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Mutpreis für Dennis Kastner

LIPPSTADT Er strahlt über das ganze Gesicht. Und dafür hat er allen Grund. Der 21-jährige Dennis Kaster erhielt am Sonntagvormittag im Rahmen der Mitgliederversammlung der Lebenshilfe für Behinderte Lippstadt den Mutpreis der Stiftung Lebenshilfe überreicht. Eine Auszeichnung für Menschen mit Behinderung, die, so Laudator Friedrich Müller, „viel Mut aufbringen, um ihr Leben zu meistern“. Damit seien sie ein Vorbild für alle, fügte der stellvertretende Vorsitzende der Lebenshilfe Lippstadt hinzu. Die Entscheidung fiel auf den jungen Mann, weil er genau diesen Mut bewiesen hat. 2016 schloss er sich einer Laufgruppe der Werkstatt für Behinderte in Benninghausen an. Bei den Special Olympics in Thüringen siegte er beim Fünf-Kilometer-Lauf in seiner Altersklasse. Unter anderem lief er auch bei den Paralympics in Salzkotten und beim Schüler- und Jugendmarathon in Düsseldorf mit. Auch die stellvertretende Landrätin des Kreises Soest, Heike Kruse, fand lobende Worte für den Preisträger, aber auch für die Arbeit der Lebenshilfe Lippstadt. Diese sei seit 55 Jahren für Menschen mit Behinderung im Einsatz und zu einer unentbehrlichen, gemeinnützigen Einrichtung geworden. Diesem Lob schloss sich auch die stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Pfeffer an, die betonte, dass die Stadt stolz sein könne auf eine Einrichtung, die ein Beispiel dafür sei, achtsam und würdevoll mit Menschen umzugehen, die anders und etwas ganz Besonderes seien. Ehrenvorsitzende Waltraud Soltau hielt einen Nachruf auf die verstorbene Mitgründerin der Lippstädter Lebenshilfe und überraschte die Versammlung mit der schönen Nachricht, dass die Geschäftsstelle an der Mastholter Straße ihr zu Ehren künftig den Namen „Dr. Barbara Christ-Haus“ heißen wird.