wurde von den Zuschauern mit viel Beifall bedacht, nicht zuletzt weil einzelne Bewohner in die Zauberkunst einbezogen wurden. Danach gab es Köstlichkeiten vom Grill und Salate, die in den einzelnen Wohngruppen zubereitet worden waren. Flotte Musik sorgte dafür, dass die Tanzfläche immer voll war und die Bewohner bis in die späten Abendstunden viel Spaß hatten.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Laufen für einen guten Zweck |
27.06.2009 |
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Der SuS Cappel läuft für die Lebenshilfe: Das war das Motto eines Sponsorenlaufes innerhalb der Sportwoche des SuS. Den Erlös von 300 Euro überreichte der 2. Vorsitzende des SuS Cappel, Klaus Kister (r.) an die Lebenshilfe. Einige Läufer des von Barthel Schumacher (4.v.l.) organisierten Lauftreffs Mentzelsfelde, aber auch die dort tätigen Betreuer Heike Hassenewert (3.v.r.) und Carsten Bunse (2.v.l.) freuen sich über die Entscheidung vom Geschäftsführer der Lebenshilfe, Wilhelm Glarmin (3.v.l.), mit der Spende die Teilnahme von Lebenshilfeläufern an offiziellen Veranstaltungen zu unterstützen.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Wohntreff-Besucher zu Gast bei Schüler-Big-Band des Ostendorf |
26.06.2009 |
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Über eine Kostprobe aus dem Repertoire der Schüler-Big-Band des Ostendorf-Gymnasiums unter der Leitung von Musiklehrerin Bettina Losse freuten sich die Menschen mit Behinderungen, die sich im Rahmen des Wohntreffprogramms des „ambulant unterstützten
Wohnens“ der Lebenshilfe Lippstadt mit Schülerinnen und Schülern des Ostendorf-Gymnasiums trafen. Auf Anregung von Lebenshilfe-Mitarbeiterin Maria-Theresia
von Fürstenberg und Ostendorf-Lehrerin Rita Gockel-Gesterkamp kam es zu der nicht-alltäglichen Begegnung, bei der es ein kleines Konzert sowie einen Imbiss gab.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Bänke für den Heimweg |
15.06.2009 |
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Stadt hat gemeinsam mit Lebenshilferat Standorte für neue Sitzgelegenheiten gefunden
LIPPSTADT Auf Anregung des „Lebenshilferates“ haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfewerkstätten und des städtischen Fachbereichs Stadtentwicklung und Bauen Standorte für drei neue Bänke bestimmt. Seit einigen Tagen sind die neuen Sitzgelegenheiten nun aufgestellt und bieten, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt, nicht nur den Mitarbeitern der Werkstatt für Behinderte Lippstadt auf ihrem Weg zur Arbeit eine Auszeit. Besonders Fahrradfahrer, die rund um Bad Waldliesborn unterwegs sind, nutzen ebenso die willkommene Ruhepause. Der Rat der Lebenshilfe, der sich aus Mitarbeitern der Werkstätten zusammensetzt, engagiert sich allgemein für die Belange behinderter, insbesondere geistig behinderter Menschen. Vier der Mitglieder waren auf die Stadtverwaltung zugegangen und hatten ihre Idee für Bänke an der Strecke geäußert.
„Gerne griffen Fachbereichsleiter Heinrich Horstmann und seine Mitarbeiter die Idee auf“, heißt es in der Mitteilung. Gemeinsam wurden Standorte erkundet, diskutiert und festgelegt. Installiert wurden die neuen Holzbänke nun vom städtischen Baubetriebshof an der Holzstraße, dem Brandenburger Weg und an der Wiedenbrücker Straße. Rund 900 Euro wurden in die neuen Sitzgelegenheiten investiert.
An den verschiedenen Standorten der Werkstatt für Behinderte Lippstadt sindrund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Foto/Text: "Der Patriot"
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14.06.2009 |
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Auf Anregung des „Lebenshilferates“ haben Mitarbeiter der Lebenshilfewerkstätten und des städtischen Fachbereichs Stadtentwicklung und Bauen Standorte für drei neue Bänke bestimmt. Seit einigen Tagen sind die neuen Sitzgelegenheiten nun aufgestellt und bieten nicht nur den Mitarbeitern der Werkstatt für Behinderte Lippstadt auf ihrem Weg zur Arbeit eine Auszeit. Besonders Fahrradfahrer, die rund um Bad Waldliesborn unterwegs sind, nutzen ebenso die willkommene Ruhepause. Der Rat der Lebenshilfe, der sich aus Mitarbeitern der Werkstätten zusammensetzt, engagiert sich allgemein für die Belange behinderter, insbesondere geistig behinderter Menschen. Vier der Mitglieder waren auf die Stadtverwaltung zugegangen und hatten ihre Idee für Bänke an der Strecke geäußert. Gerne griffen Fachbereichsleiter Heinrich Horstmann und seine Mitarbeiter die Idee auf. Gemeinsam wurden Standorte erkundet, diskutiert und festgelegt. Installiert wurden die neuen Holzbänke an der Holzstraße, dem Brandenburger Weg und in der Wiedenbrücker Straße nun vom städtischen Baubetriebshof. Rund 900 Euro wurden in die neuen Sitzgelegenheiten investiert. Rund 800 Mitarbeiter sind in den verschiedenen Standorten der Werkstatt für Behinderte Lippstadt gGmbH beschäftigt. Im Bild (sitzend v.l.n.r.:) Andrea Kahlau, Wilfried Postler, Alfred Balke, Erika Pempeit und (stehend v.l.n.r.) Fachbereichsleiter Heinrich Horstmann, Lebenshilfe-Geschäftsführer Wilhelm Glarmin und Winrich Bark, Vertrauensperson des Lebenshilferates.
Text/Foto: "Lippstadt am Sonntag" |
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| Intensives Training zahlt sich aus |
26.05.2009 |
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Zum 10. Mal fand im Rahmen des Rennsteiglaufs in Thüringen der Special -Cross- Lauf für Menschen mit geistiger Behinderung statt. An den Start gingen 446 Teilnehmer. Für die Lebenshilfe Lippstadt starteten Gerda Falke, Hans Georg Doll, Michael Walter und Matthias Ramel. Läuferisch betreut von Barthel Schumacher gingen die vier Sportler auf die anspruchsvolle 3,7km lange Strecke. Das wöchentliche Training beim integrativen Lauftreff zeigte sich in den guten Platzierungen: Gerda Falke erreichte den 2. Platz der Gesamtwertung der Frauen und den 1. Platz der Altersklasse. Michael Walter kam in der Altersklasse auf den 65. Platz. Hans Georg Doll und Matthias Ramel errangen die Plätze 72 und 73.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Firmenlauf |
25.05.2009 |
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Sechs Mitarbeiter und drei Bewohner der Wohnstätten der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt e.V. nahmen am 15.5.09 am ersten Firmenlauf im Rahmen des jährlichen Altstadtlaufs in Lippstadt teil. Die Teilnehmer mussten insgesamt eine 5,4 km lange Strecke durch die Altstadt bewältigen. Neben dem Lippstädter Publikum wurden die Läufer von Bewohnern und Mitarbeitern aus dem Dr. Franz Schlarmann Haus und dem Wohnhaus Mentzelsfelde angefeuert. Alle meisterten die drei Laufrunden und erreichten ihre persönlichen Bestzeiten. Auf dem Photo: Kristin Jüttner, Gaby Karasinski, Jaqueline Schwirtzer, Heike Hassenewert (v.l. vorne), Jan Schürmann, Carsten Bunse, Dorothee Bentler, Michael Köster (v.l.hinten). Auf dem Photo fehlt: Philipp Sprenger
Text/Foto: Lebenshilfe
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| Lebenshilfe Lippstadt e.V. lud zur Schifffahrt ein! |
06.05.2009 |
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Mit dem Wissen, dass das Leben mit einem behinderten Kind bei aller Freude auch eine hohe Belastung darstellt, wollte die Lebenshilfe betroffene Eltern mit ihren erwachsenen Kindern einen Tag lang verwöhnen und lud zu einer Schifffahrt über den Möhnesee ein. Anschließend wurde für das leibliche Wohl der 120 Teilnehmer in der Werkstatt für Behinderte in Warstein-Belecke gesorgt. Ein strahlend blauer Himmel und angeregte Unterhaltungen sorgten für einen gelungenen Tag.
Foto/Text: Lebenshilfe |
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| Mit Herz und Kompetenz |
31.03.2009 |
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Lippstädter Lebenshilfe ehrt langjährige Mitglieder. Waltraud Soltau engagiert sich seit 30 Jahren im Vorstand
LIPPSTADT Bei der Jahreshauptversammlung der Lippstädter Lebenshilfe (wir berichteten) ehrte der Vorsitzende Joachim Gehrmann jetzt gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat, Rolf Strothkamp, langjährige Vereinsmitglieder. Die Unterstützung der Mitglieder, betonte Strothkamp, trage entscheidend dazu bei, dass die Lebenshilfe im Kreis Soest so erfolgreich arbeiten könne.Ulrike Buschmeyer, Mechthild und Peter Christ, Marlies Gehrmann, Margret Meschede sowie Josef Neumann blicken auf 25-jährige Treue zurück. Bereits seit 40 Jahren Mitglied sind Erika Plum, Ute Risse, Fritz Luig, Josef Ruhr und Franz-Josef Schmitz. Die anwesenden Jubilare erhielten vom Vorsitzenden eine Urkunde sowie ein Präsent überreicht.
Ausgezeichnet wurde außerdem Waltraud Soltau. Die ehemalige Vorsitzende der Lebenshilfe ist seit 30 Jahren Mitglied im Vorstand. Waltraud Soltau habe die Lebenshilfe seinerzeit gemeinsam mit Dr. Barbara Christ aufgebaut, würdigte Gehrmann die Arbeit der Jubilarin. In der Laudatio hieß es zudem, dass die Aktiven der Lebenshilfe vor allem den „Optimismus, die Herzlichkeit und die Kompetenz“ von Waltraud Soltau schätzten.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Angebote stark nachgefragt |
30.03.2009 |
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Lippstädter Lebenshilfe sucht nach neuem Standort für Wohnunterkünfte.26-jähriger Florian Boberschmidt mit „Mut-Preis“ 2009 ausgezeichnet
LIPPSTADT Florian Boberschmidt sitzt vorne am ersten Tisch rechts und lächelt in die Gesichter seiner Familie, die um ihn herum sitzt, dann wieder in Richtung von Waltraud Soltau, die gerade ins Mikrofon spricht. Hört man den Worten der ehemaligen Vorsitzenden der Lippstädter Lebenshilfe genau zu, ist das Lächeln des 26-jährigen geistig Behinderten heute keinesfalls selbstverständlich. Als vor über fünf Jahren seine Nieren plötzlich versagten, folgten für ihn viele schmerzhafte Untersuchungen und schließlich auch eine Nierentransplantation: „Die Narbe wird immer an die schwere Krankheit erinnern“, erklärt Soltau. Dafür, dass Boberschmidt während dieser schweren Zeit immer weiter gekämpft hat, erhielt der 26-Jährige jetzt den „Mut-Preis“ der Stiftung Lebenshilfe. „Dass du dich heute freuen kannst, darüber freue ich mich“, erklärte Soltau beim Überreichen der „Mut-Skulptur“. Die Preisverleihung war in die Jahreshauptversammlung der Lebenshilfe eingebettet. Knapp 100 Mitglieder hatten sich hierzu im Speisesaal der Werkstatt für Behinderte (WfB) eingefunden. Vorausgegangen waren die Berichte des Vorsitzenden Joachim Gehrmann sowie der Leiter der verschiedenen Einrichtungen. Dabei wurde deutlich, dass die Angebote der Lebenshilfe stark nachgefragt seien, Kapazitäten manchmal auch an Grenzen stießen.
„Deutlich gestiegen ist die Nachfrage an Frühförderung“, erklärte Lebenshilfe-Geschäftsführer Wilhelm Glarmin. In 2008 habe es 144 Neuanmeldungen von Kindern mit Behinderungen bzw. Entwicklungsverzögerungen gegeben. Den Grund für die Zunahme begründete Glarmin mit einem „besseren Früherkennungssystem“ in den Kindertagesstätten. In der Kindertageseinrichtung Tandem drücke sich die Nachfrage bereits in einem Mangel an Plätzen im heilpädagogischen Bereich aus, verdeutlichte Heinz Großekathöfer. Über die Einrichtung zusätzlicher Plätze habe der LWL noch nicht abschließend entschieden.
Der Vorsitzende Joachim Gehrmann verwies zudem auf das Wohnheim Mentzelsfelde, das zwischenzeitlich nicht mehr den notwendigen Anforderungen entspreche. Die Lebenshilfe, so Gehrmann, suche deshalb zurzeit nach einem neuen Standort, der künftig auch mehr Unterkünfte biete. „Angedacht ist, ein neues Gebäude im engeren Gürtel der Innenstadt zu erstellen“, erklärte Gehrmann.
In seinem Bericht über die Entwicklung der WfB verdeutlichte Geschäftsführer Peter Christ, dass die Werkstatt nach zwei soliden Jahren nun auch zunehmend die Auswirkungen der Finanzkrise zu spüren bekomme: „Die WfB ist auch an die Zuliefererindustrie gebunden“. Zudem sei ihr Dasein mit aktuell über 700 Beschäftigten nicht nur auf ein kleines regionales Umfeld bezogen.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Anerkennung für Mut |
24.03.2009 |
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LIPPSTADT Die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt findet am kommenden Sonntag, 29. März, um 11 Uhr im Speisesaal der Werkstatt für Behinderte, Holzstraße 27, in Bad Waldliesborn statt. Auf der Tagesordnung stehen neben dem Jahresbericht auch die Ehrungen der Jubilare für 25-jährige und 40-jährige Mitgliedschaft. Zum dritten Mal wird der „Mut-Preis“ der Stiftung Lebenshilfe verliehen. Mit diesem Preis werden Menschen mit Behinderung für besondere, außergewöhnliche Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet. Die Ehrungen übernimmt in diesem Jahr der stellvertretende Landrat Rolf Strothkamp. Im Anschluss wird ein Mittagessen serviert. In der Kindertageseinrichtung „Tandem“ werden in der Zwischenzeit die kleinen Gäste unterhalten.
Text: "Der Patriot"
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| „Wollen Schutzraum sein“ |
13.03.2009 |
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Zehnjähriges Bestehen der Westfälischen Werkstätten gefeiert. LWL und Lebenshilfe setzen sich in der Einrichtung für Behinderte ein
BENNINGHAUSEN „Vor zehn Jahren wollten auch wir einen Schutzraum schaffen“, begann Dr. Wolfgang Kirsch gestern seine Rede zum zehnjährigen Jubiläum der Westfälischen Werkstätten. Sichtlich bewegt von dem tags zuvor geschehenen Amoklauf in Süddeutschland, führte der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) seine Ansprache fort. „Denn eben so einen Schutzraum, wie er für Kinder und Jugendliche die Schule sein sollte, stellen die Werkstätten hier in Benninghausen für Menschen mit Behinderungen dar.“Im März 1999 waren die Werkstätten, eine Kooperation zwischen dem LWL und der Lebenshilfe Lippstadt, in Betrieb genommen worden. „Da in der heutigen Gesellschaft behinderte Menschen kaum Chancen auf eine Arbeit haben, wollen wir ihnen hier die Möglichkeit geben einer Tätigkeit nachzugehen, die am Arbeitsmarkt gefragt ist“, erklärte Kirsch die Hauptaufgabe der Einrichtung.
Ähnlich wie ein privates Wirtschaftsunternehmen müssen aber auch die LWL-Werkstätten zusehen, dass ausreichende Finanzmittel für den täglichen Betrieb erwirtschaftet werden. „In jüngster Vergangenheit mussten wir mit starken Auftragsrückgängen leben“, berichtete Kirsch. „Innerhalb von drei Tagen waren für rund 30 Behinderte keine Aufträge mehr da.“ Um diesem Problem Herr zu werden - schließlich kann die Einrichtung nicht wie ein privates Unternehmen auf Kurzarbeit umschwenken - nehmen aktuell Dienstleistungsarbeiten eine immer wichtigere Rolle ein.
140 Menschen mit Behinderungen arbeiten in den Werkstätten von LWL und Lebenshilfe. Rund 50 Angestellte helfen bei Aufgaben zur Verwaltung, Betreuung und Organisation. Auch deshalb „sind die gesamten Einrichtungen des LWL und der Lebenshilfe für die Stadt Lippstadt von nicht unwesentlicher Bedeutung als Wirtschaftsfaktor“, stellte Lippstadts stellvertretender Bürgermeister Franz Klocke in seinen Grußworten heraus. So diene für einige Behinderte die Arbeit in den Werkstätten als Sprungbrett in den allgemeinen Arbeitsmarkt. „Eben Lebenshilfe im wahrsten Sinne des Wortes“, erklärte Klocke und sprach großes Lob für die Mitarbeiter der Einrichtung aus.
Dieser Einschätzung schloss sich auch Joachim Gehrmann, Vorsitzender der Lebenshilfe Lippstadt, an. Seit 2005 im Vorstand der Lebenshilfe für Behinderte aktiv, erklärte Gehrmann, wie glücklich er über das Geschaffene sei. „Wenn eine Aufgabe darin besteht, den Menschen mit Behinderung das Gefühl zu geben, gebraucht zu werden und ihnen die Möglichkeit gegeben wird, Leistung zu zeigen, dann können wir stolz sein.“
Zum Abschluss seiner Rede schloss sich Gehrmann noch den Wünschen seines Vorredners Thomas Assmann an, der im Namen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes der Einrichtung auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten gewünscht hatte, dass „immer ein Euro mehr auf dem Bankkonto ist, als benötigt wird“. Symbolisch überreichte Gehrmann daraufhin eine Ein-Euro-Münze an Martin Dittmer, den Geschäftsführer der Werkstätten.
Auch die Mitarbeiter der Einrichtung hatten einen Beitrag für die Feierstunde vorbereitet: So trat Steve Kenney mit seinem Border-Collie „Apache“ auf und präsentierte eine amüsante Hundedressur.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Grenzen überschreiten |
07.03.2009 |
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Jugendzentrum Erwitte und Lebenshilfe Lippstadt veranstalten seit Sommer sehr erfolgreich einen monatlichen integrativen Treff im Böllhoffhaus
ERWITTE Es ist Alltag im Jugendzentrum im Böllhoffhaus - und doch ist die Situation eine ganz besondere: Kinder mit und ohne Behinderung spielen gemeinsam. Basteln, Billard und mehr steht auf dem Programm, das seit Anfang letzten Jahres ganz offiziell die Bezeichnung „integrativ“ trägt.Begonnen hatte alles, als Erwitter Eltern bei Ortsvorsteherin Elisabeth Roemer und Fachbereichsleiterin Bettina Marbeck nach Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für ihre Kinder mit Behinderung fragten. Schnell war der Kontakt zum Jugendzentrum hergestellt. Und zu einer zunächst überraschten Heike Vogelsang vom Jugendzentrum-Team: „Mit so einer Frage hatte ich gar nicht gerechnet, weil wir Kinder mit Behinderung nie ausgeschlossen haben. Sie gehören selbstverständlich mit dazu.“
Bald hörte auch die Lebenshilfe in Lippstadt von der integrativen Arbeit des Jugendzentrums. „Wir haben schon einen integrativen Jugendtreff“, erfuhr Michael Krane aus dem Erwitter Rathaus. Er ist bei der Lebenshilfe zuständig für das Projekt „Mach Mit“. Ziel ist es, Freizeit für Kinder und Jugendliche mit Behinderung so normal wie möglich zu gestalten. Jeden ersten Donnerstag im Monat findet daher seit Sommer letzten Jahres ein gemeinsamer Tag im Jugendzentrum statt. Mal wird gebastelt, dann wiederum gekocht. „Kinder mit Behinderung oder ohne - es macht keinen Unterschied“, sagt Heike Vogelsang. Finanzielle Unterstützung gibt es für das Projekt „Mach Mit“, das auch anderweitig im Altkreis Lippstadt umgesetzt wird, von der Karl-Bröcker-Stiftung. „Martina Demmer von der Stiftung unterstützt uns in vielerlei Hinsicht“, so Michael Krane.
Durchschnittlich zehn Kinder, fünf davon mit Behinderung, besuchen inzwischen den integrativen Treff. Die Gruppe wird von zwei Kräften betreut: ein Mitarbeiter des Jugendzentrums und einer der Lebenshilfe. „Unser inetgratives Angebot wird genauso gut angenommen, wie das übrige“, erklärt Heike Vogelsang und weist zugleich darauf hin, dass alle der Erwitter Angebote offen für alle Kinder sind. Sie ist begeistert, dass es so reibungslos klappt. Die Kinder hätten vor allem gelernt, auf angenehme Weise Grenzen zu überschreiten.
Und auch mit Blick auf die Kinderferienaktion in den Osterferien setzt das Jugendzentrum auf Integration. Wer noch einen der Restplätze ergattern möchte, erreicht das Team unter Telefon (0 29 43) 87 02 38.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Für weitere vier Jahre im Landesausschuss |
03.02.2009 |
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Den Vorstand der Lebenshilfe unterstützen: Wilhelm Glarmin erneut berufen
LIPPSTADT Der Vorstand des Landesverbandes der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen hat bei seiner letzten Mitgliederversammlung den Geschäftsführer der Lebenshilfe Lippstadt, Wilhelm Glarmin, für weitere vier Jahre als Mitglied in den Landesausschuss für die Legislaturperiode 2009 bis 2012 berufen.Im Geschäftsführerausschuss der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen werden für Menschen mit Behinderungen sozialpolitisch relevante Themen erörtert und Stellungnahmen für den Landesvorstand der Lebenshilfe erarbeitet und Problemlagen formuliert. Eine weitere Aufgabe ist die Vorbereitung von Konferenzen und Fachtagungen. In dem 14-köpfigen Gremium werden die Interessen von 79 Kreis- und Ortsvereinigungen der Lebenshilfen und ihren Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen vertreten.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Spende für die Kindertageseinrichtung "Tandem"... |
17.12.2008 |
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Woolworth Geschäftsleiter (Lippstadt) Alexander Ulbrich übergab jetzt Willi Glarmin vom Integrationskindergarten "Tandem" ein Spielwarenpaket im Gesamtwert von 800 Euro. Nicht nur die Augen der über fünfzig Kinder mit und ohne Behinderung werden strahlen, wenn sie die Geschenke erhalten. Auch Willi Glarmin freute sich über die Geschenke:"Wir können das Spielzeug sehr gut brauchen. Vom Traktor bis hin zum Playmobil Safari-Set ist für jedes Kind das Richtige dabei."
Die Verlosungsaktion war in allen 330 deutschen Woolworth-Filialen durchgeführt worden, jede Filiale hatte Vorschläge machen dürfen, wem die Spiele zugute kommen. Unter den 25 Gewinnern befand sich auch Lippstadt.
Text: Wochentipp |
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| "Wilhelm Busch Lesung" im Dr. Franz Schlarmann - Haus |
15.12.2008 |
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Am 24. und 26.11.08 wurde im Dr. Franz Schlarmann-Haus eine "Wilhelm Busch Lesung" für Bewohner, Angehörige und gesetzliche Betreuer angeboten. Diese Veranstaltung fand große Resonanz bei den Angehörigen und ges. Betreuern. Jeden Abend wurde die Lesung von ca. 50 Gästen besucht. Frau Keil und Herr Kornemann verstanden es hervorragend, das Leben und Werk von Wilhelm Busch in Wort und Bild in beeindruckender Weise weiterzugeben. In 2009 wird sicherlich eine ähnliche Veranstaltung mit einem anderen Thema stattfinden.
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| „Da kommt die Hilfe direkt an“ |
20.11.2008 |
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Mit über 6600 Euro unterstützt Stadtschützenring Behinderte beim Weg in die Selbstständigkeit. Bei gemeinsamer Spendenaktion beweisen Vereine Einigkeit und hoffen auf Folge-Aktionen
LIPPSTADT Dieses Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit mehr als 6600 Euro unterstützt der Stadtschützenring jetzt Behinderte, die auf dem Sprung sind, einen eigenen Hausstand zu gründen.Zustande gekommen sei die stolze Summe bei einer Spendenaktion, bei der alle Lippstädter Schützenvereine an einem Strang gezogen hätten, erklärte jetzt Heinz Rudolf Haselhorst bei der Spendenübergabe an die Lebenshilfe in Bad Waldliesborn. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen vom Heimatschutzverein Mettinghausen habe sein Verein in diesem Jahr den Vorsitz im Stadtschützenring inne gehabt und dabei die Idee zur Aktion entwickelt.
Erfeut zeigte sich Haselhorst schließlich über die Resonanz der einzelnen Schützenvereine. „Da haben wirklich viele Menschen mit ins Rad gepackt und einen tollen Beitrag geleistet.“
Helfen wolle man mit dem Geld nun Behinderten, die vor haben, einen eigenen Hausstand zu gründen. „Da kommt die Hilfe wirklich direkt bei den Bedürftigen an“, machte Willi Glarmin von der Lebenshilfe bei der Spendenübergabe noch einmal deutlich. Und das ist offenbar ganz im Sinne der Spender. Haselhorst: „Wichtig war uns, dass wir das Geld zweckgebunden einsetzen.“
Schließlich dankte Hans Rudolf Haselhorst noch einmal allen Vereinen, die mit Teilen der Vorstände persönlich an der Übergabe teilnahmen und machte Mut: „Ich hoffe, dass dies nicht die letzte Aktion der Schützen war und hoffe, dass die Vereine bald wieder zusammen etwas starten.“
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Landesdelegiertenversammlung der Lebenshilfe |
17.11.2008 |
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Am Samstag, den 08.11.08 wurde auf der Landesdelegiertenversammlung des „Lebenshilfe Landesverbandes NRW“ in der Festhalle in Solingen der neue Vorstand gewählt. Rund 130 Delegierte und andere geladene Gäste, darunter der Bürgermeister der Stadt Solingen, Franz Haug, Vertreter/innen des Bundesverbandes der Lebenshilfe, Jochen Wollmert, Olympiasieger im Tischtennis bei den Paralympics in China sowie der Hörfunkmoderator und Sportreporter Manni Breuckmann.
Zunächst gab die Landesvorsitzende, Frau Regina Schmidt-Zadel einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten des Landesverbandes im letzten Jahr.
Der Landesverband der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Nordrhein-Westfalen umfasst flächendeckend 78 Lebenshilfevereinigungen mit über 400 Einrichtungen für behinderte Menschen, darunter Werkstätten, Beratungsstellen, Wohneinrichtungen, Frühförderstellen, Schulen und Kindergärten.
Der ehrenamtliche Vorstand des Landesverbandes wird alle vier Jahre von den Delegierten der örtlichen Vereinigungen in der Landesdelegiertenversammlung gewählt. Gemeinsam mit dem Landesbeirat, dem Vorsitzende und Vorstandsmitglieder der Orts- und Kreisvereinigungen angehören, beruft der Vorstand Landesausschüsse, z. B. für die Fachbereiche, Kindheit und Jugend, Arbeit, Wohnen, Familienunterstützende Dienste und den Lebenshilferat Nordrhein-Westfalen.
Zweck dieser Gremien ist zu gewährleisten, dass Menschen mit geistiger Behinderung/Eltern/Angehörige ebenso wie Fachleute im Sinne vereinsinterner Demokratie an einer umfassenden Meinungsbildung und Entscheidungsfindung beteiligt sind.
Nach dem Jahresabschluss und der Entlastung des Vorstandes wurde dieser sowie der Beirat neu gewählt. Die neuen Kandidaten/Kandidatinnen stellten sich zunächst vor. Für den Landesvorstand der Lebenshilfe kandidierte als Elternvertreterin Frau Ute Scherberich-Rodríguez aus Lippstadt. Sie hat als betroffene Mutter über die Lehrerin ihrer Tochter Kontakt zur Lebenshilfe Lippstadt vor 8 Jahren bekommen. Dort hat sie die wichtige und kompetente Arbeit der Lebenshilfe Lippstadt kennen- und schätzen gelernt. Sie wies in ihrer Vorstellung darauf hin, dass es in der Arbeit mit und für Behinderte noch viel zu tun gäbe und insbesondere betroffene Eltern auf diesem Gebiet wichtige Experten sind, die gefordert sind, sich ein- und mitzumischen. Sie seien wichtige Begleiter und Unterstützer für Menschen mit Behinderungen. Der Lebenshilfe Lippstadt, zu deren Einrichtungen und Aktivitäten Werk- und Wohnstätten, ambulant betreutes Wohnen, eine Beratungs- und eine Frühförderstelle, ein Freizeitprogramm für geistig behinderte Kinder und Jugendliche sowie ein integrativer Kindergarten gehören, sagte Frau Scherberich-Rodríguez ihre enge und engagierte Zusammenarbeit zu. Herr Joachim Gehrmann, Vorsitzender der Lebenshilfe Lippstadt, Herr Wilhelm Glarmin, Geschäftsführer und Frau Waltraud Soltau, ehemalige Vorstandsmitglied gratulierten Frau Scherberich (s. Bild) und freuen sich auf die Zusammenarbeit.
Weiterhin wurden in den Vorstand wieder gewählt: Regina Schmidt-Zadel, Landesvorsitzende, Dr. Karl Heinz Bentele, stellv. Landesvorsitzender, Wolfgang Schäfer, stellv. Landesvorsitzende, Horst Bohlmann, Wolfgang Spreen, Eva Zobel
In den Landesbeirat wurden gewählt:
Bereich Westfalen-Lippe
Annette Hobeling, Klaus Hörsting, Heiko Soboll, Henryk Storek, Bärbel Zuhl
Bereich Rheinland
Prof. Dr. Gerd Ascheid, Werner Esser, Elisabeth Gottmann, Willi Köster, Dr. Rainer Lorenz,Agi Palm, Rolf Pletsch
Zum Schluss der Versammlung wurde Manni Breuckmann zum Botschafter des Landesverbandes gewählt.
Foto/Text: Lebenshilfe
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| Keine Angst vor dem Feuerwehrmann |
29.10.2008 |
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Geseker Brandschutzerzieher widmen sich erstmals auch behinderten Jugendlichen
GESEKE Das Thema „Brandschutzerziehung“ zieht bei der Feuerwehr Geseke immer weitere Kreise. Kindergartenkinder und Schulklassen haben die Kameraden schon lange im Visier. Jetzt widmeten sie sich aber erstmals auch behinderten Jugendlichen. Zu Gast am Gerätehaus war die Behinderten-Jugendgruppe „Mach mit“ aus Lippstadt.Die zehn- bis 18-jährigen Jugendlichen nahmen den Fahrzeugpark und die technischen Hilfsmittel der Feuerwehr unter die Lupe. Sie durften außerdem unter Anleitung der Brandschutzerzieher Uli Oesterwalbesloh und Tobias Strach sogar selbst einmal ein Strahlrohr in die Hand nehmen und mit der Rettungsschere einen alten Drahtesel zerlegen. Satte 150 Liter Wasser, das erfuhr die „Mach mit“-Gruppe von den Feuerwehrkameraden, fördert ein C-Rohr. Im Tanklöschfahrzeug befinden sich 1 600 Liter Wasser, die rasch verbraucht sind. Daher, so die Profis von der Feuerwehr, müsse bei einem Brand Wasser aus einem Teich oder aus einem Hydranten gepumpt werden.
„Kinder und Jugendliche sollen durch Brandschutzerziehung das richtige Verhalten im Brandfall erlernen, die Angst vor dem Notruf verlieren“, erklärten Strach und Oesterwalbesloh den Sinn derartiger Aktionen.
Feuerwehr-Chef Malte Wiesner zeigte sich schließlich sehr erfreut über den Besuch aus Lippstadt. „Das große Interesse an der Arbeit der Feuerwehr und die vielen Fragen zeigen deutlich, das die Teilnehmer mit großem Lerneifer bei der Sache waren“, betonte er.
Foto/Text: "Der Patriot"
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20.10.2008 |
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Am Samstag, den 27.9.08 nahmen neun MitarbeiterInnen der Wohnstätten der Lebenshilfe für Behinderte e.V. Lippstadt und des Wohnhauses „Am Nordhang“ in Warstein zum dritten Mal an einem Teamlauf der sechsten „Sparkassen City Classics“ in Gütersloh teil. Die 5 km Strecke verlief drei Mal durch die Gütersloher Innenstadt. Im Vordergrund stand hier das Laufen für einen guten Zweck. In diesem Jahr wurden die Einnahmen aus dem Teamlauf für die Kinderstation des St. Elisabeth Hospitals in Gütersloh gespendet.
Text/Foto: Lebenshilfe |
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| Heimbeirat schreibt an den Sozialminister |
04.09.2008 |
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Neu gewähltes Gremium der Lebenshilfe formuliert in Brief an Karl-Josef Laumann Änderungswünsche zu neuem Gesetz
LIPPSTADT Im Rahmen einer mehrtägigen Fortbildung haben die Mitglieder des neu gewählten Heimbeirates der Wohnhäuser der Lebenshilfe Lippstadt einen Brief an NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) geschrieben. Darin haben sie einige Anregungen für das neue Wohn- und Teilhabegesetz formuliert.Die Fortbildung stand unter dem Motto „Wir machen uns fit - Schulung für den Heimbeirat“. Themen waren unter anderem Rechte und Pflichten des Hausbeirates, die Zukunft der Mitwirkung, eine Einführung in Gesprächsführung, der Umgang mit Konflikten sowie Ziele für die Arbeit des Heimbeirates. Die einzelnen Fortbildungsinhalte wurden in Kleingruppenarbeiten und mit Rollenspielen vertieft.
Während der Veranstaltung wurde ein Brief an Karl-Josef Laumann, den Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales in NRW, verfasst. In dem Anschreiben haben die Mitglieder des Hausbeirates noch einige Anregungen zum Entwurf des neuen Wohn- und Teilhabegesetzes gegeben. Thematisch gingen die Beiratsmitglieder auf die Mitwirkung und Mitbestimmung, das Beschwerdeverfahren und die Schweigepflicht im Gesetzesentwurf ein. Sie hoffen nun, dass die Anregungen vor Verabschiedung des Gesetzes berücksichtigt werden.
Zum Schluss der Veranstaltung legten die Mitglieder, die hochmotiviert das Gelernte in die Praxis umsetzen wollen, weitere Ziele für die künftige Arbeit fest.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Verantwortliche der Lebenshilfe und der Karl Bröcker Stiftung wollen noch mehr Freizeitaktivitäten für behinderte Kinder und Jugendliche schaffen |
07.08.2008 |
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LIPPSTADT Kindern und Jugendlichen mit einer Behinderung oder Entwicklungsverzögerung eine attraktive Freizeitgestaltung zu ermöglichen, das ist das Ziel von „Mach mit“. Bei dem Projekt, das vor vier Jahren von der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt ins Leben gerufen wurde, stehen vor allem das zwanglose Miteinander beim gemeinsamen Spielen oder Sport treiben sowie der Kontakt zu nichtbehinderten Kindern im Vordergrund. Und dieses Konzept kommt offenbar gut an. So gut, dass die Lebenshilfe jetzt das Freizeitangebot deutlich erweitern möchte. „Wir haben festgestellt, dass wir mit unseren bisherigen Kursen den Bedarf an Aktivitäten außerhalb der Schulzeit bei den entwicklungsverzögerten Kindern und Jugendlichen nicht mehr decken können“, berichtete Wilhelm Glarmin als Geschäftsführer der Lebenshilfe jetzt gegenüber unserer Zeitung. Daher sei eine Erweiterung des Angebotes dringend erforderlich.Um das Programm der Nachfrage vor Ort anpassen zu können, bedarf es natürlich auch einer entsprechenden finanziellen Grundlage. Für die will nun die Karl Bröcker Stiftung sorgen. Bereits seit einem Jahr kooperiert die gemeinnützige Initiative im Rahmen des Projekts „Mach mit“ mit der Lebenshilfe.
Erste Schritte in Richtung Erweiterung des Angebots sind bereits getan. So waren Kinder des Projekts „Mach mit“ in den aktuellen Sommerferien erstmals bei der Stadtranderholung des Jugend- und Familienbüros mit dabei. „Eine tolle Erfahrung, nicht zuletzt auch, weil hier Kinder mit und ohne Behinderung wie selbstverständlich miteinander gespielt haben“, berichtet der Projektleiter Michael Krane. Premiere feierte kürzlich auch ein spezieller Sportkurs für behinderte Kinder und Jugendliche, der in Kooperation mit dem Lippstädter Turnverein organisiert wurde (wir berichteten). Das Bewegungsangebot soll wegen der durchgehend positiven Resonanz noch in diesem Jahr fortgeführt werden. „Die Verhandlungen laufen schon“, zeigte sich Krane zuversichtlich.
Auch bei den bereits etablierten, regelmäßig stattfindenden Treffen im Rahmen des Lebenshilfe-Projekts hat sich in diesem Jahr einiges getan. So konnte mit dem Pfarrheim St. Michael auch eine Anlaufstelle in Lipperode eingerichtet werden. Dort finden nun an jedem zweiten und vierten Samstag im Monat von 15 bis 17 Uhr verschiedene Freizeitaktivitäten vom Kochen bis zu Ausflügen in die Natur statt. An den anderen beiden Samstagen hat das Mikado Begegnungszentrum im Wohnpark Süd seine Pforten geöffnet. Von 10 bis 13 Uhr können hier Jugendliche mit und ohne Handikap miteinander ihre Freizeit verbringen. Immer freitags von 17 bis 19 Uhr laufen im Bewohnerzentrum Am Rüsing diverse Mitmachaktionen. Geleitet werden die wöchentlichen Treffs von der Erzieherin Petra Kirchhoff.
Auch der Altkreis Lippstadt soll künftig in das Projekt „Mach mit“ einbezogen werden. Geplant sind feste Standorte in Erwitte, Geseke, Anröchte und Rüthen. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das klappt - der Bedarf ist jedenfalls da“, erläuterte Wilhelm Glarmin. Um das Freizeitangebot für die Zielgruppe der 6 bis 18-Jährigen mit einer Behinderung noch weiter ausbauen zu können, sucht die Lippstädter Lebenshilfe weitere ehrenamtliche Helfer sowie Kooperationspartner, die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen oder ihre Kurse auch für behinderte Kinder und Jugendliche öffnen würden.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Zwanglos Sport treiben |
07.07.2008 |
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Aktion für behinderte Kinder und Jugendliche ist jetzt zu Ende gegangen.
Lebenshilfe und LTV planen schon eine Fortsetzung des Bewegungsangebotes Lippstadt. Gymnastik, Balancieren und ein bisschen Fußballspielen zur EM -- das sind nur einige der zahlreichen Bewegungsübungen, die die Teilnehmer eines besonderen Angebotes der Lebenshilfe Lippstadt sowie des LTV in den letzten Wochen durchgeführt haben. Im April startete im Rahmen der Lebenshilfe-Aktion "Mach mit" ein zwölfwöchiger Sportkurs für behinderte Kinder und Jugendliche im reAktiv-Forum. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Karl Bröcker Stiftung.
Dienstagabend trafen sich die Teilnehmer im Alter von elf bis 18 Jahren zu ihrer vorerst letzten Sportstunde. Zu diesem Anlass kamen nochmal alle Beteiligten im reAktiv-Forum zusammen, um ein Resümee zu ziehen; unter anderem Martina Demmer von der Karl Bröcker Stiftung, Michael Krane von der Lebenshilfe sowie Kursleiterin Nicole Berdelmann vom LTV.
"Die Kinder haben in den letzten Wochen Fortschritte gemacht, einige Übungen fallen ihn nun leichter", findet Nicole Berdelmann. "Man merkt vor allem, dass die Teilnehmer Spaß daran haben", betont die Physiotherapeutin.
"Ich finde an diesem Kurs so gut, dass hier Normalität herrscht", sagt hingegen Martina Demmer von der Karl Bröcker Stiftung. "Die Betroffenen können hier Dinge erleben, die sie sonst nicht so einfach machen können", führt sie aus.
Ihnen sei es wichtig gewesen, dass die behinderten Kinder und Jugendlichen "zwanglos und ohne Leistungsdruck Sport treiben können", berichtet Michael Krane von der Lebenshilfe. "Das Angebot ist sehr gut angenommen worden. Innerhalb von zwei bis drei Tagen war der Kurs ausgebucht", erinnert er sich an die Vorbereitungszeit. 15 Anmeldungen hätten vorgelegen, im Schnitt seien jede Woche zwölf Teilnehmer dabei gewesen. Eine Fortsetzung des Sportkurses sei deshalb bereits in Planung, berichtet Krane. "Voraussichtlich nach den Ferien."
Gruppenfoto zum Abschluss des Sportkurses für behinderte Kinder und
Jugendliche: Wilhelm Glarmin (Geschäftsführer der Lebenshilfe), Britta Meister (Leiterin des LTV-reAktiv-Forums), Manfred Freudenberg (Präsident des LTV) und Kursleiterin Nicole Berdelmann (hinten, v.l.) sowie (vorne, v.r.) Michael Krane (Lebenshilfe) und Martina Demmer
(Karl Bröcker Stiftung) freuen sich mit den Teilnehmern und ihren Betreuern über das Projekt.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Drei Teams der Lebenshilfe Lippstadt starteten beim Firmenlauf 2008 in Borgholzhausen |
27.06.2008 |
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Mitarbeiterinnen der Wohnstätten der Lebenshilfe Lippstadt nahmen am 21. Juni 08 zum vierten Mal mit insgesamt drei Teams von Läufern/Walkern an dem Firmenlauf in Borgholzhausen teil. Dieses Jahr fand der Straßenlauf von 4,8 km im Rahmen der Veranstaltung „Die Nacht von Borgholzhausen“, einem bekannten Volks- und Elitelauf, statt. Zahlreiche Zuschauer säumten die profilierte Strecke durch die Stadt und feuerten die 441 Läufer/Walker an. Die Stimmung war noch besser als die Jahre zuvor, so dass alle Teilnehmerinnen begeistert vom Lauf und der „After-Run–Party“ waren. In der Teamwertung erreichten die Walking- und Laufteams der Lebenshilfe Lippstadt ein gutes Ergebnis, wobei der Spaß am Mitmachen an erster Stelle stand. Alle Mitarbeiterinnen sind nun voll motiviert weiterzutrainieren und werden voraussichtlich im September an einem weiteren Teamlauf teilzunehmen.
Text/Foto: Lebenshilfe
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| Sommerfest und Jubiläum gleich zusammen gefeiert |
16.06.2008 |
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Kindertageseinrichtung „Tandem“ in Bad Waldliesborn bot ein buntes Programm mit Musik und Unterhaltung für Groß und Klein
BAD WALDLIESBORN Auf Regen eingestellt und dann doch von der Sonne überrascht waren am Samstagnachmittag die Organisatoren des Sommerfestes der integrativen Kindertageseinrichtung „Tandem“ in Bad Waldliesborn. So hatten sie schon vor Beginn der eigentlichen Festlichkeiten alle aufgebauten Stände und Spielzeuge gegen das üble Nass abgesichert. Pünktlich zum Eröffnungstanz, den die Kinder der Einrichtung vorbereitet hatten, kam dann jedoch die Sonne wieder heraus.An diesem Nachmittag konnten die zahlreichen Besucher eine eingeladene Jazz-Tanzgruppe bewundern, an verschiedenen Ständen sich über die Arbeit der „Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt“ informieren und den so genannten „Snoezelraum“ ausprobieren. Dabei handelt es sich um einen speziell für schwerbehinderte Kinder eingerichteten Raum, in dem durch Licht und Musik auf die Wahrnehmung der Kinder Einfluss genommen wird und so eine angenehme Atmosphäre für sie geschaffen werden soll. Für die kleinen Gäste war extra ein Clown an diesem Tag zu Gast. Die Kinder konnten sich aber auch beim Ponyreiten vergnügen.
Das „Tandem“ als Kindergarten gibt es nun schon seit 30 Jahren. Vor zehn Jahren kam die Integration von behinderten Kindern hinzu, so dass dieses Jubiläum gleichzeitig mit dem Sommerfest gefeiert wurde. Für das laufende Jahr plant die Kindertageseinrichtung außerdem in Verbindung mit der „Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt“ einen Baum in Bad Waldliesborn zu pflanzen, um die Verbundenheit mit dem Ort deutlich werden zulassen.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Don-Bosco-Schüler besuchen Paderborner Dom |
11.06.2008 |
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Weihbischof König vom Erzbistum Paderborn empfing die zehn Schüler der Don-Bosco-Schule und ihre Begleitung vor dem Paderborner Dom. Im Rahmen ihrer Firmvorbereitung erfuhren die Schüler vieles über den Dom aus erster Hand. Aber auch Weihbischof König war überrascht, wie gut sich einige Schüler in Kirchendingen auskannten. Neben dem Dom wurden die Schüler auch durch das Museum geführt und durften einen Blick in die Schatzkammer werfen. Die Firmvorbereitung und Firmung für Schüler aus der Don-Bosco-Schule wird in Zusammenarbeit mit der Pfarrgemeinde Lipperode durchgeführt. Der Ausflug wurde mit einem Fahrzeug der Lebenshilfe Lippstadt unterstützt, die dies im Rahmen ihres Freizeitprojektes „Mach mit“ in Zusammenarbeit mit der Karl Bröcker Stiftung durchführte.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| „Wollen Vereine wachrütteln“ |
28.05.2008 |
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Gemeinsam sollen sich alle 18 Schützenvereine an Spendenaktion für Lebenshilfe beteiligen
METTINGHAUSEN „Wir wollen beweisen, dass Schützenvereine mehr können, als gemeinsam zu feiern“, sagt Heinz Rudolf Haselhorst, Vorsitzender des Heimatschutzvereins Mettinghausen. Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen habe sein Verein in diesem Jahr den Vorsitz im Stadtschützenring. „Eine tolle Chance, etwas zu bewegen“, meint Haselhorst und erklärt die Idee: „Gemeinsam sollen sich alle 18 Schützenvereine des Stadtschützenrings an einer Spendenaktion für die Lippstädter Lebenshilfe beteiligen.“Das gesammelte Geld komme dann Ende September dem Förderverein der Lebenshilfe zugute. Dieser gewähre seit Jahren unbürokratische Hilfe auf dem kleinen Dienstweg, etwa bei der individuellen Medikamentenzuzahlung oder dem betreuten Wohnen.
„Doch leider scheint der Hilferuf bei den einzelnen Vereinen nicht so laut angekommen zu sein, wie er von Mettinghausen vor einigen Wochen per Post auf die Reise ging“, meint Haselhorst. „Wir haben alle Vorstände angeschrieben und um Mithilfe gebeten. Doch leider läuft alles sehr schleppend“, beklagt der Vorsitzende. Daher sein nachdrücklicher Appell an alle Schützen: „Mitmachen ist angesagt. Endlich können alle Vereine mal an einem Strang ziehen und sich beweisen.“
Überraschend vorgelegt hat in diesem Zusammenhang übrigens der kleinste Ort der Lippestadt. Besonders fleißig hätten sich die Loher bei ihrem Hochfest gezeigt und dabei eine „hohe dreistellige Summe“ gesammelt. Ein echtes Vorbild, wie Heinz Rudolf Haselhorst meint, von dem sich viele Vereine eine Scheibe abschneiden dürften.
Dabei hält der Vorsitzende noch einen heißen Tipp für die Vereinsvorstände bereit. „Sammelt während des Schützenfrühstücks. Da sitzt das Geld recht locker und man tut gern etwas Gutes.“ Bilanz werde dann Ende September gezogen, ehe die Spende aller Schützenvereine voraussichtlich Anfang Oktober überreicht werden soll.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Handwerkerdorf und Hexenturm in Rüthen besichtigt |
15.05.2008 |
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Bei bestem Sonnenwetter startete jetzt der Freizeitbereich „Mach mit“ der Lebenshilfe Lippstadt in Zusammenarbeit mit der Karl- Bröcker-Stiftung zu einem Ausflug nach Rüthen. Ein Besuch im historischen Handwerkerdorf sowie eine Besichtigung des Hexenturms und der Seilerei standen dabei auf dem Programm. Anschließend ging es in einem Planwagen in die Umgebung von Rüthen mit herrlichem Ausblick auf die Stadt. Das Picknick auf einem Planwagen im Bibertal rundete den erlebnisreichen Ausflug ab. Gegen Abend konnten die Eltern dann ihre müden aber zufriedenen und glücklichen Kinder wieder in Empfang nehmen.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Zwanglos Sport treiben |
19.04.2008 |
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Beim neuen Angebot der Lebenshilfe mit dem LTV stehen Spiel und Spaß im Vordergrund
LIPPSTADT „Mach mit“ heißt das Freizeitangebot, das die Lebenshilfe Lippstadt gemeinsam mit der Karl Bröcker-Stiftung durchführt. Jetzt ist das neue Programm mit vielen Aktionen bis zu den Sommerferien angelaufen.Ganz neu ist das Sportangebot „Jeder kann Sport machen“, das in Zusammenarbeit mit dem LTV durchgeführt wird. Dank dieser Kooperation gibt es beim Mach- mit-Programm nun auch eine Aktion, bei der behinderte Kinder und Jugendliche zwanglos und ohne Leistungsdruck Sport treiben können. Hier bekommen sie ein sportartübergreifendes Angebot, bei dem Sport, Spiel, Spaß, Miteinander und Gesundheit im Vordergrund stehen. Das neue Kursangebot findet in den Räumen des LTV reAktiv-Forums statt und wird von einer erfahrenen Physiotherapeutin des LTV durchgeführt. Das Team von „Mach mit“ begleitet die Übungsstunden. Durch die Unterstützung der Karl Bröcker Stiftung kann das Kursangebot zu einer günstigen Teilnehmergebühr angeboten werden.
Ebenso neu ist auch das Freizeitreiten, bei dem die Kinder sich ohne therapeutischen Anspruch dem Hobby „Pferd“ widmen können.
Anmeldungen zu den Kursen: Tel. (0 29 41) 9 67 00.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Behinderte stehen nicht allein |
15.04.2008 |
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Lebenshilfe zeichnete im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung erstmals treue Jubilare für 40- und 25-jährige Vereinszugehörigkeit aus
LIPPSTADT „Der Verein lebt von und mit seinen Mitgliedern“, betonte der Vorsitzende Joachim Gehrmann am Sonntag bei der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe (wir berichteten). In der Tat hatten sich auch einige Unterstützer von lokaler Prominenz im Speisesaal der Werkstatt für Behinderte eingefunden: die Ratsherren Martin Schulz von der SPD und Werner Bresser von der CDU, der eine im Aufsichtsrat der Werkstatt, der andere Lebenshilfe-Mitglied, ferner Vize-Bürgermeister Wilhelm Glarmin von der FDP, am Sonntag als Geschäftsführer der Lebenshilfe anwesend, und schließlich der Ortsvorsteher von Bad Waldliesborn, Bernhard Mönning.Um der Wertschätzung der Mitglieder Ausdruck zu verleihen, zeichnete die Lebenshilfe in diesem Jahr erstmals treue Jubilare aus. Sie hätten gezeigt, dass „Menschen mit Behinderung nicht allein stehen“, sondern Eltern, Freunde, Nachbarn und weitere Menschen hinter sich wüssten, sagte Vize-Landrätin Dr. UIrike Gilhaus (SPD), die Urkunden und Blumensträuße überreichte.
Für 40-jährige Mitgliedschaft ehrte sie: Fritz Burghardt, Anni Körner, Josef Kurte, Ursula Lange, Anita Pohlmeier, Bernhard Overkamp und Eva Seiger. Für 25-jährige Mitgliedschaft galt der Dank der Lebenshilfe Stefan Stuckmann und Reinhild Wagner.
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Lebenshilfe belohnt Mut zur Selbstständigkeit |
14.04.2008 |
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Ehrung für neun Behinderte, die in eigene Wohnungen umgezogen sind. Versammlung: Suche nach jungen Mitgliedern, Werkstatt mit Rekordergebnis
LIPPSTADT Jungen Leuten fällt es mitunter schwer, sich vom Hotel Mama zu lösen, Senioren wollen nur ungern ihre vertraute Umgebung gegen einen Platz im Heim eintauschen. Ähnlich sind auch Menschen mit einer geistigen und oft einhergehenden körperlichen Behinderung vielfach auf die Wohnstätten der Lebenshilfe und deren Betreuung angewiesen.Im letzten Jahr allerdings wagten neun Bewohner den Schritt in die Selbstständigkeit, indem sie im Stadtgebiet eigene Apartments bezogen oder Wohngemeinschaften gründeten. Dafür erhielten sie gestern Vormittag den „Mut-Preis“ der Stiftung Lebenshilfe: je eine stählerne Skulptur in Form eines Hauses mit einem jubelnden Bewohner und dazu ein Preisgeld von 25 Euro - überreicht von Vize-Landrätin Dr. Ulrike Gilhaus.
Alfred Balke, Klaus Dörner (der gestern fehlte), Josefa Knüppel, Walburga Künsting, Barbara Rölleke, Anita Lütkemeier, Gerda Falke, Manuela Weirich und Raimunde Fischer packten die Umzugskartons, um ihr bisheriges Wohnumfeld aufzugeben. Abgesehen von der Entscheidung selbst, habe auch die konkrete Suche nach einem Zuhause, sich in die Schlange der Bewerber um eine Wohnung einzureihen, einigen Mut erfordert, wie die Laudatorin Waltraud Henke-Morfeld erläuterte.
Henke-Morfeld leitet den Ambulanten Unterstützenden Dienst der Lebenshilfe-Wohnstätten. Mit dem Auszug werden Bewohner zu Nutzern, die stundenweise von den Mitarbeiterinnen des Dienstes betreut werden. Je nach Bedarf erfahren sie Hilfe beim Kochen und Einkaufen, beim Umgang mit Geld oder bei der Freizeitgestaltung. Insgesamt leben inzwischen 13 Menschen mit Behinderung in dieser von festen Strukturen weitgehend gelösten Form.
Die Preisverleihung war eingebunden in die Mitgliederversammlung der Lebenshilfe, die als eingetragener Verein organisiert ist. Knapp 90 Förderer hatten sich im Speisesaal der Werkstatt für Behinderte (WfB) eingefunden. Seit einigen Jahren verfügt die Lebenshilfe recht konstant über fast 500 Mitglieder.
Große Nachfrage bei Frühförderung
Der Vorstand um Joachim Gehrmann, seit letztem Jahr Vorsitzender, hat sich dennoch die Anwerbung neuer Mitglieder zum Ziel gesetzt: „Gerade im Bereich junger Familien besteht ein deutlicher Nachholbedarf“, sagte Gehrmann. „Es kann auch nicht nur das Ziel sein, Menschen mit behinderten Familienangehörigen anzusprechen.“ Jeden könne einmal eine Behinderung treffen.
Erstmals zogen die Leiter der Einrichtungen selbst Bilanz vor der Versammlung. Maria Struchholz wies auf die „drastisch“ gestiegenen Anmeldungen für die Frühförderung hin: von 65 Kindern im Jahr 2000 auf zuletzt 152. Daher habe man drei zusätzliche Heilpädagogen eingestellt. Heinz Großekathöfer von der Kindertageseinrichtung Tandem berichtete, dass für Kinder mit Behinderung doppelt so viele Anmeldungen wie Plätze vorlägen. Wegen des Kinderbildungsgesetzes werde man hingegen aus dem Einzugsbereich Bad Waldliesborn ab dem Sommer auch Kinder ohne Behinderung unter drei Jahren aufnehmen.
Die zuletzt starke Konjunktur hat sich auch positiv auf die WfB ausgewirkt, wie deren Geschäftsführer Wolfgang Kißler mitteilte. Im vergangenen Jahr sei das Betriebsergebnis „so gut wie noch nie“ gewesen. Genaue Zahlen nannte Kißler allerdings noch nicht, da er diese bislang nicht einmal dem Aufsichtsrat vorgelegt habe. Weil Fertigungslinien überlastet seien, werde man in diesem Jahr voraussichtlich ein neues Produktionsgebäude errichten und weitere Arbeitsplätze für psychisch Kranke schaffen.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Graf Bernhard |
14.04.2008 |
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Graf Bernhard... ...ist immer wieder begeistert von dem bunten Spektrum der Tätigkeiten bei der Lebenshilfe, das ihm auch gestern bei der Mitgliederversammlung vor Augen geführt wurde. Da ging es um Themen von der Frühförderung für Kinder bis zu Ausbauplänen der Behindertenwerkstatt. Linda Keil von der KWL berichtete über das Projekt „EinBlick“: Geistig Behinderte hatte sie Bilder malen lassen, die anschließend zum Wortfestival im Stadttheater zu sehen waren. Die Künstler ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Eine brachte ein vielfarbiges Selbstporträt mit Rollator zu Papier, einen Betreuer im Schlepptau. Wieso der allerdings pechschwarz gemalt war, konnte auch Linda Keil nicht ergründen...
Text/Foto: "Der Patriot"
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| Freizeit sinnvoll gestalten |
10.04.2008 |
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Lebenshilfe bietet 34 Veranstaltungen für Jugendliche mit Behinderung an. Ein Suchspiel führt die jungen Ausflügler in den tierreichen Stadtwald
LIPPSTADT Freudestrahlend lauschen die sieben Ausflügler der 13-jährigen Ellen, die die dritte Aufgabe des Suchspiels laut vorliest: „Welche Tiere sind auf dem ersten Schild im Stadtwald zu sehen?“ Eilig machen sich die Teilnehmer der Veranstaltung der Lebenshilfe in Lippstadt auf den Weg, um im Stadtwald den nächsten aufgestellten Hinweis zu finden - und werden schon bald darauf fündig. „Vögel“, so die erste Antwort aus den Reihen der Kinder und Jugendlichen mit Behinderung, die sich vorher im Bewohnerzentrum „Am Rüsing“ trafen. „Drosseln sind es“, stellen die 11- bis 18-Jährigen fest und brechen bei der Bestätigung ihrer Betreuerin Mirella Smolen in Jubel aus.Schon seit drei Jahren wirkt sie ehrenamtlich bei der Lebenshilfe Lippstadt mit und betreute zusammen mit der ebenfalls ehrenamtlichen Elisabeth Riederer die Kinder bei dem knapp eineinhalbstündigen Ausflug in den Stadtwald. „Wir gehen aber auch schon mal mit den Kindern Pizza essen oder basteln beispielsweise bei besonderen Anlässen wie dem Muttertag Geschenke“, erklärte Mirella Smolen.
Die wöchentliche Veranstaltung im Bewohnerzentrum ist Teil des Projekts „Mach mit“, das seit 2004 Angebote der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung anbietet. Seit Mitte letzten Jahres werde die Lebenshilfe von der Karl-Bröcker-Stiftung bei ihrer Arbeit finanziell unterstützt, wie Projektleiter Michael Krane in einem Gespräch mit dieser Zeitung berichtete. 34 Veranstaltungen dieser Art finden in diesem Jahresquartal statt. Darunter sind auch sportliche Aktionen und Kegelabende geplant. „Ziel des Projekts ist es, ein festes Angebot an Freizeitveranstaltungen für diese Kinder zu etablieren“, erklärte Krane und führte weiter aus, dass besonders die Begleitung durch Betreuer dabei wichtig sei. „Kinder mit Behinderungen können oft ihre Freizeit nicht allein gestalten und die Eltern haben manchmal einfach keine Zeit dafür - so findet eine richtige Freizeitgestaltung oft gar nicht statt“, so der Sozialpädagoge.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Lippstadt e.V. am 13.04.08 |
04.04.2008 |
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Die diesjährige Mitgliederversammlung der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt e.V. findet am Sonntag, den 13.04.2008 um 11:00 Uhr im Speisesaal der Werkstatt für Behinderte gGmbH in der Holzstr. 27 in Lippstadt – Bad Waldliesborn statt.
Auf der Tagesordnung stehen neben dem Jahresbericht in diesem Jahr erstmalig Ehrungen der Jubilare für 25-jährige und 40-jährige Mitgliedschaft.
Zum zweiten Mal wird auf der Mitgliederversammlung der „Mut-Preis“ der Stiftung Lebenshilfe verliehen. Mit diesem Preis werden Menschen mit einer Behinderung für besondere, außergewöhnliche Leistungen im vergangenen Jahr ausgezeichnet.
Die Ehrungen werden in diesem Jahr erstmalig von der stellvertretenden Landrätin Frau Dr. Ulrike Gilhaus vorgenommen.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung besteht die Möglichkeit ein Mittagessen einzunehmen um so bei Gesprächen den Vormittag ausklingen zu lassen.
Einen besonderen Service für Kinder bietet die Lebenshilfe e.V. während der Mitgliederversammlung mit einer Kinderbetreuung in der Kindertageseinrichtung „Tandem“.
Natürlich ist die Mitgliederversammlung öffentlich und Gäste sind herzlich eingeladen.
Text: Lebenshilfe
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| Der erste “Special Olympics Lauf” in Paderborn |
31.03.2008 |
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Beim Paderborner Osterlauf am 22.03.08 fand dieses Jahr das erste Mal ein „Special Olympics Lauf“ für Sportler mit einer geistigen Behinderung statt. An diesem 5 km Straßenlauf nahmen auch Bewohner der Wohnstätten und des Ambulant Unterstützten Wohnens der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt teil. Sie wurden von Hr. Barthel Schumacher (Leiter der integrativen Laufgruppe in Lippstadt) und zwei Mitarbeiterinnen der Lebenshilfe Lippstadt begleitet. Trotz Wind und Schneeregen liefen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Lebenshilfe eine hervorragende Zeit. Frau Anita Lüttgemeier belegte den dritten Platz von 23 Frauen, Herr M. Walther den 10. Platz und Herr Matthias Ramel den 26. Platz von 50 Männern. Damit zeigte sich, dass das regelmäßige Lauftraining innerhalb der integrativen Laufgruppe um Barthel Schumacher nicht nur Spaß macht, sondern im Wettkampf auch Erfolge bringt.
Foto/Text: Lebenshilfe
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| „Mach mit“ – Osterferienprogramm 2008 |
13.03.2008 |
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Noch Plätze frei!
An den folgenden Terminen können sich noch Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung für das Osterferienprogramm der Lebenshilfe Lippstadt e.V., in Zusammenarbeit mit der Karl-Bröcker-Stiftung, anmelden:
18.03.2008, Einstimmen auf Ostern (S001) 15 bis 17 Uhr im Pfarrheim Lipperode (2€)
19.03.2008, Freizeitreiten (S003) 10 bis 13 Uhr in Ehringhausen (10€)
20.03.2008, Einstimmen auf Ostern (S002) 15 bis 17 Uhr im Pfarrheim Lipperode (2€)
26.03.2008, Kutschfahrt (S004) 14 bis 16 Uhr in Ehringhausen (8€)
28.03.2008, Freizeitreiten (S005) 10 bis 13 Uhr in Ehringhausen (10€)
Anmeldungen nimmt die Verwaltung der Lebenshilfe unter 02941/96700 entgegen.
Foto/Text: Lebenshilfe
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| So normal wie möglich |
21.02.2008 |
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„Mach mit“ heißt das Projekt von Lebenshilfe und Bröcker-Stiftung, das behinderten Kindern und Jugendlichen Freizeitangebote macht
LIPPSTADT „Mach mit“ heißt die Aufforderung der Karl-Bröcker-Stiftung und der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt in ihrem aktuellem Programmheft 2008. Der bunte Mix aus kreativen, musischen und Förderangeboten richtet sich an Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung, die eine begleitende Freizeitgestaltung wünschen. „Mach mit“ möchte ihnen die Möglichkeit bieten, ihre Freizeit so „normal“ wie möglich zu gestalten, so Wilhelm Glarmin, Geschäftsführer der Lebenshilfe.Die Lebenshilfe konnte für dieses Projekt die Bröcker- Stiftung gewinnen, die bereits Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützt, und zwar weltweit. „Durch diese Zusammenarbeit mit der Stiftung, die engagiert und mit Interesse das Programm mitträgt, soll das Angebot über die Grenzen Lippstadts hinaus erweitert werden“, teilt die Lebenshilfe mit.
Glarmin: „Mit Unterstützung von verlässlichen Betreuerinnen und Betreuern wird an den Wochenenden und in den Ferien mit viel Spaß und Eifer gespielt, gebastelt, getanzt und vieles mehr.“ Kleine Ausflüge in die nähere Umgebung sind auf vielfachen Wunsch auch ein fester Programmpunkt.
Die Angebote finden im Begegnungszentrum Mikado, im Bewohnerzentrum Am Rüsing und - das ist neu - auch im Pfarrheim St. Michael in Lipperode statt. Hier können die Eltern an den Gruppentreffen teilnehmen, um ihre Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren, die häufig erstmalig an Angeboten außerhalb des Elternhauses teilnehmen, zu begleiten.
Wer sich über die Angebote informieren möchte, kann kostenlos ein Programm erhalten bei der Verwaltung der Lebenshilfe Lippstadt (Tel. 02941/96700). Infos gibt´s auch im Internet.
Zudem weist Wilhelm Glarmin darauf hin, dass das Projekt „Mach mit“ immer wieder Helferinnen und Helfer gebrauchen könne. Der Lebenshilfe-Geschäftsführer: „Wer Spaß an der ehrenamtlichen Arbeit mit Kindern und Jugendliche hat, ist hier genau richtig.“
Text: "Der Patriot"
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| Ein märchenhaftes Kochbuch |
22.12.2007 |
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Märchen müssen oft erzählt werden, sie sollen nicht in Vergessenheit geraten.
Es waren einmal einige Frauen, die wollten für ihren heimischen Weihnachtsmarkt etwas ganz Außergewöhnliches, etwas Einmaliges herstellen.
Viele Gedanken schwirrten durch ihre Köpfe, wurden besprochen, ausgemalt und wieder verworfen. Nach vielen unterschiedlichen, bunten und fantasievollen Überlegungen entschieden sich unsere Frauen, ein besonderes Kochbuch zu erstellen, ein Kochbuch, das man in keinem Buchladen kaufen konnte. Sie sammelten ihre eigenen Rezepte, die schon die Urgroßmütter und Großmütter kannten, die von Generation zu Generation weitergereicht wurden und von denen die Söhne zu ihren Ehefrauen sagten: "Meine Mutter gab immer einen Stich Butter hinzu." Die Rezepte von Suppen, Soßen, Braten, Plätzchen, Puddings und vielem mehr wurden aufgeschrieben, vervielfältigt und zu einem Buch zusammengetragen. Liebevoll gezeichnete Bilder schmückten die vielen Seiten.
Und nun standen unsere Frauen auf dem Weihnachtsmarkt. Sie zitterten vor Kälte - aber auch vor Aufregung. Wie würde man ihr Werk einnehmen? Waren da nicht die ewigen Nörgler? "Ist ja mit der Hand geschrieben - kann doch keiner lesen und eine benutzt noch die Sütterlinschrift, wer kennt die denn?" Und das "dass" hinter dem Komma, war es wohl immer richtig geschrieben? Diese Gedanken gingen durch die Köpfe unserer Frauen und keine wusste, ahnte oder hoffte gar, dass in diesem Moment ein Bestseller geboren worden war.
Sie, lieber Leser haben es erraten. Ich erzählte Ihnen die Geschichte des Kochbuches der Geseker Landfrauen, das seit 25 Jahren in fast jedem Haushalt unserer Region und über die Grenzen hinaus steht. In jedem Märchen steckt ein Körnchen Wahrheit, in unserem ist es ein dicker, praller Sack.
Die Lebenshilfe Lippstadt wurde märchenhaft beschenkt, beschenkt durch die Geseker Landfrauen und ihr Kochbuch. Von ganzem Herzen bedankt sich die Lebenshilfe.
Von Waltraud Soltau aus Lippstadt
Text: "Der Patriot" |
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| „Mach mit“ übergibt Preise der Weihnachtsverlosung |
21.12.2007 |
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Am vergangenen Donnerstag trafen sich die Gewinner der Weihnachtsauslosung in der Verwaltung der Lebenshilfe Lippstadt e.V.
Fast schon wie Weihnachten kam es den Gewinnern der Verlosung vor, als sie ihren Gewinn entgegen nehmen konnten. Am Tag der offenen Tür der Don-Bosco-Schule Lippstadt führte der Freizeitbereich „Mach mit“ der Lebenshilfe Lippstadt e.V. eine Weihnachtsverlosung durch, bei der als erster Preis ein Fahrrad, als zweiter Preis ein MP3-Player und als dritter Preis ein Gesellschaftsspiel zu gewinnen war.
Auch im nächsten Jahr geht es wieder weiter mit den Angeboten von „Mach mit“, einem Projekt der Lebenshilfe Lippstadt e.V. in Zusammenarbeit mit der Karl Bröcker Stiftung Lippstadt. Das neue Programm für das erste Quartal 2008 ist bereits fertig gestellt. Wer Interesse an den Angeboten zur Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung hat, kann das Programm bei der Lebenshilfe Lippstadt e.V. anfordern (02941/96700).
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| „Selbstbestimmt leben“ |
03.12.2007 |
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Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt setzt sich für bessere Einbindung von Menschen mit Handicap in die Gesellschaft ein
LIPPSTADT „Wir wollen nicht über, sondern mit Behinderten sprechen.“ So formuliert Wilhelm Glarmin, seit 2002 Geschäftsführer der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt, den Leitgedanken, der hinter der Arbeit seiner Einrichtung steht. Anlässlich des heutigen Internationalen Tages der Behinderten haben wir mit ihm und Erika Pempeit, Vorsitzende des Lebenshilferates und selbst körperlich behindert, über das Konzept des Vereins und zukünftige Pläne gesprochen.
Herr Glarmin, wie sind Sie zur „Lebenshilfe“ gekommen?
Glarmin: Den ersten Kontakt gab es, als ich noch in der Forensischen Psychiatrie in Eickelborn gearbeitet habe. Ich hatte versucht, einen geistig behinderten Straftäter in die Werkstatt der Lebenshilfe zu vermitteln. Die Werkstatt an der Holzstraße hat gleich einen freundlichen und offenen Eindruck auf mich gemacht. Da bin ich neugierig geworden. Bei der nächsten Gelegenheit habe ich dann bei der Lebenshilfe angeheuert - das war 1995.
Welches Ziel verfolgt die Einrichtung?
Glarmin: Die Lebenshilfe will Menschen mit Behinderung unterstützen und in die Gesellschaft integrieren. Darüber hinaus beraten wir auch Angehörige von Behinderten.
Pempeit: Wir wollen, dass Menschen mit Behinderung so weit es eben geht selbstbestimmt leben können. Dass sie, wo es geht, so leben können, wie das Menschen ohne eine Behinderung jeden Tag tun. Beispielsweise veranstalten wir seit kurzem ein Mal im Monat eine Disko, und wer Lust hat, der wird mit einem Bulli dorthin und später natürlich auch wieder weggebracht.
Wo sehen Sie die Aufgaben ihrer Einrichtung in der Zukunft?
Glarmin: Eine Aufgabe wird sicher sein, den Bereich des betreuten Lebens weiterzuentwickeln. Generell gilt: weg von großen Einrichtungen, hin zu kleinen Wohnformen. Außerdem wollen wir Konzepte erarbeiten, um Menschen mit Behinderung besser auf dem freien Arbeitsmarkt unterzubringen.
Welche Maßnahmen wären erforderlich, um Menschen mit einer Behinderung in Lippstadt noch besser zu integrieren?
Pempeit: Toiletten sollten beispielsweise größer gebaut werden. Und dann wäre bei manchen Geschäften und auch Behörden ein einfacherer Zugang wünschenswert.
Halten Sie den heutigen Tag der Behinderten für sinnvoll?
Pempeit: Das finde ich schon. Schließlich sollten wir Behinderten uns nicht im Schneckenhaus verkriechen, sondern auf unser Mitbestimmungsrecht aufmerksam machen. Dieser Tag bietet dafür eine gute Plattform.
Glarmin: Über den Tag der Behinderten können wir für unsere Arbeit eine Öffentlichkeit gewinnen.
Erika Pempeit und Wilhelm Glarmin von der Lebenshilfe.
Text: "Der Patriot"
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| Lippstadt hat Dr. Christ viel zu verdanken |
10.09.2007 |
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Feierstunde im Rathaus: Alt-Bürgermeisterin zur Ehrenbürgerin ernannt. „Imposantes Lebenswerk“ / Große Verdienste um die „Lebenshilfe“
LIPPSTADT Es war fast so wie vor 25 Jahren. Damals, als sie noch Bürgermeisterin war: Dr. Barbara Christ steht vorne im Rathaussaal. Sie spricht zu den Festgästen. Und alle hören gebannt zu. Ihre Klarheit in der Sprache, ihre offene, direkte Art, ihr trockener Humor, ihre Gabe, ohne verkrampfte Rhetorik die Dinge auf den Punkt zu bringen - das kommt an und findet den großen Beifall des Auditoriums. Und doch ist es nicht mehr 1982 und die so authentisch und glaubwürdig wirkende Rednerin ist schon längst nicht mehr Bürgermeisterin. Es ist der 8. September 2007 und Dr. Barbara Christ spricht Dankesworte. Soeben ist sie zur neuen Ehrenbürgerin der Stadt Lippstadt - der ersten Frau überhaupt - ernannt worden„Wir sind stolz auf Sie. Wir sind stolz auf Dr. Barbara Christ.“ So hatte Bürgermeister Christof Sommer in seiner Laudatio deutlich gemacht. Er erinnerte an das „imposante Lebenswerk“ der inzwischen 86-jährigen CDU-Politikerin. Vorbehaltlos habe sie sich stets mit großem Engagement für die Belange der Stadt Lippstadt eingesetzt. „Hartnäckig, mit viel Enthusiasmus, mit Tatkraft und Augenmaß“, so Sommer.
„Kein langes Geschwafel“
Der Bürgermeister skizzierte den so erfolgreichen politischen Werdegang der früheren Kinderärztin („Es sollte kurz und knapp sein, kein langes Geschwafel, hat mich Dr. Christ gebeten“), wobei natürlich die Bürgermeister-Jahre von 1975 bis 1984 besonders in den Blickpunkt rückten.
Doch nicht nur in Sachen Politik hat Lippstadt der neuen Ehrenbürgerin viel zu verdanken. Auch im sozialen Bereich. Die Gründung, der Aufbau und die so großartige Entwicklung der Lebenshilfe sei ganz eng mit ihrem Namen verbunden, sagte Christof Sommer. Heute verfüge die Lebenshilfe über sechs Werkstätten und sie habe 750 Menschen mit Behinderung in ihrer Obhut. Barbara Christ, inzwischen Ehrenvorsitzende der Lebenshilfe, habe dazu ganz entscheidend beigetragen.
Unter dem großen Beifall der Ratsmitglieder und zahlreicher Ehrengäste - darunter viele alte Weggefährten wie Friedrich-Wilhelm Herhaus, Dieter Epping, Dr. Wolf usw. - nahm Dr. Barbara Christ alsdann die Ernennungsurkunde zur Ehrenbürgerschaft entgegen. Der Ernennung zugrunde liegt ein entsprechender Beschluss des Stadtrates. Er wurde einstimmig gefasst. Zum festlichen Rahmen im Rathaus gehörten auch Musikbeiträge von Regina und Wolfgang Streblow.
In ihren Dankesworten zeigte sich Dr. Christ gewohnt bescheiden. „Alles was ich getan habe, war die Folge von Dingen, die sich so ergeben haben“, meinte sie Außerdem habe sie viele hilfreiche Mitstreiter gehabt. Dr. Christ schmunzelnd: „Die kann ich gar nicht aufzählen. In meinem Alter. Das sind so viele. Ich bin ja schon ein Stück Zeitgeschichte dieser Stadt.“
Zwei Namen allerdings wollte sie dann doch nennen. Jakob Koenen und Hans Schwade. Mit ihnen sei sie besonders eng verbunden gewesen, freundschaftlich und fair, so Dr. Christ.
Herzliche Worte für Gusti und Inge
In ihrem Blick zurück erinnerte die CDU-Politikerin an die Not, die es in den 50er Jahren vielfach gegeben habe. Das sei schon eine große Herausforderung für die Politik gewesen. Allerdings: Die vielen Wünsche der Bürger zu erfüllen, heute, das sei auch nicht so einfach“, fügte sie hinzu.
Wie sehr ihr die Lebenshilfe am Herzen liegt, auch heute noch, das machte die neue Ehrenbürgerin eindrucksvoll deutlich. Die Gründung der Lebenshilfe, damals, das sei wohl - so meinte sie - die erste große Bürgerinitiative in Lippstadt gewesen. Und dann holte die Ehrenvorsitzende zwei Bewohner der Lebenshilfe nach vorne. Gusti („die hab' ich damals auf dem Wickeltisch gehabt“) und Inge.
Mit warmen Worten erinnerte Dr. Christ an die Zeiten früher, nahm Gusti und Inge in den Arm und stellte fest: „Einen Teil meiner Ehrenbürgerwürde, die lege ich jetzt auf Eure Schultern. Dann ist es leichter für mich.“
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Die erste Ehrenbürgerin! |
07.09.2007 |
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Morgen im Rathaus: Hohe Auszeichnung für Alt-Bürgermeisterin Dr. Barbara Christ. Zupackend und zielstrebig: Große Verdienste in der Politik und im sozialen Leben
LIPPSTADT In der Kommunalpolitik eine tragende Säule, ein Häuptling mit großer Ausstrahlung, auf der sozialen Ebene Initiator und Motor gleichermaßen. Klar und konsequent im Handeln, als Autorität unumstritten. Vor allem das war es, was Dr. Barbara Christ in ihrer aktiven Zeit zu einer herausragenden Persönlichkeit im Leben dieser Stadt hat werden lassen. Morgen um 11 Uhr im Rathaus wird ihr dafür eine große Ehre zuteil. Auf einstimmigen Beschluss des Stadtrates - wie berichtet - wird der ehemaligen Bürgermeisterin Dr. Barbara Christ feierlich das Ehrenbürgerrecht verliehen.Die 86-Jährige ist damit die erste Frau überhaupt, die zur Ehrenbürgerin ernannt wird. In der Liste der bisherigen Würdenträger sind ausschließlich Männer vertreten. Acht an der Zahl. Von ihnen lebt niemand mehr.
Dass sie stets „ihren Mann gestanden hat“, das ist der CDU-Frau voller Hochachtung bescheinigt worden. Ihre Tatkraft, ihre Raffinesse, ihre Gradlinigkeit und ihr trockener Humor sind vielen Lippstädtern noch in guter Erinnerung. Über Jahrzehnte hat Barbara Christ die Entwicklung Lippstadts maßgeblich mitgeprägt. Bereits 1956 trat sie in den Stadtrat ein. Von 1975 bis 1984 war sie Bürgermeisterin.
Zupackend, zielstrebig und bei allem stets bürgernah, so haben die Lippstädter „ihre Barbara“ erlebt. Ihr erfolgreiches Wirken wurde mit vielen Ehrungen und Auszeichnungen gewürdigt. So erhielt sie u.a. das Ehrenkreuz der Bundeswehr; eine Anerkennung für das große Bemühen der Bürgermeisterin um die „Bürger in Uniform“, sprich: Die Soldaten in Lipperbruch. Sie in die Gemeinschaft zu integrieren war ihr stets ein sehr wichtiges Anliegen.
Doch nicht nur in der Politik setzte die gebürtige Lippstädterin Akzente. Der Aufbau und die Entwicklung der Lebenshilfe als Einrichtung für Behinderte ist eng mit ihrem Namen verknüpft. 21 Jahre führte sie dort den Vorsitz. Heute ist sie Ehrenvorsitzende - und hoch dekoriert für ihren sozialen Einsatz: Mit der Goldenen Ehrenplakette des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
Als Kinderärztin ließt sich Barbara Christ 1952 in Lippstadt nieder. Damals erfuhr sie hautnah das soziale Elend und die Not ihrer Patienten. Und die junge Ärztin fasste den Entschluss: „Ich gehe in die Politik und helfe an der Lösung der sozialen und wirtschaftlichen Probleme mit.“ Fast 30 Jahre hat sie es getan. Mit großem Erfolg. Die Verleihung der Ehrenbürgerwürde ist dafür ein eindrucksvoller Beleg.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Eine Welt voller Farben |
04.09.2007 |
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Bewohner der Lebenshilfe zeigen mit einer selbst erstellten Bilderausstellung im Rahmen des 8. Wortfestivals, wie vielfältig sie ihre eigene Welt erleben
LIPPSTADT Es sind die leuchtenden Farben, die dem Betrachter zuerst ins Auge springen. Kräftige Rot-, Lila-, Orange-, Gelb-, Grün- oder Blautöne beherrschen die Bilder. Die Arbeiten haben geistig Behinderte der Lebenshilfe angefertigt. Sie sind derzeit im Rahmen des Wortfestivals im Foyer des Lippstädter Stadttheaters zu sehen.„EinBlick“ lautet der Titel der Schau, die jetzt im Beisein von Wortfestival-Leiter Alfred Kornemann, Malprojekt-Leiterin Linda Keil und Bürgermeister Christof Sommer offiziell eröffnet wurde. In der Tat sind es ungewohnte Einsichten, die die rund 20 am Projekt beteiligten Behinderten in ihren Bildern sichtbar machen.
Man sieht Blumen, Häuser und Strichmännchenfiguren. Manche Arbeiten bilden auch Fahrgeschäfte, Boote und Pferde ab. Ganz unterschiedlich wirken die Bilder, die Titel wie „Ein Dorf in der Nähe“, „Ein Mädchen fährt mit dem Fahrrad zur Schule“, „Fluch der Karibik“ oder „Ein Kind, zwei Blumen, zwei Vögel, zwei Rocker“ tragen. Einblick geben damit die Männer und Frauen in ihre Erlebniswelt. Sie zeigen in ihren Arbeiten, wie und was sie von dem Geschehen um sie herum wahrnehmen und überraschen damit den Betrachter.
Zwei Monate hatte Linda Keil die Malgruppe der Lebenshilfe begleitet. „Die Malutensilien haben wir von heimischen Unternehmen gesponsert bekommen“, erzählte sie. Vorgaben habe es keine gegeben. Viele Motive und Themen seien erst durch lange Gespräche mit den geistig Behinderten entstanden. „Auf diese Weise sind schließlich die einzelnen Bilder gemalt worden. Die Künstler haben ihren Arbeiten auch die Namen gegeben“, sagte Keil.
Bei der Ausstellungseröffnung waren ebenfalls die am Projekt beteiligten Menschen der Lebenshilfe dabei. Sie freuten sich darüber, dass ihre Bilder auf so viel Aufmerksamkeit stießen. Schon bald soll die Malgruppe wieder in Aktion treten. „Im Oktober und November wollen wir uns mit dem Thema Weihnachten auseinandersetzen“, verriet Projekt-Leiterin Keil.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Vom Umgang mit Geld |
24.08.2007 |
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Volkshochschule und Lebenshilfe bieten Kurs für wenig erfahrene Menschen an
LIPPSTADT „Vom Umgang mit Geld“, so lautet das Thema eines VHS-Kurses, den die Volkshochschule Lippstadt jetzt anbietet. Er beginnt am Donnerstag, 30. August um 17.30 Uhr. Der Kurs richtet sich an Teilnehmer, die keine oder wenig Erfahrung im Umgang mit Geld haben. Was bedeutet der bargeldlose Zahlungsverkehr? Wie teile ich mir mein Geld sinnvoll ein und stelle einen privaten Haushaltsplan auf, damit das Geld bis zum Monatsende reicht? Diese und andere Fragen werden in dem Kurs behandelt. Die Veranstaltung, die von der VHS zusammen mit der Lebenshilfe organisiert wird, richtet sich insbesondere auch an Menschen, die eine größere Unabhängigkeit z. B. im Rahmen von betreutem Wohnen erhalten wollen, ist aber offen für alle Interessierten. Der Kurs umfasst vier Termine jeweils donnerstags von 17.30 bis 19 Uhr. Weitere Informationen gibt es bei der VHS Lippstadt, Tel. (0 29 41) 2 89 50.
Text: "Der Patriot"
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| Ausflug in eine andere Welt |
22.08.2007 |
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Bewohner der Lebenshilfe präsentieren zum 8. Lippstädter Wortfestival eine ungewöhnliche Bilderausstellung mit dem Titel „EinBlick“
LIPPSTADT Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit dem Wort zu beschäftigen. Sei es in Liedern, Lesungen oder im Kabarett. Linda Keil, Mitorganisatorin des 8. Lippstädter Wortfestivals, hat nach einer ganz besonderen Art und Weise der Beschäftigung mit dem Wort gesucht - und diese auch gefunden. Zusammen mit 30 Bewohnern der Lebenshilfe Lippstadt hat sie eine ungewöhnliche Bilderausstellung erarbeitet, die den mehrdeutigen Titel „EinBlick“ trägt und während des Wortfestivals im Foyer des Stadttheaters zu sehen sein wird.Dem Betrachter der Exponate soll mit dem Blick auf die Werke ein tieferer Einblick in die Welt dessen ermöglicht werden, der die Bilder geschaffen hat. Zugleich aber zeigen die Bilder den besonderen Blick, den die Malenden auf ihre und damit auch auf die Welt des Betrachters haben.
„Die Besucher können sich mit der Ausstellung auf eine andere Welt einlassen und wieder die kleinen Dinge im Alltag schätzen“, sagt Linda Keil. Denn es sind die „kleinen Dinge“, die die Bewohner zu Papier gebracht haben. Über zwei Monate hinweg hat Keil zusammen mit 30 Bewohnern der Lebenshilfe im Alter von etwa 30 bis 65 Jahren in Kleingruppen gemalt. Zunächst saßen alle vor einem weißen Blatt Papier, Filz-, Bunt- und Wachsmalstifen - ohne jegliche Vorgaben.
„Mit der Kommunikation haben sich dann unterschiedliche Motive entwickelt“, berichtet Keil, die von der Freude der geistig behinderten Maler sehr beeindruckt war. Jedes der 30 Exponate, die ausgestellt werden, trägt einen Namen: „Stadttheater“, „Wo sie gehen“ und „Cosack“ sind einige davon. Dahinter verbergen sich Gedanken an den Ausstellungsort, die Lauftreffs der Lebenshilfe und Cosacks Brennerei in Lippstadt als Ausflugsziel der Bewohner.
Zur Ausstellungseröffnung am Montag, 3. September, um 17 Uhr im Foyer des Stadttheaters wird Initiatorin Linda Keil zusammen mit den Künstlern der Lebenshilfe die Exponate vorstellen. Die Ausstellung ist während der Veranstaltungen des Wortfestivals bis zum 23. September geöffnet.
Außerdem steht Linda Keil den Besuchern dienstags von 16 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 13 Uhr im Foyer für Fragen zur Verfügung. Auf Anfrage unter Telefon (0 29 41) 2 89 22 18 werden auch Führungen durch die Ausstellung „EinBlick“ angeboten.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| Beim Sommerfest runden Geburtstag gefeiert |
20.08.2007 |
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Bewohner des Schlarmann-Hauses freuten sich über Ehrengäste, darunter die ehemalige Lebenshilfe-Vorsitzende Dr. Barbara Christ
LIPPSTADT Viele Besucher zog das Dr.-Franz-Schlarmann-Haus zum traditionellen Sommerfest der Lebenshilfe an. Dabei strahlten viele Bewohner der Einrichtung zufrieden übers Gesicht und begrüßten ihre Familien und Freunde. Ganz gewöhnlich war für die geistig behinderten Bewohner allerdings das diesjährige Fest nicht. Immerhin verband Heimleiterin Silvia Kiel das Sommerfest mit der Feier zum 20-jährigen Bestehen des Schlarmann-Hauses und hatte dazu einige Ehrengäste eingeladen. Unter anderem waren die ehemalige Lebenshilfe-Vorsitzende Dr. Barbara Christ, Lebenshilfe-Geschäftsführer Wilhelm Glarmin, Lebenshilfe-Vorsitzender Joachim Gehrmann und Lippstadts Bürgermeister Christof Sommer gekommen.Besonders stolz war Heimleiterin Kiel auf den Besuch von Dr. Christ. Immerhin habe diese vor 30 Jahren maßgeblich dazu beigetragen, dass das Haus an der Mastholter Straße gebaut werden konnte, erklärte sie in ihrer Ansprache. Kiel lobte auch die Geseker Landfrauen, allen voran Elisabeth Engels, für ihr Engagement für das Schlarmann-Haus. Mit dem Hexenkochbuch, das über 450 000 Mal verkauft wurde, hätten sie die Lebenshilfe stark finanziell unterstützt. Darüber hinaus erinnerte die Heimleiterin in ihrer Rede daran, dass im November 1987 die ersten geistig behinderten Menschen in das Schlarmann-Haus einzogen. Platz bot das Haus damals für 50 Männer und Frauen. Heute leben dort, dank des Tanneshauses, das die Lebenshilfe mit nutzen kann, insgesamt 60 erwachsene geistig behinderte Menschen in der Einrichtung.
Das Festprogramm rundeten eine Power-Point-Präsentation mit gemalten Bildern der Heimbewohner, Filme von Freizeiten sowie die Auftritte der Blaskapelle Hellinghausen und des Chors des Dr.-Franz-Schlarmann-Hauses ab.
Foto/Text: "Der Patriot"
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| New York Marathon bewältigt |
05.07.2007 |
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Auf der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Lippstadt wurde erstmalig der mit 200 Euro dotierte Preis "Mut" verliehen. Dieser Preis soll jährlich für außergewöhnliche Leistungen an Menschen mit einer Behinderung vergeben werden.
Als Erste erhielt Gerda Falke die vom Lippstädter Künstlerteam "T8" kreierte "Mut" Statue überreicht. Die autistisch behinderte Frau hatte mit Brigitte Richter, Mitarbeiterin der Lebenshilfe, erfolgreich den New York-Marathon 2006 bewältigt.
Vorbereitet worden war Gerda Falke von Lauftherapeut Barthel Schumacher, der bereits seit zehn Jahren eine integrative Laufgruppe leitet. Hier können Bewohnerinnen und Bewohner der Lebenshilfe Wohngruppe gemeinsam mit anderen Lippstädter Sportlern trainieren.
Artikel erschienen in: Lebenshilfe-Zeitung 2/2007 |
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| Alle Schüler loben Meike: „Ohne sie geht es nicht“ |
28.06.2007 |
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20-Jährige absolviert nach Abitur berufsvorbereitendes soziales Jahr. Lebenshilfe bietet Jugendlichen das BSJ in drei Einrichtungen an
LIPPSTADT Erst hatte Meike Franz Zweifel. Stadtwaldschule? Da wollte die 20-Jährige eigentlich nicht hin. Als sie sich im vergangenen Jahr nach dem Abitur am Evangelischen Gymnasium bei der Lebenshilfe um ein berufsvorbereitendes soziales Jahr (BSJ) beworben hatte, da wollte sie zwar einen sozialen Weg einschlagen. Aber nicht unbedingt an einer Hauptschule. Dann ging alles ganz schnell. Nur wenige Wochen nach der Bewerbung hatte die junge Frau aus Benninghausen ihre Zusage. Vormittags sollte sie als Integrationskraft in der Stadtwaldschule, nachmittags im Kindergarten Tandem arbeiten.„Ich war erleichtert, dass ich in einen Kindergarten komme, aber gegen die Stadtwaldschule hatte ich anfangs Vorurteile“, gibt sie zu. Heute, nach fast einem Jahr, sieht alles schon ganz anders aus. Beruflich will sich Meike jetzt nämlich doch eher in Richtung Jugendarbeit orientieren. Am liebsten möchte sie Sonderpädagogik studieren.
Die Lebenshilfe bietet in Lippstadt in drei Einrichtungen ein BSJ an: in der Werkstatt, den Wohnstätten und in der Kindertagesstätte Tandem. Zusätzlich gibt es noch Integrationskräfte in der Grundschule Dedinghausen und in der Stadtwaldschule.
Ein ganzes Schuljahr hat Meike Franz die 9. Klasse der Stadtwaldschule begleitet. Den kompletten Stundenplan hat sie mitgemacht, doch schwerpunktmäßig hat sie sich um die Integration von lernbehinderten Jugendlichen gekümmert. Drei von den 20 Neuntklässlern sind lernbehindert. Seit der fünften Klasse sind sie in den normalen Schulalltag integriert. Sie sind drei von insgesamt 13 lernbehinderten Jugendlichen an der Stadtwaldschule.
In Mathe und Deutsch bekommen sie separaten Unterricht. Darum kümmert sich ein Sonderschullehrer. Meike Franz hat ihn dabei unterstützt. Alle anderen Fächer haben die Schüler gemeinsam. „Da habe ich auch noch jede Menge gelernt, ich weiß jetzt zum Beispiel wie ein Vier-Takt-Motor funktioniert“, berichtet sie. In den Unterrichtsstunden sitzt Meike Franz nämlich immer bei den Schülern - mittendrin quasi, statt nur dabei. Und „ihre Schüler“ hat sie in dieser Zeit richtig lieb gewonnen.
Der 16-jährige Carsten hat aufgrund seiner Einschränkungen die meiste Aufmerksamkeit von Meike bekommen. „Mir ging es aber immer auch darum, für die ganze Klasse da zu sein“, betont sie. Schließlich gehe Integration ja alle etwas an. Und so kümmern sich alle irgendwie umeinander und stützen einander. „Integration passiert im Alltag“, sagt Heinz Großekathöfer, Leiter der Kita Tandem. Beim BSJ hätten junge Leute die Möglichkeit, sich mit Behinderungen auseinanderzusetzen. „Alle können etwas voneinander lernen“, betont er.
Meike ist für die Klasse 9 fast schon unersetzlich geworden. „Sie ist überall dabei, organisiert alles und hilft uns - ohne Meike geht es gar nicht“, sagen die Schüler. Ein Kompliment, bei dem die 20-Jährige verlegen wird. Von ihrem BSJ haben auf jeden Fall beide Seiten profitiert. Obwohl sie schon immer auf der „sozialen Schiene“ war, wie Meike selbst sagt, war das BSJ eine wichtige Erfahrung. „Es hat meine Entscheidung, einen sozialen Beruf zu ergreifen, nur bestärkt“, sagt sie. Während dieser Zeit hat sie nämlich die Arbeit hautnah erlebt und einen realistischen Einblick in den Berufsalltag bekommen. Und genau das ist ja auch der Sinn.
Photo/Text: "Der Patriot"
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| Orientierung nach der Schule |
28.06.2007 |
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Das berufsvorbereitende soziale Jahr (BSJ) ist ein Orientierungsjahr zwischen Schule, Ausbildung und Beruf. Junge Menschen können in diesem Jahr unter Anleitung erfahrener Mitarbeiter der Lebenshilfe ihre ersten Schritte in die Arbeitswelt erproben. In den Herbstferien bietet die Lebenshilfe eine Fortbildungswoche an. An fünf Thementagen geht es rund um das BSJ. Die Module thematisieren Behinderungsbilder, Pädagogik und Ethik, persönlichkeitsbildende Maßnahmen, berufsvorbereitende Inhalte und Recht.
Text: "Der Patriot" |
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| Sport und Spaß - im Firmenteam erleben |
18.06.2007 |
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Mitarbeiterinnen der Wohnstätten der Lebenshilfe Lippstadt nahmen am 15. Juni 07 mit zwei Teams zum dritten Mal an dem Firmenlauf Borgholzhausen teil. Dieser größte Firmenlauf in Ostwestfalen Lippe, mit einem Teilnehmerfeld von 800 bis 1000 Teilnehmern, ist mit seiner hervorragenden Organisation und tollen Stimmung immer wieder ein Erlebnis für die teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diesmal startete von der Lebenshilfe Lippstadt nicht nur ein Damen Laufteam, sondern auch ein Walking Team mit jeweils drei Mitarbeiterinnen. In der Teamwertung erreichten beide Teams ein gutes Ergebnis, wobei der Spaß am Mitmachen an erster Stelle stand. Alle Mitarbeiterinnen sind sich einig, beim nächsten Firmenlauf in Borgholzhausen noch mehr Mitarbeiter zum Mitmachen zu bewegen. Jetzt wird erstmal für die Läufe im September trainiert: dem Frauenlauf in Lippstadt und dem Lauf in Gütersloh.
Photo/Text: Kiel |
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| "EinBlick" - Bilder der Lebenshilfe e.V. Lippstadt |
13.06.2007 |
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Während der gesamten Zeit des 8. Lippstädter Wortfestivals werden die Besucher auf eine ungewöhnliche Bilderausstellung im Foyer des Stadttheaters treffen.
"EinBlick" ist sie überschrieben, und schon dieser mehrdeutige Titel weist hin auf die Besonderheit der Exponate. So soll dem Betrachter mit dem Blick auf die Werke ein tieferer Einblick in die Welt dessen ermöglicht werden, der die Bilder geschaffen hat. Zugleich aber zeigen die Bilder den besonderen Blick, den die Malenden auf ihre und damit auch auf die Welt des Betrachters haben. Die Werke dürften also zu einer spannenden Auseinandersetzung führen.
In einer Arbeit über mehrere Wochen, die verschiedene Phasen der gemeinsamen Beschäftigung enthielt, hat Linda Keil mit Bewohnern der Lebenshilfe e.V. Lippstadt diese Ausstellung erarbeitet. Sie wird damit zu einem wechselseitigen "EinBlick" in die Welt des künstlerisch Tätigen und in die des Betrachters verhelfen.
Die Ausstellungseröffnung ist am Montag, den 03.09.07 um 17.00 Uhr. Öffnungszeiten: Nur zu Veranstatlungen im Stadttheater Lippstadt.
aus: Programmheft Wortfestival Lippstadt |
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| Fahrradspende für Lebenshilfe Lippstadt e.V. |
08.06.2007 |
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Die Firma Löckenhoff spendete der Lebenshilfe Lippstadt e.V. fünf Fahrräder, die von Joachim Töpke an den Leiter der Wohnstätte "Mentzelsfelde" ,Carsten Bunse, und einigen Bewohnern der Wohnstätten übergeben wurden.
Durch die Spende können die Mitarbeiter der Wohnstätten die Bewohner, gerade in den bevorstehenden Sommermonaten, während der immer wieder gerne unternommenen Fahrradtouren, oder auch zu anderen Freizeitmaßnahmen jetzt auch mit eigenen Fahrrädern begleiten.
Hierfür bedankt sich die Lebenshilfe Lippstadt e.V. bei der Firma Löckenhoff für ihre großzügige Spende! |
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| Zehn Jahre Lauftherapie gefeiert |
10.05.2007 |
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"Möge unsere Zusammenarbeit noch möglichst lange Bestand haben, denn das Modell Lippstadt ist beispielhaft und weit über die Grenzen Lippstadts bekannt," lobte Professor Dr. Alexander Weber vom Lauftherapiezentrum aus Bad Lippspringe die integrative Lauftherapie, die die Lebenshilfe Lippstadt in Zusammenarbeit mit Lauftherapeut Barthel Schumacher seit zehn Jahren anbietet. Über dieses kleine Jubiläum freuten sich natürlich auch Joachim Gehrmann als Leiter der Lebenshilfe Lippstadt, Michael Walter aus dem Haus Mentzelsfelde mit seinem Erfahrungsbericht und Silvia Kiel als Leiterin der Lebenshilfe Wohnhäuser während einer kleinen Feierstunde im Dr. Franz Schlarmann Haus.
Text: "Der Patriot" |
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| „Den Eltern die Freude an unserer Arbeit vermitteln“ |
11.04.2007 |
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Die integrative Kindertageseinrichtung „Tandem“ gibt neue Zeitung heraus: Mitarbeiter, Eltern und Kinder schreiben darin über das Leben im Kindergarten
BAD WALDLIESBORN „Wenn ich groß bin, kauf' ich mir einen Bart!“, lautet eine der amüsanten Stilblüten aus der neuen Kindergarten-Zeitschrift „Tandem-Express“, die von der integrativen Kindertageseinrichtung „Tandem“ in Bad Waldliesborn heraus gegeben wird. Viermal im Jahr soll die Zeitschrift im Din A5-Format künftig erscheinen.Neben der Rubrik „Kindermund“ schreiben die Mitarbeiter des Kindergartens über ein bestimmtes Thema, etwa über „Integration“, blicken auf gemeinsame Aktivitäten zurück und geben wichtige Termine bekannt. Auch Eltern haben die Möglichkeit, die Zeitschrift mitzugestalten.
Die erste Ausgabe von „Tandem-Express“ im Dezember 2006 hieß noch „No name“. Um auch die Eltern gleich von Anfang an mit einzubeziehen, wurden sie im Vorwort dazu aufgefordert, sich einen „ultimativen, mega coolen Namen“ auszudenken. Zahlreiche Vorschläge wie „Bärchenland“ oder „TaZ“ wurden eingereicht und in einer großen „Yellow-Box“ im Flur des Kindergartens gesammelt. Nun also „Tandem-Express“. Die Idee zu der Zeitung entstand im letzten Oktober während einer Fortbildung. Die Mitarbeiter sprachen unter anderem darüber, wie man die Öffentlichkeitsarbeit der Einrichtung verbessern könnte. „Uns ist es wichtig, unsere Arbeit transparenter zu gestalten“, erklärt Kindergartenleiter Heinz Großekathöfer. Die Idee einer gemeinsamen Zeitschrift habe da nahe gelegen. „Wir möchten den Eltern die Freude an unserer Arbeit vermitteln“, macht auch Erzieherin Nadine Gockel deutlich. Zusammen mit Kinderkrankenschwester Nadine Conrad und Motopädin Anne Vechtel betreut sie ehrenamtlich das Projekt. „Wir sind die Chefredakteurinnen“, erläutert sie augenzwinkernd.
Spaß ist ein wichtiges Kennzeichen von „Tandem-Express“. „Für uns ist es wichtig, dass die Zeitung einen witzigen Charakter hat“, erklärt Nadine Conrad. Dementsprechend farbenfroh sind die Ausgaben aufgemacht, die Texte sind locker formuliert. Ein Konzept, dass den großen und kleinen Lesern zu gefallen scheint. „Wir werden ganz oft gefragt, wann denn endlich die nächste Ausgabe herauskommt“, berichtet Conrad.
Im nächsten Heft im Juni wird es laut Gockel und Conrad vor allem um die Vorbereitungen zum „Tandem-Sommerfest“ gehen. Außerdem seien sie dabei, einen Eltern-Vorschlag umzusetzen: Einige Kinder sollen Reporter spielen und die anderen Steppkes über ihr Leben im Kindergarten befragen.
Die Finanzierung der Zeitung hat für ein Jahr die Lippstädter Firma Brannekemper übernommen. Andere Sponsoren und Spender seien der Redaktion aber willkommen, betont Heinz Großekathöfer: Schließlich solle das Projekt möglichst eine „dauerhafte Einrichtung“ werden.
Photo/Text "Der Patriot"
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| Kleine Piraten stechen in See |
23.03.2007 |
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Neue Organisatoren der Stadtranderholung. Aber Qualität soll die alte bleiben
LIPPSTADT „Die Stadtranderholung ist auch weiterhin ein hochwertiges Angebot, auf das sich die Eltern verlassen können“, bekräftigt Thomas Assmann. Der Geschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands (DPWV) ist überzeugt, dass die Ferienbetreuung vom 25. Juni bis zum 6. Juli die gleiche Qualität haben wird wie in den letzten Jahren, nachdem das Deutsche Rote Kreuz wegen der Insolvenz des Kreisverbandes (wie berichtet) diesmal nicht dabei sein wird.Unter dem Thema „Piratenfest“ werden Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zwei abenteuerliche Wochen in der Nils-Stensen-Schule in Bad Waldliesborn erleben. 25 Betreuer werden zwischen 9 und 15 Uhr mit den Freibeutern in See stechen. Was die Piraten allerdings alles erwartet, konnten Thomas Assman, Wilhelm Glarmin, Geschäftsführer der Lebenshilfe, Klaus Rennkamp von der Stadtverwaltung und Doris Horenkamp und Reinhard Venjakob von der Ini bei der Präsentation des Programms noch nicht sagen. Da man kurzfristig für die Organisation der Stadtranderholung eingesprungen sei, befinde man sich noch in der Planungsphase.
Die Erziehungsberechtigten können ihre Kinder am 28. und 29. März von 8 bis 12 Uhr in den Räumen der DPWV, Kastanienweg 4, anmelden. „Die Gebühr von 100 Euro muss in bar mitgebracht werden“, erklärt Thomas Assmann. Erstmals werden auch behinderte Kinder an der Stadtranderholung teilnehmen können. Hierfür ist eine Anmeldung in der Don Bosco Schule an der Holzstraße möglich. Auch neu ist das Frühstücksangebot, das die Kinder von 7.45 bis 9 Uhr wahrnehmen können. Außerdem wird wieder ein Fahrdienst eingerichtet.
Es werden noch Betreuer gesucht. Interessierte können sich unter Tel. (0 29 41) 75 21 60 melden.
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Text/Photo "Der Patriot" |
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| Mut-Preis“ für Marathon |
20.03.2007 |
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Lebenshilfe verleiht erstmals Auszeichnung für besondere Leistungen. Nach zwölf Jahren gibt Waltraud Soltau Vorsitz an Joachim Gehrmann ab
LIPPSTADT Die Lebenshilfe Lippstadt hat einen neuen Vorsitzenden: Nach zwölf Jahren übergab die scheidende Vorsitzende Waltraud Soltau im Rahmen der Mitgliederversammlung ihr Amt an Joachim Gehrmann. Der Vater eines behinderten Sohnes ist bereits seit zwei Jahren im Vorstand tätig.Wahlleiter Georg Kersting bescheinigte der scheidenden Vorsitzenden und ihren Mitstreitern ein engagiertes und wirkungsvolles Eintreten für den Verein bzw. die Interessen der Behinderten. „Mit ihren Vorstandsmitgliedern haben Sie das Schiff Lebenshilfe sicher durch die zurückliegenden zwölf Jahre gesteuert“, so Kersting. Ganz zurück zieht sich Waltraud Soltau nicht; sie wird weiterhin als beratendes Mitglied im Vorstand aktiv bleiben.
Ebenfalls nicht erneut zur Wahl standen die Vorstandsmitglieder Susanne Gelhard und Heinz-Martin Brüggemeier, die in der Vergangenheit schwerpunktmäßig für die Wohnheime verantwortlich gewesen waren. Zu ihren Nachfolgern wählten die knapp 90 anwesenden Mitglieder Dr. Gürcan Aydincioglu sowie Ute Kußmann. Bestätigt wurde außerdem Friedrich Müller als weiteres Vorstandsmitglied.
Den Wahlen vorausgegangen war ein umfassender Jahresbericht über die vielfältigen Aktivitäten der Lebenshilfe. So erinnerte Waltraud Soltau unter anderem noch einmal an die zurückliegende Fußballweltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung in Lippstadt und an die gut angenommenen Freizeitangebote wie zum Beispiel die regelmäßig stattfindende Disco auf Gut Mentzelsfelde oder die von der Karl-Bröcker-Stiftung geförderten Tagesausflüge.
Einen Höhepunkt der Versammlung bildete dann die erstmalige Verleihung des mit 200 Euro dotierten Preises „Mut“. „Wir möchten heute und in Zukunft einen Preis für besondere, außergewöhnliche Leistungen an Menschen mit Behinderung verleihen“, erläuterte Waltraud Soltau. Als erste Preisträgerin erhielt Gerda Falke die vom Dedinghauser Künstleratelier „T8“ kreierte Statue mit dem Namen „Mut“ überreicht. Die Autistin hatte mit Brigitte Richter, Mitarbeiterin der Lebenshilfe, erfolgreich den Marathonlauf 2006 in New York bewältigt.
Vorbereitet worden auf dieses Ereignis war sie von Lauftherapeut Barthel Schumacher, der bereits seit zehn Jahren die integrative Lauftherapie leitet. Hier können Bewohner der Wohngruppen gemeinsam mit anderen Lippstädtern laufen. Als Dank für sein langjähriges Engagement erhielt Schumacher einen Blumenstrauß überreicht.
Bevor die Versammlung mit einem Vortrag von Thomas Profazi, Referatsleiter für Angebote der Behindertenhilfe beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe, zum Thema „Ambulant unterstützendes Wohnen“ endete, beschloss die Versammlung die Gründung einer gemeinsamen gGmbH mit dem Verein für Betreutes Wohnen. Die Vorteile eines solchen Zusammenschlusses wie etwa die entstehenden Synergieeffekte hatte zuvor Lebenshilfe-Geschäftsführer Wilhelm Glarmin erläutert.
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Text/Photo "Der Patriot" |
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| Spielgerät dient Bewegung |
07.12.2006 |
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Pädagogische Frühförderung der Lebenshilfe hat sich im Rathaus etabliert. Kegler unterstützen die Einrichtung mit einer großzügigen Spende.
Anröchte: Fröhliche Stimmen spielender Kinder sind aus dem ehemaligen Büro zu hören, in dem einstmals der frühere Gemeindedirektor Robert Budde residierte. In dem Raum, in dem damals dessen Sekretärin arbeitete, haben es sich Mütter in einer kleinen Sitzecke gemütlich gemacht und tauschen Erfahrungen aus.
Spielzimmer im Büro des Gemeindedirektors
Diese Szenen bieten sich nun in der ersten Etage des historischen Rathauses der Gemeinde Anröchte. Dort hat sich mittlerweile die Außenstelle der Pädagogischen Frühförderung der Lebenshilfe Lippstadt etabliert, um ortsnah Mädchen und Jungen zu fördern, deren Entwicklung anders verläuft, wie bei Risikokindern z.B. nach einer Frühgeburt oder Nachwuchs, der mit einer Behinderung das "Licht der Welt" erblickt. Nicht zuletzt ebenfalls bei Anfallsleiden, skizzierte Maria Struchholz aus Reihen des Lebenshilfe-Teams im Gespräch mit unserer Zeitung.
Die Außenstelle für die Pädagogische Frühförderung betreut derzeit 16 Mädchen und Jungen, die aus Anröchte und den umliegenden Dörfern oder u.a. auch Städten und Gemeinden kommen.
Die Entwicklungsförderung setzt am jeweils individuellen Entwicklungsstand und der jeweiligen Lebenssituation der Kinder an. Die Förderung basiert auf einer gezielten Beobachtung, Entwicklungsdiagnostik und einem ganzheitlichen Ansatz, zeigte Maria Struchholz ganz anschaulich auf. Die Mädchen und Jungen, z.B. mit Down-Syndrom oder einem klaren Behinderungsbild, werden in der Gruppe, aber auch einzeln, also ganz individuell, gefördert.
Die Beschäftigung mit den Kindern beginnt mitunter bereits kurze Zeit nach der Geburt und erstreckt sich dann bis ins Schulalter. Unterstützung findet der Nachwuchs, um soziale Kontakte zu entwickeln, bei der Sprachförderung oder wenn die Bewegungen der Kinder Unsicherheiten aufzeigen, um an dieser Stelle nur einige Beispiele zu nennen.
Eine ganz spezielle Unterstützung erfuhr jetzt die Anröchter Außenstelle der Pädagogischen Frühförderung selbst, nämlich in finanzieller Natur. Die jungen Damen des Kegelclubs "Artenschutz" spendeten nämlich 500 Euro für die Lebenshilfe-Einrichtung. Bei dieser Summe handelte es sich um den Erlös des Keglerballes 2006, den die "Artenschützerinnen" im Januar ausrichteten.
Geld wurde ganz sinnvoll angelegt
Die Keglerinnen konnten sich jetzt bei einem Besuch im historischen Rathaus davon überzeugen, dass das Geld gut angelegt wurde, nämlich für ein Spielgerät, das der Bewegungsentwicklung der Kinder dient. Dafür sagten Lebenshilfe Geschäftsführer Wilhelm Glarmin und Maria Struchholz sowie ihre Kolleginnen herzlichen Dank. Keine Frage, dass das neue Spielzeug den Kindern sehr gefällt.
Text "Der Patriot" |
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| Feiern ohne Zapfenstreich |
07.10.2006 |
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Disco-Projekt der Lebenshilfe ist einzigartig in Lippstadt und Umgebung. Seit einem Jahr treffen sich Menschen mit und ohne Behinderung zum Feiern
"Echt geil!" Mit diesen Worten kommentiert Michael Lenzner am Donnerstagabend die Disco der Lebenshilfe Lippstadt in Cosacks Brauerei. Seit einem Jahr organisieren Carsten Bunse, Carolin Diekmann und Ceu Andrade von der Lebenshilfe jeden ersten Donnerstag im Monat in der Discothek auf dem Gelände von Gut Mentzelsfelde einen Discoabend für Menschen mit Behinderungen und deren Freundeskreis.
"Wir sind ziemlich einzigartig in der Gegend", berichtet Bunse. Die Leute kämen nicht nur aus dem Kreis Soest, sondern auch aus den umliegenden Kreisen Paderborn und Gütersloh.
Klar, dass das einjährige Bestehen am vergangenen Donnerstag gebührend gefeiert wurde. Die Stimmung sei allerdings an jedem Abend riesig, wie die regelmäßigen Teilnehmer versicherten. Michael Lenzner zum Beispiel ist mit seinen Kumpeln Maximilian Pinzke, Sebastian Wienhold und Ralf Peters seit den Anfängen mit dabei. "Wir feiern immer bis zum Schluss", erzählt Maximilian Pinzke mit einem verschmitzten Lächeln.
Da springen die vier jungen Männer auch schon auf die Tanzfläche. Die ersten Akkorde der Fußball-WM-Hymne der Band Sportfreunde Stiller sind erklungen und gemäß der Liedzeile stimmen auch in dieser Disco alle ein: "54, 74, 90 ..".
Einen Zapfenstreich gibt es für den Discoabend genauso wenig wie eine Altersbegrenzung. "Wer Spaß an Musik hat, kommt und so lange Party ist, wird gefeiert", so Bunse. Eine Besonderheit hat die Disco der Lebenshilfe noch: Sie bietet auch Eltern behinderter Kinder Raum zum Gespräch. "Es hat sich etabliert, dass sich die Eltern, die ihre Kinder zur Disco bringen, parallel in einem Nebenraum treffen und sich dort austauschen", erklärt Bunse.
Die Disco, die als Projekt der Lebenshilfe gemeinsam mit Sozialpädagogikstudenten der Fachhochschule Paderborn begann, ist inzwischen zu einem Begriff in Lippstadt und für viele Menschen mit Behinderungen ein Fixpunkt im Terminkalender geworden.
Text/Foto: "Der Patriot" |
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| Lebenshilfe stellt zwei Teams |
23.09.2006 |
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Unter dem Motto "run & fun" wurde bei den "Sparkassen-City-Classics" in Gütersloh unter anderem ein 5 km Team-Lauf angeboten. Dieses nutzte die Lebenshilfe Lippstadt zum zweiten Mal und schickte zwei Teams ins Rennen - ein Damenteam und ein gemischtes Team. Jede Mannschaft bestand aus drei Läufern, die vier mal eine Rundstrecke von 1,25 km durch die Gütersloher Innenstadt zurücklegen mussten. Die Läufer waren begeistert von der Stimmung rund um den Lauf. So sorgten Live Bands und die zahlreichen Zuschauer dafür, dass die Runden mit Spaß durchlaufen werden konnten. Die Teams liefen Zeiten unter 1.30 Stunden und erzielten damit hervorragende Ergebnisse. |
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| WM-Motto "Anders ist auch normal" |
06.09.2006 |
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WM-Motto "Anders ist auch normal" ist mehr als nur ein einfacher Slogan 4500 Zuschauer feuern deutsche Auswahl beim 0:0 an / Beitrag zur Integration geistig behinderter Menschen
"Auf geht´s Deutschland, schieß ein Tor": 4500 Zuschauer feuerten gestern Nachmittag im Lippstädter Stadion am Waldschlösschen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft für geistig behinderte Menschen an. Fotos (7): Marcus Bottin Jugendfußballer aus dem Kreis Lippstadt begleiteten die Nationalfußballer ins Stadion und stellten sich zur Nationalhymne auf. Botschafter bei der WM für geistig behinderte Menschen: Christoph Daum unterstützte die Nationalelf gestern in Lippstadt mit Trainer Willi Breuer (hinten). Wimpeltausch vor dem Anpfiff: Kapitän Guido Skorna überreichte den deutschen Wimpel an Niall Gallagher. Nichts geschenkt wurde sich in den Zweikämpfen: Die Nordiren gingen robust zu Werke, auch mal mit einem zu hohen Bein.Perfekte Organisation: Der SV Lippstadt 08 und die Lebenshilfe für behinderte Menschen in Lippstadt sorgten für einen reibungslosen Ablauf im Stadion am Waldschlösschen.
Lippstadt/Kreis Soest.
"Anders ist auch normal" ist das Motto der Fußball-Weltmeisterschaft für geistig- oder lernbehinderte Menschen. 4500 Zuschauer im schwarz-rot-gold geschmückten Lippstädter Waldschlösschen machten aus dem Slogan gestern Nachmittag ein fröhliches WM-Fest.
Nichtbehinderte und behinderte Menschen, darunter viele Kinder, verfolgten im ausverkauften Stadion in Lippstadt gemeinsam das Spiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Nordirland. Der SV 08 Lippstadt hätte bis zu 8000 Karten absetzen können. "Aber dann hätten wir Tribünen aufbauen müssen", sagt Vereinsvorsitzender Friedhelm Barczik. Ein Sicherheitsrisiko, denn: "Darauf können Menschen im Rollstuhl nur sehr schwer Platz nehmen." Also habe man auf größere Kapazitäten verzichtet. "So ein friedliches Miteinander ist doch sowieso viel schöner."
0:0 spielte die deutsche Nationalmannschaft für geistig behinderte Menschen und muss damit im letzten Gruppenspiel gegen Russland mindestens unentschieden spielen, um das Viertelfinale zu erreichen.
Vor so vielen Zuschauern treten die Nationalfußballer nur selten auf. "Das ist der Wahnsinn", sagt beispielsweise Andreas Timm. Minutenlang schrieb der Mittelfeldspieler vom B-Kreisligisten Essen-Frillendorf nach dem Schlusspfiff Autogramme, gab ein Interview für den Westdeutschen Rundfunk und unterhielt sich mit neugierigen Kindern. "Eigentlich ist das schon normal", sagt Timm. Schließlich ist er zum vierten Mal bei der Weltmeisterschaft dabei. "Aber es ist immer wieder schön."
Bernd Fischer zählt zum Trainerkreis der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für geistig behinderte Menschen. Was ist der größte Unterschied zur Arbeit mit nichtbehinderten Fußballern? "Es hat noch mehr Bedeutung, auf die Psyche der Spieler zu achten", sagt er. "Mehr Einfühlungsvermögen ist natürlich gefragt. Wer die Ohren hängen lässt, muss intensiv aufgebaut werden. Andere Spieler lassen sich schneller motivieren. Eigentlich ist es so, wie in jeder Profi-Bundesligamannschaft auch."
Eben so, wie der Slogan dieser Fußball-Weltmeisterschaft schon verrät: "Anders ist auch normal."
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| Schüler entdecken spielerisch ihre Gemeinsamkeiten |
05.09.2006 |
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Beim Sportfest der Don-Bosco-Schule kicken 300 Pennäler am Waldschlößchen. WM der Menschen mit Behinderungen verleiht Veranstaltung besonderes Flair
LIPPSTADT „Fußball ist ein ideales Thema, um über alle Vorurteile hinweg Menschen anzusprechen.“ Davon ist Uwe Hübner überzeugt. Der Moderator, Musiker und Botschafter der WM für Menschen mit Behinderungen machte gestern beim WM-Spiel Deutschland–Nordirland auf dem WM-Truck am Waldschlößchen kräftig Stimmung.Davon profitierten jedoch nicht nur die Fußballer im großen Spiel am späten Nachmittag. Auch 300 Schüler aus sechs verschiedenen Schulen der Umgebung nahmen Hübners Worte mit auf den Platz. Vor dem Länderspiel machten sie gestern Morgen im Rahmen des Spiel- und Sportfestes der Don-Bosco-Schule Bad Waldliesborn den Rasen im Stadion an der Barbarossastraße unsicher und hielten gezielt auf das runde Leder. Mit dabei neben der Don-Bosco-Schule: die Drost-Rose-Realschule, das Evangelische Gymnasium, die Bodelschwingh-Schule aus Soest, die Werkstatt für behinderte Menschen Lippstadt und die Vincenz-von-Paul-Schule. Als besondere Gäste nahm eine Delegation mit Schülern und Lehrern aus Litauen an dem Fest teil. Sie sind derzeit zu Gast in der Don-Bosco-Schule.
„Es ist einfach großartig, dass wir die Chance bekommen haben, vor dem wichtigen Spiel unser Fest an gleicher Stelle zu feiern. Das gibt dem Ganzen einen besonderen Rahmen“, machte Don-Bosco-Schulleiter Wolfgang Janus deutlich und wies vor allem auf die Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe hin. Eigentlich sei ein Fußballturnier mit Mannschaften der verschiedenen Schulen geplant gewesen. Allerdings sei die Stärke der Spieler sehr unterschiedlich. „Nun starten wir mehrere Freundschaftsspiele und zwar zum einen zwischen Mannschaften mit nicht-behinderten Schülern, zum anderen treten Schüler mit Behinderung gegeneinander an“, so Janus. Dann gebe es noch ein Mix-Spiel, bei dem behinderte und nicht-behinderte Schüler miteinander und gegeneinander spielen. Nach dem Kicken bekamen alle Teilnehmer zur Erinnerung eine Urkunde überreicht.
Darüber hinaus gab es rund um das Fußballfeld Aktionen wie Torwandschießen und Menschenkicker. Uwe Hübner machte derweil auf der Showbühne Stimmung. Im Gepäck hatte er Amy Elaine mit ihrer offiziellen WM-Hymne „There is a Dream“ und die Newcomerband Neuerdinxx.
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| 3 500 Zuschauer sehen tolles Spiel, aber kein Tor |
05.09.2006 |
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Deutsche Nationalmannschaft hätte gestern auf dem Waldschlößchen die WM-Partie gegen Nordirland nach Super-Chancen gewinnen müssen
LIPPSTADT Schade, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kam gestern im Vorrundenspiel der Fußball-Weltmeisterschaften der Menschen mit geistiger Behinderung gegen Nordirland trotz zahlreicher hochkarätiger Chancen nicht über ein 0:0 hinaus. Aber die etwa 3 500 Zuschauer auf dem Lippstädter Waldschlößchen verließen dennoch total zufrieden den Platz, denn beide Mannschaften gaben von der ersten bis zur letzten Minute alles.Die athletisch gut ausgebildeten Spieler kämpften ohne Ende und hatten ganz zur Freude der Fußballfans aus nah und fern auch in spielerischer Hinsicht einiges zu bieten. Klasse, wie da so manche schöne Kombination zügig vor des Gegners Tor getragen wurde.
Allerdings hätten die Spieler von Trainer Willi Breuer vor allen in den letzten 20 Minuten ein Tor erzielen müssen. Denn da sahen sich die Nordiren einem wahren Power-Play ausgesetzt und hatten großes Glück, dass die Deutschen ihre vielen guten Chancen nicht nutzen konnten.
Da hielt es auch den erfahrenen Coach Christoph Daum, der ansonsten ruhig neben Trainer Willi Breuer saß, nicht auf seinem Sitz. Auch er fieberte richtig mit. Kein Wunder, begleitete Christoph Daum die deutsche Mannschaft in seiner Eigenschaft als Motivationshelfer auch gestern den ganzen Tag, hatte mit ihr morgens im Mannschaftsquartier in der Sportschule Kaiserau gefrühstückt und danach trainiert, um dann die Fahrt nach Lippstadt anzutreten. Nach dem Spiel war der prominente Fußballer aber schnell wieder weg. „Er will nicht so im Mittelpunkt stehen“, meinte ein Verantwortlicher aus dem Mannschaftsstab. Aber Christoph Daum erfüllte vor und nach dem Abpfiff noch die Autogrammwünsche der zumeist jugendlichen Fans.
Und davon waren gestern sehr, sehr viele auf dem Waldschlößchen. Überall wehten Deutschlandfahnen im Wind, zahlreiche Fans trugen das Trikot der Nationalmannschaft und hatten schwarz-rot-goldene Schals um den Hals. Es herrschte wieder ein Hauch von WM-Stimmung im weiten Rund des Stadions. Und die Spieler auf dem grünen Rasen trugen mit ihrer guten Leistung dazu bei, dass es auch mal lauter wurde auf den Rängen. Natürlich vor allem dann, wenn sich für die Breuer-Elf gute Möglichkeiten ergaben. Aber Nordirland stand sehr kompakt. Da mussten zunächst Standardsituationen helfen. So köpfte Guido Skorna nach einem Eckball (12.) ebenso über das Tor wie Adolf Blum (18.). Als Dehmir dann allein auf den Torwart zulief, lag das 1:0 wieder in der Luft. Aber der Keeper reagierte großartig (31.).
Nach der Pause lief den Den Deutschen lief die Zeit davon. Immer wieder stürmten sie nach vorne, aber vor allem Andreas Timm und Amet Dehmir hatten einfach kein Glück. Einmal musste sogar die Latte für Nordirland retten. Es blieb schließlich beim 0:0.
Ein dickes Lob verdienten sich am Ende die heimischen Organisatoren von der Lebenshilfe mit Willi Glarmin an der Spitze sowie die Helfer des SV Lippstadt, dessen Präsident Friedhelm Barzik nach Spielende angesichts der tollen Kulisse und des flotten Spiels voll des Lobes war. Da pflichteten ihm Schirmherr Wilhelm Riebniger und Bürgermeister Christof Sommer nur bei.
Weil Gruppengegner Russland gestern Japan besiegte, haben Deutschland und Russland nun vier Punkte. Beide spielen am Donnerstag auf der Bielefelder Alm gegeneinander. „Das wird ein echtes Endspiel, weil der Verlierer dann wohl gegen England spielt“, so Trainer Breuer.
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| Fußball-WM der Menschen mit Behinderung |
05.09.2006 |
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Deutschland und Nordirland 0:0
Ein torloses Unentschieden hat die deutsche Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung den vorzeitigen Viertelfinal-Einzug gekostet. Nach dem Traumstart gegen Japan (3:0) musste sich die Mannschaft von Coach Willi Breuer trotz hochkarätiger Chancen mit einem Punkt gegen Nordirland zufrieden geben.
Spielmacher Dehmir verpasste den vorzeitigen Viertelfinal-Einzug.
Nach dem ersten harten Dämpfer für die hohen Ambitionen benötigt die deutsche Elf am Donnerstag (07.09.06) gegen Russland in der Bielefelder Schüco-Arena (12.15 Uhr) einen Punkt, um die Runde der letzten Acht aus eigener Kraft zu erreichen.
"Ich bin traurig, weil wir allein sechs hundertprozentige Gelegenheiten hatten. Aber wir können immer noch der Gruppensieger werden und Weltmeister England bis zum Finale aus dem Weg gehen", sagte Breuer. Vor allem seinen Offensivspielern Andreas Timm und Bernhard Binder hatten die Nerven im Abschluss versagt.
Vor 4500 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Waldschlösschen in Lippstadt waren die Gastgeber, bei denen der derzeit vereinslose Coach Christoph Daum erneut als Motivator auf der Bank Platz nahm, bei strahlendem Sonnenschein drückend überlegen.
Viertelfinale in Bottrop
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Die Fußball-WM der Menschen mit Behinderung
Im Spiel gegen Russland steht die deutsche Auswahl in Bielefeld unter Zugzwang. Gegen die Osteuropäer, die Japan mit 1:0 schlugen, muss für den Einzug in die Runde der letzten Acht mindestens ein Remis erreicht werden. Sollte sich Deutschland qualifizieren, würde das Team im Viertelfinale am 10. September in Bottrop spielen.
In der zweiten Begegnung der Gruppe A setzte sich Russland in Stemwede 1:0 gegen Japan durch und liegt in der Tabelle mit vier Zählern hinter der punktgleichen deutschen Mannschaft auf Platz zwei. Das Torverhältnis der Deutschen (3:0) ist um zwei Treffer besser als das der Russen (1:0). Nordirland folgt mit zwei Punkten auf Platz drei, Japan (0) bleibt Letzter und kann nicht mehr weiterkommen.
Zweiter Sieg für England
In der Gruppe B gelang Titelverteidiger England auch im zweiten Spiel ein klarer Erfolg. Dem 11:1-Auftaktsieg über Mexiko ließ der Mitfavorit am Montag in Celle ein 10:0 über Südkorea folgen und hat damit bereits das Viertelfinale erreicht. Ungarn liegt nach einem 1:1 gegen Mexiko im zweiten Turnierspiel in Braunschweig auf Tabellenplatz zwei, muss aber noch ums Weiterkommen bangen.
Niederlande bezwingen Australien
In der Gruppe C unterlag Portugal im Münchner Dante-Stadion 1:4 gegen Südafrika, das damit die Tabellenführung behauptete und vorzeitig ins Viertelfinale einzog. Den zweiten Platz sicherten sich die punktgleichen Franzosen, die Bosnien-Herzegowina 3:0 besiegten und damit ebenfalls unter den letzten Acht stehen.
In der Gruppe D siegte Polen in Arendsee mit 2:0 über Saudi-Arabien. Unterdessen feierte die Niederlande in Gardelegen einen 52:2-Sieg gegen Australien und hat somit zumindest noch theoretische Chancen aufs Weiterkommen.
Bei der vierten WM des Weltverbandes INAS-FID dürfen nur Menschen mit Lernschwäche, die einen Intelligenzquotienten von maximal 75 haben, teilnehmen. Ziel des Gastgebers, der fast ausschließlich mit Spielern aus der Kreisliga aufläuft, ist der Einzug in das Endspiel am 16. September in Leverkusen.
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| Nur 0:0 gegen Nordirland |
05.09.2006 |
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WM der Behinderten: Deutsche
machen es spannend
Das deutsche Fußball-Nationalteam der geistig Behinderten hat bei der Weltmeisterschaft den vorzeitigen Einzug in das Viertelfinale verpasst. In Lippstadt kam die Mannschaft über ein 0:0 gegen Nordirland nicht hinaus.
Bei der Weltmeisterschaft des Weltverbandes INAS-FID dürfen nur Menschen mit Lernschwäche, die einen Intelligenzquotienten von maximal 75 haben, teilnehmen. Ziel der Deutschen, die fast ausschließlich mit Spielern aus der Kreisliga auflaufen, ist der Einzug in das Endspiel am 16. September in Leverkusen.
Kleiner Dämpfer
Auf dem Weg dorthin stellt das 0:0 gegen die Nordiren einen kleinen Dämpfer dar. Vor 5000 Zuschauern im Stadion am Waldschlösschen hatte die deutsche Elf zwar wesentlich mehr vom Spiel, vergab aber reihenweise Torchancen.
So steht die deutsche Auswahl am Donnerstag (12.15 Uhr) auf der Bielefelder Alm gegen Russland unter Zugzwang. Gegen die Osteuropäer, die am Donnerstag Japan mit 1:0 geschlagen hatten, müssen die Deutschen mindestens unentschieden spielen, um die Runde der letzten acht erreichen. Sollte sich Deutschland qualifizieren, würde das Viertelfinale am 10. September in Bottrop ausgetragen.
Co-Trainer Daum
Im Auftaktmatch hatte das Team von Trainer Willi Breuer, dem wieder der frühere Bundesliga-Trainer Christoph Daum assistierte, Japan mit 3:0 geschlagen.
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| Behinderten-Weltmeisterschaft: Erster Rückschlag für deutsches Team |
05.09.2006 |
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Nullnummer gegen Nordirland
Nicht's war es mit dem vorzeitigen Einzug der deutschen Nationalmannschaft für Menschen mit Behinderung bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land. Die Auswahl des Deutschen Behinderten-Sportverbandes (DSB) kam am Montag in Lippstadt gegen Nordirland nicht über ein 0:0 hinaus. Das erste Spiel der Gruppe A hatten die Gastgeber noch mit 3:0 gegen Japan gewonnen.
Hatte die Chancenauswertung zu bemängeln: Nationaltrainer Willi Breuer.
© dpa Vor 5000 Zuschauern im Stadion am Waldschlösschen vergaben die Deutschen einen leicht möglichen Sieg durch schlechte Chancenauswertung. Das Team von DSB-Trainer Willi Breuer - assistiert von Christoph Daum - steht nun im dritten Vorrundenspiel an diesem Donnerstag (12.15 Uhr) in Bielefeld gegen Russland unter Zugzwang.
Die Russen hatten Japan mit 1:0 besiegt, also reicht ein Unentschieden, um in die Runde der letzten Acht einzuziehen.
Möglicher Viertelfinaltermin wäre dann der 10. September, Spielort Bottrop.
"Ich bin traurig, weil wir allein sechs hundertprozentige Gelegenheiten hatten. Aber wir können immer noch der Gruppensieger werden und Weltmeister England bis zum Finale aus dem Weg gehen", sagte Breuer, nachdem vor allem seinen Angreifern Andreas Timm und Bernhard Binder die Nerven im Abschluss versagt hatten.
Der Weltverband INAS-FID trägt die WM zum vierten Mal aus. Es dürfen nur Menschen mit Lernschwäche, die einen Intelligenzquotienten von maximal 75 haben, daran teilnehmen.
Das deutsche Team, das fast nur mit Akteuren aus der Kreisliga antritt, strebt die Finalteilnahme am 16. September in Leverkusen an.
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| Ballkünstler auf der RüFa |
02.05.2006 |
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Spieler der Fußballnationalmannschaft der Menschen mit geistiger Behinderung erklärten: „Es ist normal, verschieden zu sein“
RÜTHEN Vier besondere Ballkünstler statteten der RüFa am Samstagnachmittag einen Besuch ab: Andreas Timm, Rodel Schmitz, Dino Winterich und Guido Skorna aus der Fußballnationalmannschaft der Menschen mit geistiger Behinderung. Die Nationalspieler kamen direkt von der Gruppenauslosung für die Fußballweltmeisterschaft der mental Behinderten – die vom 26. August bis zum 17. September in Deutschland stattfindet – aus Berlin nach Rüthen und staunten, dass es in einem solch kleinen Ort eine so große Messe gebe.„In der Vorrunde müssen wir uns Russland, Japan und Nordirland stellen“, erklärte der ehemalige Mannschaftskapitän Andreas Timm. Der Clou: Das Spiel gegen Nordirland findet am 4. September im Lippstädter Stadion am Waldschlösschen statt. .
Darum hatten die Behindertensportler ein großes Anliegen: „Wir möchten den Bekanntheitsgrad unserer Fußball-WM fördern.“ Auf der Event-Bühne stellten sich die Fußballer dann auch den Fragen des Vorsitzenden der Werbegemeinschaft, Edgar Horstschäfer, und erzählten dem Publikum, wie sie sich auf die kommenden Spiele vorbereiten. Es ist völlig klar – beim Behindertenfußball gelten die selben Regeln wie bei den Nichtbehinderten. Passend dazu war auch die Botschaft die die Sportler vermittelten: Es ist normal, verschieden zu sein.
Auch zum gemeinsamen Messestand der Lebenshilfe und der Rüthener Behindertensportgemeinschaft machten die Nationalspieler einen Abstecher und erzählten den Besuchern etwas über ihren Sport.
Für das sportliche Großereignis hat sich die Mannschaft eins fest vorgenommen: „Wir werden unser Bestes geben und wollen auf jeden Fall gewinnen.“
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| Osteraktion für junge Behinderte im Atelier T8 |
13.04.2006 |
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Im Atelier T8 in Dedinghausen wurde in den letzten drei Tagen eifrig geschweißt, gemalt und gehämmert: 22 behinderte Kinder im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren hatten die Gelegenheit, unter Anleitung der beiden Künstler Katinka Winz (3.v.l.) und Rainer Westerkamp (Mitte hinten) ihren eigenen künstlerisch gestalteten Osterschmuck herzustellen. Initiiert und finanziert wurde das Projekt von der in Geseke ansässigen Karl-Bröcker-Stiftung, die sich für hilfsbedürftige Kinder einsetzt. „Wir veranstalten einmal im Jahr ein Sommerfest für behinderte Kinder und hatten die Idee, auch mal etwas Kreatives anzubieten“, erklärt die Vorstandsvorsitzende Martina Demmer (2.v.l.). Die passenden Partner fand sie in der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt (links im Bild: Geschäftsführer Wilhelm Glarmin), die unter dem Motto „Mach mit...“ regelmäßig Freizeitangebote für junge Behinderte organisiert, und im Atelier T8. Die meisten Teilnehmer der Osteraktion sind Schüler der Lippstädter Don-Bosco-Schule. Gestern durften die jungen Künstler je ein eigenes Osternest mit einem bemalten Gipsei, einen aus Metall geschweißten Hasen und dazu noch ein paar Ostergeschenke mit nach Hause nehmen. Zum Abschluss wartete noch eine besondere Überraschung auf die Jugendlichen, bekamen sie doch unerwarteten Besuch vom Zauberer Ludgero aus Hamm und seinem Flohzirkus.
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| Gemeinsam Ziele setzen |
21.03.2006 |
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Lebenshilfe Lippstadt stellt auf ihrer Jahresversammlung neue Projekte vor
BAD WALDLIESBORN „Ich denke, wir alle bauen, erweitern, ändern, überlegen setzen Ziele gemeinsam“. Auf diese Formel brachte die Vorsitzende der Lebenshilfe Lippstadt, Waltraut Soltau, jetzt ihre Jahresbilanz. Im Mittelpunkt stehe bei der Lebenshilfe die Einbindung von Behinderten in den Alltag. Stolz verwies Soltau auf den Fußballweltmeistersong, den die Behinderten der Lebenshilfe im Lippstäter Stadttheater vorgestellt haben. Der Song ist der Beitrag der Behinderten der Lebenshilfe für die Fußballweltmeisterschaft der Menschen mit Behinderung, die in 42 deutschen Städten, unter anderem auch im Stadtion am Waldschlösschen in Lippstadt, stattfindet.Darüber hinaus verwies die Vorsitzende auf „das neue Kind der Lebenshilfe“, das Ambulant Unterstützte Wohnen (AUW). Behinderte, die in einer eigenen Wohnung leben, können auf die stundenweise Hilfe durch Betreuer zurückgreifen. Eine entscheidende Rolle spielt bei dem Verein weiterhin die Frühförderung. Häufig seien die Mitarbeiter der Lebenshilfe erste Anlaufstelle für Eltern, wenn es Probleme gibt. Daher sei es sinnvoll, die Kindertagesstätte „Tandem“ zu einem Familienzentrum auszubauen.
Auch im Bereich der Behindertenwerkstatt wusste Soltau Positives zu berichten. Die Auslastung sei 2005 gut gewesen. Insgesamt gab es 760 Arbeitsplätze für körperlich, geistig oder psychisch Behinderte in der Werkstatt für Behinderte.
Bei den Wahlen wurden die Delegierten für die Mitgliederversammlung des Landesverbands bestimmt. So treten für die Lebenshilfe Lippstadt Waltraut Soltau, Willi Glarmin, Ulrike Buschmeyer, Anette Frische und Joachim Gehrmann an. Bei der Bundesvereinigung sind von der Lebenshilfe nur Waltraut Soltau und Willi Glarmin vertreten.
Den Vorstand bilden: Waltraut Soltau, Alfred Balke, Erika Pempeit, Willi Glarmin, Susanne Gelhardt, Erich Postler, Friedrich Müller und Joachim Gehrmann.
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| Neues Projekt: Schüler der Don-Bosco-Schule und vom EG spielen gemeinsam Fußball |
16.03.2006 |
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Gegen Schalke voll motiviert
LIPPSTADT „Mit neuen Freunden zur Fußball-WM der Menschen mit Behinderung“ lautet das Motto des Schülerwettbewerbs, der die Don-Bosco-Schule und das Evengelische Gymnasium zu einem gemeinsamen Projekt inspiriert hat.Seit Anfang März treffen sich die etwa 30 Schülerinnen und Schüler beider Schulen, um gemeinsam Fußball zu spielen und zu trainieren, um sich abschließend mit einer Jugendmannschaft des FC Schalke 04 zu messen. Der Wettbewerb Ballfieber will auf die im September in Deutschland stattfindende Behinderten- WM aufmerksam machen, bei der auch Lippstadt Austragungsort für ein Qualifikationsspiel sein wird. Ziel ist es aber auch, die verbindende Kraft des Fußballs im Sinne der Integration behinderter Menschen zu nutzen.
Mit ihrem Projekt wollen beide Schulen demonstrieren, das junge Schülerinnen und Schüler mit und ohne Behinderung in einer gemeinsamen Aktion rund um den Fußball problemlos zusammenkommen können.
Wie das erste Treffen bereits gezeigt hat, verbindet der Spaß an diesem Sport die Fünftklässler und hilft ihnen Hemmungen sofort zu überwinden. Begleitet wird das Projekt von Dr. Wolfgang Diekmann, Schulleiter des EG und den beiden Sonderschullehrern Ludwig Pehlke und Hans-Dieter Kurtz.
Heinz Knüwe, ehemaliger Bundesliga-Profi und jetziger Trainer der 1. Mannschaft des SV Lippstadt, unterstützt dieses Projekt, indem er sich für die Durchführung einer Trainingseinheit zur Verfügung gestellt hat.
Ein besonderer Wunsch der Projektbeteiligten hat gute Chancen in Erfüllung zu gehen. Der Traditionsverein FC Schalke 04 hat auf Anfrage der beiden Schulen spontan seine Zusammenarbeit zugesagt. Die Schülerinnen und Schüler werden die Möglichkeit erhalten, in Gelsenkirchen ein Spiel gegen eine Jugendmannschaft des FC Schalke 04 auszutragen. Dieser besondere Höhepunkt des Projekts soll natürlich auch mit einem Besuch der Veltins-Arena verbunden werden. Wenn der Terminplan der Profis es zulässt, bestehen gute Chancen, dass auch ein Zuschauen beim Training mit auf dem Programm steht.
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| Stolz für Deutschland zu spielen |
15.03.2006 |
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LIPPSTADT Vom 26. August bis 17. September findet in Deutschland die Fußball-Weltmeisterschaft für Menschen mit Behinderung statt. Auch Lippstadt ist als Austragungsort dabei. Deshalb besuchte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft, Andreas Timm, die Sportlerehrung im Stadttheater.
Wie lange spielen Sie schon für Deutschland?
Timm: Seit zwölf Jahren. In dieser Zeit habe ich 70 Länderspiele bestritten und dabei 55 Tore erzielt.
Dann waren Sie sicher auch vor vier Jahren in Japan mit von der Partie...
Timm: Ja, ein sehr schönes Erlebnis. Die Menschen dort waren sehr freundlich und haben sich ständig verbeugt. Und richtig sauber war es überall. Wir sind damals Vierter geworden.
Wie viele Zuschauer kommen zu den Spielen der Nationalmannschaft?
Timm: Am Anfang waren es nur eine Hand voll. 600 Zuschauer sind schon top. In Leverkusen haben wir einmal vor 25 000 gespielt. Das war richtig klasse! Wir sind auch gut in Form. Zuletzt haben wir gegen Vizeweltmeister Holland mit 3:1 gewonnen. Deutschland gegen Holland, das sind ja immer besondere Duelle.
Wie ist das für Sie für Deutschland zu spielen?
Timm: Es gibt eigentlich keinen Unterschied zwischen der Klinsmann-Elf und uns. Nur die bekommen viel Geld und wir sind stolz für Deutschland zu spielen. Außerdem: Behinderte, Nichtbehinderte... was soll das? Vor dem lieben Gott sind alle Menschen gleich.
Stolz für Deutschland zu spielen
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| Lippstadts Sportler meisterlich |
13.03.2006 |
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LIPPSTADT Der Abend des Sports war auch am Morgen danach noch ein viel diskutiertes Thema. Die offizielle Sportlerehrung durch die Stadt Lippstadt hatte Spuren hinterlassen. Dafür sorgten in erster Linie die Athleten selbst, aber auch die vielen Akteure des Showteils mit ihren fleißigen Helfern im Hintergrund. Alle Besucher waren sich nach dem gut zweistündigen Programm einig: Das war Spitze! Die Verantwortlichen von BW Dedinghausen hatten ganze Arbeit geleistet. Dazu der fetzige Auftritt des TV Lipperode und die bewegende Werbung für die Fußball-WM durch die Werkstatt für Behinderte – schon vor der Titelvergabe präsentierten sich Lippstadts Sportler in meisterlicher Form.
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| Die Krone geht an das königliche Spiel |
11.03.2006 |
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Schach-Olympiasieger Dr. Andreas Brenke ist Sportler des Jahres. Ein begeisterndes Programm mit emotionalen Auftritten im Stadttheater
LIPPSTADT Christof Sommer ist auf Trekking-Tour im Himalaya. Während Lippstadt Bürgermeister das Dach der Welt erkundet, haben die 83 Sportler, die gestern Abend im Stadttheater für ihre außerordentlichen Leistungen im Jahr 2005 geehrt wurden, den Gipfel längst erreicht. Welt- und Europameister gaben sich auf der Bühne ein Stelldichein. Und auch das Unterhaltungsprogramm, das im wesentlichen von BW Dedinghausen ausgearbeitet worden war, um im Bild zu bleiben, absolute Spitze. Die Auftritte gingen unter die Haut. Als kühler Stratege am Schachbrett zeigte selbst Dr. Andreas Brenke Emotionen: Der Mannschafts-Olympiasieger im Fernschach wurde vom Stadtsportverband zum Sportler des Jahres gekürt.„Ohne Sport würde ein Stück unseres Lebens fehlen“, begrüßte Karl Brüggenolte die Gäste im proppenvollen Theater und fügte lächelnd hinzu: „Es gibt heute nur Sieger hier!“ Einen Seitenhieb auf den Teamchef der deutschen Nationalmannschaft konnte sich der Vorsitzende des Stadtsportverbandes nicht verkneifen. „Ich als Dedinghäuser würde meine Wahlheimat nie in Kalifornien suchen!“
Die Fußball-Weltmeisterschaft im allgemeinen und die der Behinderten im besonderen prägte den weiteren Verlauf beim „Abend des Sports“. In einem bewegenden Interview mit den Moderatoren Bernd Deppe und Franz-Josef Günther schilderten Trainer Erwin Mischkin-Herbrügger und Andreas Thimm den Stellenwert des deutschen Behinderten-Fußballteams. Der „linke Hammer“ Thimm brachte es auf den Punkt: „Es gibt eigentlich keinen Unterschied zwischen der Klinsmann-Elf und uns. Nur die bekommen viel Geld und wir sind stolz für Deutschland zu spielen“. Als der Stürmer sich aus Überzeugung auf das Herz tippte, herrschte im Saal Gänsehaut-Atmosphäre.
Wie sagte der stellvertretende Bürgermeister Franz Klocke noch bei seiner Begrüßung? Lippstadt ist nicht nur eine Stadt des Breitensports, sondern auch des Leistungssport. Da kann man nur hoffen, dass beim WM-Spiel am 4. September auf dem Waldschlößchen die angestrebten 3 000 Zuschauer kommen. Richtig eingestimmt wurden die Fans schon einmal von den Mitgliedern der Behindertenwerkstatt, die – gekleidet in schwarz, rot, gold – mit Länderfahnen und einem großen Plastikerdball für die Weltmeisterschaft im eigenen Lande warben. Bravo!
Das galt genauso für die vielen Akteure von BW Dedinghausen, die mit vielen bunten Vorführungen glänzten. Ob es die Rasselbande war, die kleinen Mäuse, die Bogenschützen oder die vier Tenöre: Sie alle hatten ihren Anteil am Prädikat „besonders wertvoll“. Für Stimmung sorgte auch die Jazzdancegruppe des TV Lipperode.
Ganz klar: Die Veranstaltung im Theater war zu recht „ausverkauft“. Wer nicht dort war, hatte etwas verpasst. Das dachte sich wohl auch Dr. Andreas Brenke, als er zum Abschluss mit einem breiten Grinsen die Trophäe für den Sportler des Jahres in Empfang nahm. Während einer Meisterschaft sitze er jeden Abend vier Stunden am Computer, verriet der Stratege. Na bitte, auch insgesamt war der Mix aus Sport und Unterhaltung ein kluger Schachzug.
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| Heut machen wir Party! |
07.03.2006 |
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Die Discothek der Lebenshilfe entpuppt sich auf Anhieb als echter Erfolg. "Tanzen, feiern, fröhlich sein" ist das Angebot für Behinderte aller Altersklassen, das unter der Federführung von Carsten Bunse bereits mehrmals veranstaltet wurde. Seit Oktober gibt es diesen Discospaß vor der Haustür, der Begegnungsperspektiven über das vertraute Wohnumfeld hinaus schafft. Nach den ersten erfolgreichen Parties in Cosacks Brennerei findet die Disco dort nun regelmäßig an jedem 1. Donnerstag im Monat statt.
Diese ausgelassene und zwanglose Atmosphäre motiviert dazu, dass sich die Gäste unbefangen mit ihrer Behinderung in der Öffentlichkeit darstellen und auf Mitmenschen zugehen können. Dieses Angebot gewinnt zunehmend an positiver regionaler und überregionaler Bedeutung (Gäste kommen mittlerweile aus Werl, Gütersloh, Geseke und Harsewinkel).
Parallel zu dem Discoangebot hat sich ein selbst organisierter Treffpunkt für Angehörige etabliert: die begleitenden Eltern treffen sich mittlerweile im Restaurant neben den Discoräumen.
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| WM-Spiel in Lippstadt soll Sympathie erzeugen |
17.12.2005 |
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Menschen mit mentaler Behinderung kämpfen an 41 Spielorten um den Titel..l. Das Ziel lautet: Interesse für das Ehrenamt wecken und Integration fördern
LIPPSTADT „Bis vor einiger Zeit habe ich noch gar nicht gewusst, dass es auch Fußball-Weltmeisterschaften mit geistig behinderten Menschen gibt. Dass jetzt aber im September des nächsten Jahres hier in Lippstadt sogar ein Weltmeisterschaftsspiel stattfindet, finde ich richtig gut. Und ich hoffe, das sich viele Sportfans dafür interessieren“, freute sich gestern Landrat Wilhelm Riebniger anlässig einer Pressekonferenz im Clubheim des SV Lippstadt 08 auf dem Waldschlößchen. Hier stellten Willi Glarmin, Geschäftsführer der Lebenshilfe, und Dankward Morin vom Deutschen-Behinderten-Sportverband im Beisein von Bürgermeister Christof Sommer, der Lebenshilfe-Vorsitzenden Waltraud Soltau, dem Vorsitzenden des Stadtsportverbandes, Karl Brüggenolte und dem Vorsitzenden des SV Lippstadt 08, Friedhelm Barczik, erste Details für die Fußball-WM 2006 der Menschen mit mentaler Behinderung vor.In der Zeit vom 26 August bis zum 17. September 2006 nehmen 16 Mannschaften aus aller Welt zunächst in vier Viergruppen der Vorrunde den Kampf um den Titel auf. Das Finale steigt dann am 16. September in der BayArena in Leverkusen.
Für diese WM wurden insgesamt 41 Spielorte in ganz Deutschland ausgesucht. „So soll eine möglichst große Öffentlichkeit angesprochen werden. Wir möchten mit der Ausrichtung des WM-Spiels Interesse für den Behindertensport wecken, Sympathie erzeugen und die Integration behinderter Mitmenschen fördern“, erklärte Willi Glarmin und fügte an: „Wir möchten aber auch versuchen, viele Menschen für ein Ehrenamt bei der Lebenshilfe zu interessieren und an uns zu binden.“
Bürgermeister Christof Sommer freut sich schon jetzt, dass Lippstadt ein Austragungsort der WM ist: „Das war eine gute Wahl. Mit der Lebenshilfe und dem SV 08 haben wir gute Einrichtungen.“
Stadtsportverbands-Vorsitzender Karl Brüggenolte war ebenfalls begeistert. „Ich habe spontan unsere Unterstützung zugesagt. Und bin sogar dankbar dafür, dass wir angesprochen wurden, weil das WM-Spiel ist eine ideale Chance ist, Sport und soziale Komponenten hervorragend miteinander verbinden zu können. Ich freue mich auf das Spiel und finde es sehr schön, eine solche Veranstaltung in Lippstadt zu haben“, freute sich Karl Brüggenolte. Jetzt hoffen alle Beteiligten auf viele Zuschauer.
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| Weiter auf Landesebene aktiv |
04.12.2005 |
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Der Landesvorstand des Landesverbandes der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen hat den Geschäftsführer der Lebenshilfe Lippstadt e.V., Wilhelm Glarmin, erneut für vier Jahre bis zum Jahr 2008 in den Landesausschuss "Geschäftsführer" berufen. Im Geschäftsführerausschuss der Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen werden für Menschen mit Behinderungen sozialpolitisch relevante Themen erörtert und Stellungnahmen für den Landesvorstand der Lebenshilfe erarbeitet und Problemlagen formuliert. Eine weitere Aufgab ist die Vorbereitung von Konferenzen und Fachtagungen. In dem 14-köpfigen Gremium werden die Interessen von 79 Kreis- und Ortsvereinigungen der Lebenshilfen und ihren Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen vertreten. |
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| Lebenshilfe erneut zertifiziert |
03.11.2005 |
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Ihr Qualitätsmanagement-System haben jetzt die Einrichtungen der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt in einem externen Audit erneut überprüfen lassen. "Die Überprüfung bestätigte allen Einrichtungen eine umfassende, kundenorientierte Fortschreibung des Qualitätsmanagements", freut sich Geschäftsführer W. Glarmin. Diese Systembegutachtung fand im Rahmen der jährlich geforderten Überprüfungen statt. Die Erneuerungs-Urkunde überreichte jetzt Auditorin Frau de Wies von der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen an die Beteiligten. Die Einrichtungen der Lebenshilfe für Behinderte (Behindertenberatungsstelle, Frühförderung und Verwaltung) sowie die Wohnstätten gGmbH und die Kindertageseinrichtung "Tandem" wurden im Jahr 2000 erstmals nach der Norm ISO 9001:2000 zertifiziert. |
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| Geballte Leidenschaft |
11.10.2005 |
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verspricht die Ankündigung im Internet im Hinblick auf die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft für Menschen mit Behinderung.
Vom 26. August bis 17. September 2006 werden diese Titelkämpfe in Deutschland stattfinden, wobei die Vorrunden in vier Bundesländern ausgetragen werden.
Und auch in Lippstadt wird das WM-Fieber genau am 4. September ausbrechen. Dann nämlich führt die Lippstädter Lebenshilfe in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Behinderten-Sportverband e.V. eine der Vorrunden-Begegnungen auf dem Waldschlößchen durch. |
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| "Rapunzel hat Spliss" |
20.09.2005 |
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Bei der Produktion "Rapunzel hat Spliss" des Schrägstrichtheaters standen Behinderte und Nichtbedinderte gemeinsam auf der Bühne.
Am 09. September wurde dieses Stück, als Gemeinschaftsveranstaltung der Lebenshilfe Lippstadt und der KWL auf der Studiobühne aufgeführt. Das Schrägstrichttheater bietet Theaterinteressierten mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, gemeinsam auf der Bühne zu stehen und ihren Rollen ein individuelles Profil zu geben - ungeachtet jedweder gesellschaftlicher Klischees und Normierungen. Rund sechs Monate probten neun behinderte und fünf nichtbehinderte Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren das Stück ein, in dem sich alles um Wünsche und um deren Erfüllung dreht.
Im Mai 2002 wurde das Wawanko-Theater, heute Schrägstrichtheater, als Freizeitangebot der Lebenshilfe Münster gegründet. Schrägstrich steht für die Verbindung von schräg und gerade, Behinderung und Nichtbehinderung, Kunst und Pädagogik. Es wird von der Theaterpadagogin Annette Knuf mit dem Ziel geleitet, die darstellende Kunst mit Menschen mit und ohne Behinderung einem breiten Publikum zu eröffnen.
Vor ausverkauftem Haus wurde das Stück ein voller Erfolg. Während der Vorstellung wurde das Publikum mit einbezogen, was zu einer großen Begeisterung führte! |
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| Von der Normalität, anders als die anderen Kinder zu sein |
08.06.2005 |
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Anna Hornung und Marion Krömeke absolvieren ein berufsvorbereitendes Soziales Jahr (BSJ) unter dem Dach der Lebenshilfe. "Wir lernen die eigenen Grenzen kennen"
LIPPSTADT. Es gibt viele Wege sich sozial zu engagieren. Und es gibt noch viel mehr Wege, einfach nur darüber zu reden. Anna Hornung und Marion Krömeke sind den umgekehrten Weg gegangen; haben nicht nur über das soziale Engagement geredet, sondern ihre Pläne auch in die Tat umgesetzt. Die beiden Abiturientinnen entschieden sich für ein Berufsvorbereitendes Soziales Jahr (BSJ) unter dem Dach der Lippstädter Lebenshilfe.
Was sich hinter diesem Wortungetüm verbirgt, haben die beiden in einem Gespräch selbst erzählt. Vor fast einem Jahr begann ihre Arbeit. Aus den unterschiedlichsten Gründen, wie sie sagen. Manchmal muss die Entscheidung nicht mal bewusst gefallen sein. So wie bei Anna Hornung, die eher über die Stadtwaldschule zur Lebenshilfe kam als umgekehrt. Über einen Bekannten knüpfte sie den Kontakt und arbeitet nun 30 Stunden die Woche als so genannte Integrationshelferin mit Kindern aus den Klassen fünf und sieben. Hinzu kommen noch acht weitere Stunden im Ganztagskindergarten Tandem in Bad Waldliesborn.
"Auf diese Weise erlebe ich die ganze Bandbreite, von den Kleinsten angefangen, bis zu pubertierenden Jugendlichen", sagt sie. Marion Krömeke hat hingegen ihr Betätigungsfeld in der Ganztagsgrundschule Im Kleefeld gefunden. Eine Schule, deren Leitidee darin besteht, die Andersartigkeit zur Normalität zu erheben. Kindern mit Behinderung soll vermittelt werden, dass sie vollständig in der Gemeinschaft angekommen sind. Und um diese Integration erst möglich zu machen, dafür leistet Marion Krömeke ihren ganz persönlichen Beitrag. Kreativität und Selbständigkeit seien die wichtigsten Säulen der täglichen Arbeit. "Immerhin wollen die sieben integrativen Kinder meiner Gruppe auch nach dem Unterricht beschäftigt werden." Mag sich das Lebensalter der betreuten Kinder auch unterscheiden, so steht das Thema Toleranz in beiden Fällen an erster Stelle.
Die Toleranz der Kinder ohne Behinderung gegenüber denen mit Behinderung. "Auffallend ist dies besonders bei Schülern ohne Behinderung, die vorher nicht in einer integrativen Klasse unterrichtet worden sind", erzählt Anna Hornung. Im Umkehrschluss führe dies allerdings auch zu dem Effekt, dass Klassenverbände von Beginn an einen starken Zusammenhalt entwickeln. Was am Ende bleibt, ist die unmittelbare Bestätigung der eigenen Arbeit. Die lachenden Gesichter und die Erkenntnis, auch viel über sich selbst erfahren zu haben.
Beide sehen ihr Jahr übrigens als Probelauf für den weiteren Lebensweg. Anna Hornung möchte Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt geistige Behinderung studieren und später einmal Kunsttherapeutin werden. Marion Krömeke sieht ihre Zukunft in der "Sozialen Arbeit". Wer sich ebenfalls für ein BSJ interessiert, kann sich noch bis in den Sommer hinein bei der Lebenshilfe in Lippstadt melden.
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| "Spaß haben, klönen und etwas unternehmen" |
21.02.2005 |
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Seit September 2004 bietet die Lippstädter Lebenshilfe ein spezielles Freizeitangebot für geistig behinderte Kinder und Jugendliche an. Das Programm ist auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt. Seitdem dieses Angebot besteht, ist die Nachfrage enorm. Bislang hat es noch kein Angebot in diesem Bereich gegeben.
"Zusammensitzen und Spaß haben", das sei ein Bedürfnis, das sich geistig behinderte Kinder und Jugendliche mit anderen Altersgenossen teilen, glaubt die das Projekt begleitende Erzieherin.
Im Bewohnerzentrum "Am Rüsing" und im "TAP" finden diese Angebote statt. Freitags gibt es spezielle Kurse und samstags geht es in den offenen Treff im TAP. Langfristig ist geplant, dass Behinderte und Nicht-Behinderte auf ein gemeinsames Angebot zurückgreifen können. |
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| Integrationshelfer |
20.02.2005 |
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In den städtischen Schulen Grundschule Im Kleefeld, Dedinghausen, sowie der Stadtwaldschule in Lippstadt findet ein integrativer Unterricht von behinderten Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf und nicht behinderten Kindern und Jugendlichen statt.
Zur Unterstützung der Lehrkräfte bei der Betreuung der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden Integrationshelferinnen bzw. Integrationshelfer eingesetzt. Seit dem Schuljahr 2004/2005 wird diese Integrationshilfe durch zwei Mitarbeiterinnen der Lebenshilfe Lippstadt im Rahmen des Programms "Berufsvorbereitendes soziales Jahr" im Auftrag der Stadt Lippstadt durchgeführt. |
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| Qualitätsmanagement - Externes Audit |
20.01.2005 |
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Anfang Dezember 04 wurden unsere Einrichtungen durch eine externe Auditorin der DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen mbH) Frankfurt überprüft. Die Systembegutachtung fand im Rahmen der jährlichen Externen Audits statt. Die Einrichtungen der Lebenshilfe Lippstadt e.V. - Wohnstätten gGmbH, Kindertagesstätte "Tandem" gGmbH, Behindertenberatungsstelle, Frühförderstelle und Verwaltung wurden im Jahr 2000 erstmals nach der Norm ISO 9001:2000 zertifiziert. Ziel der jährlichen Systembegutachtungen ist, festzustellen, ob und inwieweit sich die oben genannten Einrichtungen hinsichtlich der Qualitätsanforderungen, die von unterschiedlichen Seiten (Behinderte Menschen, Angehörige, Gesetze, Kostenträger u.a.) an die Einrichtungen herangetragen werden, weiterentwickelt haben. Seitens der Auditorin wurde u.a. die durchgeführte Bewohner- und Mitarbeiterbefragung und die daraus entwickelten Ziele sehr positiv bewertet. Bei den daraus initiierten Verbesserungsmaßnahmen liegt der Focus deutlich auf dem behinderten Menschen . Die Systembegutachtung bestätigte in allen Einrichtungen die umfassende Fortschreibung des Qualitätsmanagements, sowie auch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Gesamtunternehmens. |
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| Wohltätigkeitskonzert zeigt Nachwirkungen |
04.12.2004 |
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Transportbataillon 801 unterstützt die Lebenshilfe und die Hilfsgemeinschaft Lippeland mit finanziellem Erlös
Das Wohltätigkeitskonzert der Bundeswehr vom 13. Oktober im Stadttheater hatte jetzt erfreuliche finanzielle Nachwirkungen. Aus dem Erlös gingen Spenden von jeweils 3000 Euro an die Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt und die Hilfsgemeinschaft Lippeland. Der Kommandeur des Lippstädter Transportbataillons 801, Oberstleutnant Dirk Kipper und Hauptfeldwebel Thorsten Rüsenberg überreichten die Schecks im Beisein von Bürgermeister Wolfgang Schwade an Waltraud Soltau und Annemarie Dirks. Das Heeresmusikkorps 7 aus Düsseldorf hatte im Oktober rund 500 Besucher ins Stadttheater gelockt und ihnen Musik von Mozart bis Gershwin geboten. Die beiden Vertreterinnen der Hilfsorganisationen nahmen die Spenden mit Dank an das Transportbataillon, die Musiker und das Publikum entgegen. |
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| Super Stimmung am Nordhang |
17.08.2004 |
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Lebenshilfe feiert mit Bewohnern rund ums Haus der offenen Türen -
Ein Sommerfest so ganz nach dem Geschmack der Bewohner wurde im Wohnhaus der Lebenshilfe "Am Nordhang" gefeiert. Sie hatten die Ideen entwickelt und waren maßgeblich an der Vorbereitung beteiligt.Im "Haus der offenen Türen" herrschte den ganzen Tag Hochbetrieb. Draußen, im Hauseingang, auf der Terrasse und in den Grünanlagen traf man sich zum Bummel durch den Budenzauber. Das Sommerfest war übrigens die letzte große Veranstaltung vor dem 10-jährigen Jubiläum im nächsten Jahr. Am 15. April 1994 wurde die Einrichtung ihrer Bestimmung übergeben. |
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21.07.2004 |
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Firmenlauf
10 Mitarbeiter/innen waren im Namen der Firma unterwegs
Am 18. Juni 2004 nahmen 10 Mitarbeiter/innen der Wohnstätten in Lippstadt und Warstein am 3. Active OWL – Firmenlauf in Borgholzhausen teil. Die Mitarbeiter/innen starteten als Teams mit jeweils drei Teilnehmer/innen und machten mit ihren blauen T-Shirts mit dem Aufdruck „www.lebenshilfe-lippstadt.de“ auf die neue Homepage der Lebenshilfe Lippstadt aufmerksam.
Da ca. 1000 Teilnehmer/innen auf die 5 km Laufstrecke gingen, kam es schon am Anfang zum Stau, der sich erst nach ca. 1 km auflöste. Die Runden durch die Innenstadt von Borgholz-hausen waren aufgrund der vielen Steigungen sehr anspruchsvoll, so dass alle froh waren, als sie das Ziel erreichten. Die Mitarbeiterinnen B. Richter, B. Neubert und S. Kiel, die als einziges Team der Wohnstätten in Lippstadt gestartet sind, haben den 30. Platz von insgesamt 49 Frauenteams erreicht. Das gemeinsame sportliche Erlebnis war mit so viel Spaß verbunden, dass alle Mitarbeiter/innen hoch motiviert sind, weitere Firmenläufe zu bestreiten. Wer Lust und Interesse hat beim nächsten Firmenlauf teilzunehmen ist herzlich willkommen.
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| Soziales Jahr bereitet auf die Ausbildung vor |
08.07.2004 |
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Erstmalig bietet die Lebenshilfe Lippstadt mit Unterstützung der Berufsberatung der Lippstädter Agentur für Arbeit ein Berufsvorbereitendes Soziales Jahr an. Es ist als Alternative zum Freiwilligen Sozialen Jahr gedacht und richtet sich an Interessenten im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, die sich auf eine Tätigkeit in einem erzieherischen, sozialen oder pflegerischen Beruf vorbereiten bzw. erste Berufserfahrungen sammeln möchten. Die Tätigkeit beginnt am 1. September und wird in drei unterschiedlichen Aufgabenbereichen in der Lippstädter Werkstatt für Behinderte angeboten: Mitarbeit im Wohnbereich, Unterstützung im Werkstattbereich und Mithilfe im integrativen Kindergarten der Einrichtung. Nähere Informationen gibt die Berufsberatung. |
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| Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern |
14.05.2004 |
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Zum Jahresbeginn legt der Bundesverband der Körper- und Mehrfachbehinderten wieder eine aktualisierte Ausgabe seines Steuermerkblattes für Eltern mit behinderten Kindern vor. Die Broschüre hilft betroffenen Familien ihre Rechte in Anspruch zu nehmen.
Eltern mit behinderten Kindern, Familien mit behinderten Angehörigen -aber auch berufstätige Erwachsenen mit einer Behinderung- können zahlreiche Vergünstigungen bei der Lohn- und Einkommenssteuer geltend machen. Die Broschüre folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für den Lohnsteuerjahresausgleich und der Einkommenssteuererklärung. Sie hilft dem Antragssteller, die Formulare schrittweise zu bearbeiten.
Sie finden das Steuermerkblatt in der Rubrik "Recht und Praxis" im Internet unter www.bvkm.de Der Text im PDF-Format kann kostenlos herunter geladen werden. |
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| Neuer Internet-Auftritt der Lebenshilfe Lippstadt e.V. |
13.05.2004 |
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Dank großzügiger Unterstützung der Firma Pixel Productions verfügt die Lebenshilfe Lippstadt e.V. nun über eine neu überarbeitete Internetseite.
Unter www.lebenshilfe-lippstadt.de können sich Interessenten über die unterschiedlichen Leistungen des Vereines informieren. Neben einem völlig neu gestalteten, ansprechenden Lay-Out der Seite, erhält man eine Auflistung der Ansprechpartner in den Einrichtungen der Lebenshilfe.
Durch ausführliche Beschreibungen der Wohnstätten und Bilder auch aus den Häusern kann sich der Betrachter eine Vorstellung über das Leben in einer Wohneinrichtung für Menschen mit einer Behinderung machen.
Über einen neuen Link „Aktuelles“ berichtet die Lebenshilfe über Aktionen bzw. aktuelle Entwicklungen in der Organisation.
Das „barrierefreie Surfen“ ist nun auch möglich. Durch die Einstellung unterschiedlicher Schriftgrößen können auch Menschen mit einer Sehbehinderung die neuen Seiten leichter nutzen.
Die Satzungen des Vereines und der Stiftung, sowie eine Beitrittserklärung für den Verein lassen sich problemlos herunterladen.
Die Lebenshilfe hofft durch den neuen Internetauftritt noch besser über die Arbeit in der Behindertenhilfe informieren zu können.
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| Mitgliederversammlung |
30.04.2004 |
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Auf der Mitgliederversammlung bestätigten die Mitglieder der Lebenshilfe den Vorstand für weitere drei Jahre.
Auf dem Foto (v.l.n.r.): Landesgeschäftsführer Hans-Jürgen Wagner, Geschäftsführer Wilhelm Glarmin, 1. Vorsitzende Waltraud Soltau, Thomas Bauhoff, Martin Brüggemeier, Susanne Gelhard, Friedrich Müller |
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| Rückblick - 40 Jahre Lebenshilfe Lippstadt |
23.04.2004 |
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Die feierliche Mitgliederversammlung am 04.04.03, Festredner war hier Herr Dr. Liese (Mitglied des Europäischen Parlaments), war der Beginn einer Reihe verschiedener Veranstaltungen in diesem Jahr.
Es folgten im Mai Tage der offenen Tür der Kindertagesstätte "Tandem" und der Werkstatt für Behinderte.
Der "Lebenshilfe Tag" auf Gut Cosack mit Kinderbelustigung, Information und Unterhaltung war ein gelungener Familientag!
Der Vortrag von Frau Achilles zum Thema Geschwister von Behinderten beendete das Jubiläumsjahr.
Rückblickend ist festzustellen, dass diese Veranstaltungen großen Zuspruch und Interesse fanden! |
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| Wohnhäuser Lippstadt |
23.04.2004 |
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Die Wohnhäuser bieten in einer vielseitigen Veranstatlungsreihe Informationen zum Thema "Wohnen"an.
Besichtigungen der Wohnhäuser Dr. Franz-Schlarmann-Haus (17.04.), Mercklinghausstraße (08.05.) und Mentzelsfelde (02.05.) sind möglich. Es schließt sich ein Vortrag "Behindertentestament" (12.05.) von Hr. Rechtsanwalt Bonk an.
Zum Thema "Betreute Wohnformen" am 27. Mai wird eine Gesprächsrunde von Frau Kiel (Einrichtungsleitung) und Frau Buschmeyer (Behindertenberatungsstelle) angeboten. |
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| Wohnhaus Am Nordhang, Warstein |
21.04.2004 |
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- die Außenwohngruppe Belecke feierte am 15.03.04 ihr einjähriges Bestehen.
- Von dem Weihnachtsmarkt Suttrop erhielt das Wohnhaus eine Spende über 250,- € .
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| Frühförderung |
21.04.2004 |
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Ab 01.04.04 hat die Frühförderung die Möglichkeit, von Anröchte aus tätig zu werden. In dem Rathaus wurden zu diesem Zweck zwei Räume angemietet.
Zwei Mitarbeiterinnen übernehmen diesen Bereich zu festgelegten Zeiten.
Diese Maßnahme wurde getroffen, um eine
bessere Anbindung an die südlicheren Gebiete des Altkreises Lippstadt zu erhalten, was kürzere Anfahrtswege für die Eltern und auch für die Mitarbeiterinnen der Frühförderung bedeutet.
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| Integrative Kindertagesstätte „Tandem“ |
21.04.2004 |
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- wie bereits der Presse zu entnehmen war, hat das „Tandem“ von der Fa. Lönne eine Spende über 3000,- € erhalten. Damit soll ein Matschbereich eingerichtet werden.
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