
Wer macht mit?
Vor allem junge Menschen von 13 bis 27 Jahren (und alle anderen (älteren) als Peer-Berater und Unterstützer/innen):
• mit Behinderung
• ohne Behinderung
Auch die Menschen in Lippstadt sehen das Projekt und werden erreicht.
Was passiert im Projekt?
Die Teilnehmenden gestalten zusammen einen inklusiven Disco-Mottowagen für den Umzug der Herbstwoche.
Sie überlegen gemeinsam:
• Welche Botschaften wichtig sind
• Wie der Wagen aussehen soll
• Wie man Vielfalt zeigen kann
Sie sprechen auch über eigene Erfahrungen:
• Ausgrenzung
• Vorurteile
• Mobbing
• Ungleichbehandlung
Dabei lernen sie:
• ihre Meinung zu sagen
• andere Perspektiven zu verstehen
• gemeinsam Entscheidungen zu treffen
Wie wird gearbeitet?
Es gibt kreative Angebote:
• Musik / Tanz
• Gestalten
• Gespräche in Gruppen
So können viele Menschen gut mitmachen.
Was sieht die Öffentlichkeit?
Beim Umzug der Herbstwoche sind wir dabei.
Wir zeigen:
• Vielfalt ist gut
• Alle sollen dazugehören
• Teilhabe ist wichtig
So lernen viele Menschen in Lippstadt etwas über Inklusion.
Warum ist das Projekt wichtig?
Das Projekt stärkt:
• Respekt
• Offenheit
• Zusammenhalt
• gleiche Chancen für alle
Mach mit! Sei dabei!
Melde Dich an bei der Lebenshilfe Lippstadt!
An dieser Stelle möchten wir auf eine sehr wichtige Aktion des bvkm hinweisen: Pflegeneuordnungsgesetz // PNOG
Aufruf des bvkm: Jetzt aktiv werden mit dem bvkm-Musterschreiben!
Das Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) ist eine massive Zumutung für pflegende Eltern.
Der bvkm ruft Betroffene deshalb dazu auf, jetzt gemeinsam Druck zu machen.
Hierfür hat der bvkm ein Musterschreiben erstellt.
Dieses kann genutzt werden, um den Abgeordneten klarzumachen:
Ein Kurswechsel bei der Pflegereform ist dringend erforderlich!
HINWEIS:
Ursprünglich sollte die Reform noch vor der Sommerpause in das parlamentarische Verfahren eingebracht werden.
Doch der Gegenwind war offenbar zu groß.
In das Gesetzgebungsverfahren kommt das PNOG daher frühestens im September.

Der MUSTERTEXT ist hier zu finden https://bvkm.de/ratgeber/pflegereform/
Betreff: Pflegeneuordnungsgesetz ist Zumutung für pflegende Eltern
Sehr geehrte Frau Abgeordnete / Sehr geehrter Herr Abgeordneter,
ich habe ein Kind mit einer schweren Behinderung, das ich seit vielen Jahren pflege. Ich liebe mein Kind und trage die Verantwortung für seine Pflege und Betreuung gerne. Mit meinen Kräften bin ich aber oft am Limit. Denn die Pflege meines Kindes kennt keine Pausen, keine Wochenenden und keinen Feierabend. Die Leistungen der Pflegeversicherung sind für mich außerordentlich wichtig, um gelegentliche Entlastung finanzieren zu können und eine soziale Absicherung zu haben. Über die jetzt im Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) vorgesehenen Einsparungen bei Entlastungsleistungen für pflegende Angehörige und Kürzungen bei der Rente bin ich deshalb fassungslos.
Abschaffung der Verhinderungspflege
Ich bin fassungslos darüber, dass die Verhinderungspflege als eigenständige Entlastungsleistung abgeschafft werden soll. Die Verhinderungspflege ermöglicht es mir, Arzttermine wahrzunehmen und wenigstens ab und zu kurze Auszeiten von der Pflege zu bekommen. Auch kann ich mit dieser Leistung Ferienfreizeiten für mein Kind finanzieren.
Derzeit steht mir für die Verhinderungspflege ein Jahresbetrag von 3.539 Euro zur Verfügung. Künftig soll die Verhinderungspflege aus dem neuen Entlastungsbudget finanziert werden. Das bisherige Pflegegeld wird dafür um monatlich 39 Euro (Pflegegrad 2 und 3) bzw. 89 Euro (Pflegegrad 4 und 5) erhöht. Damit beläuft sich die Verhinderungspflege künftig jährlich nur noch auf 468 Euro bzw. 1.068 Euro. Das stellt eine Kürzung der bisherigen Leistung um 87 bzw. 70 Prozent dar!
Rentenkürzung
Fassungslos bin ich auch darüber, dass die Rentenbeiträge für pflegende Angehörige um 30 Prozent gekürzt werden sollen. Damit erhalte ich künftig deutlich weniger Rentenpunkte und im Alter eine niedrigere Rente. Ich musste aufgrund der Pflege meines Kindes meinen Beruf aufgeben/meine Arbeitsstunden deutlich reduzieren. Zum Dank dafür, dass ich meine eigene körperliche und psychische Gesundheit durch jahrelange Pflege gefährde, muss ich später auch noch Altersarmut befürchten!
Forderung nach sofortigem Kurswechsel
Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass das PNOG eine massive Zumutung für mich als pflegende/r Angehörige/r darstellt. Meine ohnehin schon prekäre Situation wird durch dieses Gesetz noch einmal deutlich verschlechtert. Das ist ein klarer Rückschritt und das Gegenteil einer Anerkennung der Leistung pflegender Angehöriger. Ich bitte Sie daher eindringlich, sich bei der Pflegereform für einen sofortigen Kurswechsel einzusetzen und die Angehörigenpflege zu stärken, statt sie weiter zu schwächen.
Mit freundlichen Grüßen
[Namen des Absenders einfügen]
Wir bieten Menschen mit einer Behinderung und ihren Angehörigen Begleitung und Beratung, Förderung und Unterstützung. So wie sie es brauchen. Die Angebote der Lebenshilfe ermöglichen die Teilhabe in allen Lebens-Bereichen.

Komm vorbei und mach mit! Hier finden Sie unser ausführliches Freizeitprogramm.

Sie möchten für und mit Menschen arbeiten?
Dann kommen Sie ins Team der Lebenshilfe Lippstadt!





