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Lebenshilfe baut an Mastholter Straße

klärte der Vorsitzende. Unter anderem sei ein Projekt ähnlich der neuen Wohnform an der Glennestraße in Bad Waldliesborn denkbar: „Anfang Januar haben dort sieben junge Menschen mit Behinderung eine Wohnung bezogen“, so Gehrmann. In dem zehn Parteien- Haus – die Menschen werden dort im Rahmen des ambulant betreuten Wohnens unterstützt – habe die Lebenshilfe zusätzlich eine Wohnung für die Mitarbeiter und nötige Gemeinschaftszeit angemietet. „Wir haben mit dieser Wohnform noch keine Erfahrungen gesammelt“, sagte Glarmin. „Aber es läuft gut an“, zeigte er sich optimistisch. Auch die Auslastung der Werkstätten sei „ausgesprochen zufriedenstellend“, so Gehrmann. Ein Trend zeichne sich ob des „demografisch verursachten, verstärkten Renteneinstritts“ weiter ab: Während Anfang 2016 noch 851 Mitarbeiter versorgt wurden, waren es Ende des Jahres 844 Menschen. Der Mutpreis – „ein Preis, den eigentlich jeder ver- LIPPSTADT ? Einige Projekte stehen in diesem Jahr bei der Lebenshilfe Lippstadt an: 24 Menschen mit einer Behinderung ziehen Anfang Juni in das neue Wohnhaus am Marblicksweg und noch in diesem Jahr soll mit dem Bau einer „Tagesstruktur für Senioren“ an der Mastholter Straße begonnen werden. Darüber informierten Joachim Gehrmann, Vorsitzender der Lebenshilfe, und Lebenshilfe-Geschäftsführer Wilhelm Glarmin jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung, auf der Helmut Lindner mit dem Mutpreis geehrt wurde. Zukünftig werde es mehr Senioren mit einer Behinderung geben, die ein Betreuungsangebot benötigten, erklärte Glarmin. Um den Bedarfen gerecht zu werden, möchte die Lebenshilfe für Neue Wohnform an der Glennestraße rund 450 000 Euro in einem rund 180 Quadratmeter großen Neubau an der Mastholter Straße die Tagesstruktur für Senioren einrichten. Derzeit laufe die Abstimmung mit dem Landschaftsverband. „Die Bauplanung und Bauanträge sind so weit fortgeschritten, dass in Kürze mit der Baumaßnahme begonnen werden kann“, so Gehrmann, der zu der Versammlung unter anderem die stellvertretende Landrätin Irmgard Soldat und Franz Gausemeier als stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Lippstadt begrüßen konnte. Was nach dem Umzug in das neue Wohnhaus am Marblicksweg mit dem Haus an der Mercklinghauser Straße passieren soll, stehe indes noch nicht fest: „Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen“, erdient hat“, so Gehrmann – wurde an Helmut Lindner verliehen, der vor zwei Jahren plötzlich ein Bein verlor, seitdem im Rollstuhl sitzt, seinen Lebensmut aber trotz des schweren Einschnitts nie verloren habe: „Wir finden es gut, dass er so lebensmutig und frohgemut ist“, lobte Ute Scherberich- Rodriguez in ihrer Laudatio den besonderen Optimismus des Preisträgers. Eine kleine Veränderung gab es im Vorstand: Ute Kußmann legte ihr Amt nach zehn Jahren aus beruflichen Gründen nieder. Zur Nachfolgerin wurde Dr. Nadine Reitsch gewählt. ? cc „Das Leben ist nichts für Feiglinge“: Helmut Lindner wurde für seinen Optimismus mit dem Mutpreis der Lebenshilfe geehrt. Für ihre Treue zur Lebenshilfe wurden geehrt: Anette Holz, Dagmar Walter, Dr. Theo Wilker, Lothar Kiebert, Brigitte Günther, Hildegard Happe, Helga Schäfers, Renate Steppeler sowie der Sportverein Arminia Langeneicke und der Kulturring Langeneicke (alle 40 Jahre). Seit 25 Jahren sind Werner Lepper, Barbara Röser und Josef Schütte dabei. Ausgezeichnet